@philippasigl.bsky.social @dezernatzukunft.bsky.social
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Fazit: Richtige Richtung, halbe Strecke. Was würde helfen?
– Ausreichende Verpflichtungsermächtigungen
– Umsetzung der Finanzierungsvereinbarung LV InfraGO
– Noch besser: Überjähriger Schienenfonds, wie in der Schweiz.
#5 Es fehlt weiterhin an Planungssicherheit. So bleiben Baukapazitäten begrenzt und Investitionen stocken. Eine kurzfristige Lösung über das Sondervermögen ist besser als keine. Doch Infrastrukturerhalt ist eine Daueraufgabe - und braucht eine dauerhaft tragfähige Finanzierung.
#4 Ein Großteil der Investitionen in die Schiene läuft über #Eigenkapital statt Zuschüsse. Das ist schuldenbremsenneutral, aber löst Renditeerwartungen aus: Trassenpreise steigen. Was haushaltsfreundlich scheint, ist strukturell falsch.
#3 Investitionen in den #Schienenerhalt steigen im Vergleich zum alten Entwurf – von 2,4 auf 7,6 Mrd €. Doch: 2024 lag der Wert schon bei 7,5 Mrd. Das vermeintliche Plus ist eher eine Rücknahme der Kürzung – keine echte Aufstockung.
#2 Die #Lkw-Maut soll künftig fast nur der Straße zugutekommen, die Mittel für den Schienenerhalt fallen weg. Hintergrund: Wenn die Mauteinnahmen an die Autobahn GmbH gehen, hilft das dem Haushalt: Darlehen werden dadurch nicht auf die europäische Schuldenregeln angerechnet.
#1 Für Brückensanierungen sollen 2,5 Mrd € aus dem #Sondervermögen fließen. Gut und notwendig. Aber: Im Verkehrsetat sinken Investitionen für Brücken und Tunnel um 1,8 Mrd. So viel zusätzliches Geld ist es also nicht.
Der #Haushaltsentwurf 2025 stärkt Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur an – vor allem für den Bestand. Das ist gut. Aber: Vieles sind Verschiebungen, keine echten Aufstockungen. @verahuwe.bsky.social und ich haben reingeschaut: 5 Punkte. 🧵 dezernatzukunft.org/haushalt-202...
#5 Es fehlt weiterhin an Planungssicherheit. So bleiben Baukapazitäten begrenzt und Investitionen stocken. Eine kurzfristige Lösung über das Sondervermögen ist besser als keine. Doch Infrastrukturerhalt ist eine Daueraufgabe - und braucht eine dauerhaft tragfähige Finanzierung.
#4 Ein Großteil der Investitionen in die Schiene läuft über Eigenkapital statt Zuschüsse. Das ist schuldenbremsenneutral, aber löst Renditeerwartungen aus: Trassenpreise steigen. Was haushaltsfreundlich scheint, ist strukturell falsch.
#3 Investitionen in den Schienenerhalt steigen im Vergleich zum alten Entwurf – von 2,4 auf 7,6 Mrd €. Doch: 2024 lag der Wert schon bei 7,5 Mrd. Das vermeintliche Plus ist eher eine Rücknahme der Kürzung – keine echte Aufstockung.
#2 Die Lkw-Maut soll künftig fast nur der Straße zugutekommen, die Mittel für den Schienenerhalt fallen weg. Hintergrund: Wenn die Mauteinnahmen an die Autobahn GmbH gehen, hilft das dem Haushalt: Darlehen werden dadurch nicht auf die europäische Schuldenregeln angerechnet.
#1 Für Brückensanierungen sollen 2,5 Mrd € aus dem #Sondervermögen fließen. Gut und notwendig. Aber: Im Verkehrsetat sinken Investitionen für Brücken und Tunnel um 1,8 Mrd. So viel zusätzliches Geld ist es also nicht.
Mehr dazu in unserem Geldbrief: dezernatzukunft.org/diese-drei-h...
Infrastrukturpolitik ist kein Konjunkturprogramm. Die Schweiz steht mit einem überjährigen Bahnfonds - aus stabilen Haushaltsmitteln & zweckgebundenen Einnahmen - als Musterschülerin da. Kurz: Die BReg muss fiskalische Reformen mit institutioneller Weitsicht verbinden.
Hinzu kommt ein kostspieliges Finanzierungslabyrinth: Teure deutsche #Trassenpreise, Bundeszuschüsse, #Eigenkapital mit Renditeanforderung… Am Ende zahlt der Staat immer mehr, um die Schiene wettbewerbsfähig zu halten.
3️⃣ Fragmentierte Steuerung & Finanzierung: Es braucht klare Priorisierung und institutionalisierte Planung. Politisch wird oft Neubau favorisiert, dabei ist der Bestandserhalt die Grundlage eines funktionierenden Bahnverkehrs.
2️⃣ Begrenzte Umsetzungskapazitäten: Es mangelt nicht nur an Geld, sondern an realwirtschaftlichen Ressourcen – von Fachkräften (insbesondere in der Digitalisierung) bis zu Spezialmaschinen. Es braucht entsprechenden Kompetenzaufbau.
1️⃣ Ausgabengeschwindigkeit: Die kurzfristige Ausgabenlogik der #EUFiskalregeln – erst Vollgas, dann Vollbremsung – steht im Widerspruch zur notwendigen langfristigen Skalierung im Infrastrukturbereich. Statt Stabilität könnte das Unsicherheit, Engpässe und Inflation auslösen.
Schulden für die Schiene? Das Sondervermögen für Infrastruktur & Klimaneutralität stellt dringend benötigte Mittel für die Schieneninfrastruktur bereit. Und jetzt?
@verahuwe.bsky.social und ich haben 3 zentrale Herausforderungen identifiziert, um das Geld nun wirksam einzusetzen. 🧵
Zusammengefasst: Hohe Trassenpreise erfordern Förderzuschüsse zur Kostensenkung und erhöhen den allgemeinen Zuschussbedarf. Werden diese Mittel als Eigenkapital bereitgestellt, steigen die Trassenpreise weiter an. Das Preiskarussell dreht sich weiter...
Das neue #Sondervermögen verspricht 💶 für die Schiene. Bevor wir über diese neuen Mittel nachdenken können, wollten wir verstehen, wie die Schiene eigentlich finanziert wird – und haben drei strukturelle Probleme gefunden. Details im Geldbrief + Papier von @verahuwe.bsky.social und mir ⏬
Unser Fiskalbotschafter @niklasillenseer.bsky.social war am Wochenende bei der Stiftung der Deutschen Wirtschaft in Wiesbaden! Er hat einen Workshop und Panel zum Thema "Sustainable Finance" gehalten und in Zusammenarbeit mit Nora Kögel vorbereitet.
3/ Das größere Problem stellt sich aber für die nächsten Jahre. Es fehlt eine Strategie für die Finanzierung der langfristigen #Transformation, auch über den #KTF hinaus, siehe auch unsere @mcc-berlin.bsky.social Analyse mit @niklasillenseer.bsky.social www.mcc-berlin.net/news/meldung...