Die Buchmesse naht!
@simulacrumvacui
POPKULTURWISSENSCHAFT.de Dr. phil. | Literatur-/Kulturwissenschaften | Science-Fiction & Cyberpunk | Star Trek | Phantastik | Game Studies | Comicforschung | Musik | Hunde "Kann der Bordcomputer denken? Roboter, Androiden & Hologramme in Star Trek"
Die Buchmesse naht!
Interessant, wie sich das geändert hat, muss aber sagen, meine Studierenden haben fast immer Mails so geschrieben, dass ich unterstellen würde, die wurden mehrfach gelesen vor dem Abschicken. Ist aber sicher auch jahrgangsabhängig. Manche sind da engagierter als andere. (3)
Spannend war da eher die Erwartungshaltung, dass wir da perfekte Mails schreiben sollten, um dann informelle Antworten zu bekommen, die meistens die eigentlichen Fragen gar nicht beantwortet hatten. (2)
Ich fand den Wechsel von Informatik zu Geisteswissenschaften dann noch mal anders interessant: Bei ersterem hat man die Profs gut per Mail erreicht, bei letzterem musste man bei bestimmten Leuten grundsätzlich in die Sprechstunde, Mails wurden einfach ignoriert. War aber auch Anfang/Mitte 2000er.(1)
Als ich noch vor vielen, vielen Jahren Informatik studiert habe, und da formell Mails an die Profs geschrieben habe, war ich als Studentin allerdings auch öfters mal irritiert ob des Tonfalls, Schreibfehler und so weiter. Da trägt man wohlformuliert eine Bitte vor und bekommt "Ok." als Antwort.
Ah, das ist ja quasi ums Eck von mir. Ich muss mal meinen Terminkalender checken, was er zum Sonntag sagt.
... sehen, die mit wenig Budget umso kreativere Dinge erzählen. Starfleet Academy hatte für eine moderne Serie sogar eine ganz gute Herangehensweise - aber mehr Folgen in Staffel 1 wären wirklich super gewesen. Mal sehen, wie die Staffel kommende Woche endet.
Serien, die sich auch Zeit nehmen, ihre Geschichten erzählen und ihre Figuren entwickeln zu können und nicht von Cliffhanger zu Cliffhanger springen. Es sollte wieder mehr um das zu Erzählende gehen, Inhalte & Charakterentwicklung. Ab und an möchte ich auch einfach wieder klassische Füllerfolgen ...
Man fühlt sich ein bisschen überrumpelt, hat man doch das Gefühl, zwischen Folge 8 und 9 hätte noch mehr Academy-Alltag sehen wollen. Schade, dass Serienstaffeln inzwischen generell nur noch stark verkürzt geplant und erzählt werden. Ich wünsche mit Serien zurück mit 20 Folgen und mehr pro Staffel!
Was mich allerdings wirklich stört: Die Staffellänge und der Aufbau. Wie in letzter Zeit üblich sind es acht Folgen, um die Figuren einzuführen, ihnen Hintergrund und Tiefe zu geben, um am Ende mit einer weiteren Doppelfolge und unermesslichen Bedrohungslage zu kommen.
Star Trek: Starfleet Academy begeistert mich deutlich mehr, als ich das erwartet hatte. Das ist die Serie, bei der ich denke, da wäre ich gerne Teil der Dozierenden. Was für faszinierende Figuren das sind und die Kadett:innen erst! Was hier für erzählerisches Potenzial zusammenkommt!
Wenn "Mögest du in interessanten Zeiten leben." vom Fluch zur aktuellen Zustandsbeschreibung geworden ist.
I would definitely read it. There's never enough research about Yellow Kid. :-)
Genau das.
... Gleichgesinnte mit ähnlichen Interessen kennenzulernen und ich wäre heute bestimmt nicht da, wo ich bin, ohne die Impulse, die ich dort mitgenommen habe - nämlich dass es mehr gibt, als unmittelbar vor der Haustür sichtbar ist.
das zu beurteilen, was sie sehen, und entsprechend einzuordnen, sich zu vernetzen und sich nicht einfach nur - wie es gerne vorgeworden wird - davon berieseln und ablenken lassen. Für mich war beispielsweise die Forenkultur der Jahrtausendwende enorm wichtig, um ...
Wichtiger als etwaige Verbote, die hier gleichzeitig bedeuten, dass bestimmte Gruppen auch keinen Zugang zu Informationen haben, wäre es, einen sinnvollen Umgang mit Medien zu lehren, damit jenen, die es nutzen, ein Werkzeug in die Hände gelegt wird, mit dem sie selbst in der Lage sind ...
Nachdem ich an "Look Outside" herangeführt wurde und jetzt zum x. Mal neu anfangen muss, weil verskillt, bin ich trotzdem begeistert, wie fessend diese absurde Welt doch ist. Kennt das Spiel denn hier jemand? Falls nicht: Große Empfehlung (aber auch viel Geduld und Speichern)!
Was mir bei der Diskussion darum, ob Social Media erst ab einem bestimmten Alter zugänglich sein sollte, fehlt, ist, dass kaum darüber gesprochen wird, dass ein Teil des Problems fehlende Medienerziehung ist, die einen entsprechenden Umgang mit dem, was man im Internet alles findet, lehrt.
Das Logo der Leipziger Buchmesse
In diesem Jahr werde ich auch wieder auf der Leipziger Buchmesse sein. Meldet euch gerne für Termine, Treffen, sonstiges. Voraussichtlich bin ich von Donnerstag bis Samstag vor Ort. Am Freitag findet ihr mich ab 16 Uhr im Umfeld der großen Bühne in Halle 5, denn dort wird der Seraph verliehen.
Viel Spaß beim Lesen. :-)
... dann schon als Techno-Pessimismus gilt, müsste man sich ohnehin mal überlegen, was dann Optimismus überhaupt noch sein kann. :-)
So geht's mir aber auch. Technik ist in ihrer Idee neutral, aber es kommt darauf an, wer sie umsetzt (beispielsweise Algorithmen schreibt) & wer sie wie zu welchem Zweck einsetzt. Findet man damit einen sinnvollen Umgang, ist auch KI (oder was man aktuell dafür hält) nicht das Problem. Wenn das ...
Ist nicht auch automatisch jeder, der Cyberpunk als Gattung richtig verstanden hat, ein Techno-Pessimist?
Fragen darf man immer und speziell Control war da auch wirklich spannend in der Inszenierung.
Ja, Control wird auch kurz erwähnt werden im Zusammenhang mit Zora. In meinem Sachbuch werden beide etwas ausführlicher thematisiert, weil ich die Gegenüberstellung von beiden sehr spannend finde.
Awww! Danke! 🥰
Anhand ausgewählter Filme und Episoden werden künstliche Existenzformen betrachtet, die uns zu Fragen über unsere Realität und das Menschsein an sich inspirieren.
Der Vortrag beschäftigt sich mit den verschiedenen Darstellungen künstlicher Intelligenzen & setzt sie in Relation zu tatsächlichen gesellschaftlichen Entwicklungen & unserem Umgang mit ihnen im Alltag. Was können wir von Data und Co. lernen und welche Konsequenzen müssen wir möglicherweise ziehen?
Als außerirdische Großrechner, fremde Sonden oder Hologramme begegnen sie uns in unterschiedlichsten Varianten und spielen eine zentrale Rolle in den Abenteuern von Kirk, Picard und Co. Sie können eine unschätzbare Hilfe im Alltag sein, aber auch zur großen Gefahr werden.