Ich habe mich immer gefragt, wie es sich angefühlt haben muss, als Fan von Ancelotti Real gegen Peps City zu spielen. Wäre das Kacktor in der 94. gefallen, ich glaube, das wär perfekt gewesen.
Ich habe mich immer gefragt, wie es sich angefühlt haben muss, als Fan von Ancelotti Real gegen Peps City zu spielen. Wäre das Kacktor in der 94. gefallen, ich glaube, das wär perfekt gewesen.
Es gibt keinen fortgesetzten Rechtsbruch, der würde die formale Bindung der BReg an das Urteil über den Einzelfall hinaus voraussetzen. Da Dobrindt weiter Dobrindt-Dinge tun wird, halt ich diese frühe sprachliche Eskalation für einen Fehler. Sie wird im Zweifel wieder zur Abstumpfung führen.
Nachdem man bereits „Rechts”, “Nazi”, “Faschismus” und “Oligarchie” der völligen Willkür preisgegeben hat, macht man nun mit „Rechtsbruch“ weiter und wundert sich dann am Ende wieder, warum es im Ernstfall keinerlei Potential für eine Gegenmobilisierung gibt. Sterben in ideologischer Schönheit.
Erwartungen, die in den gegebenen politischen oder rechtlichen Rahmenbedingungen allerdings schlicht nicht umsetzbar sind. Das produziert nur Frust und treibt die Leute empirisch nachweisbar zum Original.
gegen eine maximal unbeliebte Regierung zu einem Plus von 1,5 % geführt. Ich halte den Kurs von Friedrich Merz für gefährlich, weil die CDU als Volkspartei der Mitte ggü. den anderen Parteien der demokratischen Mitte immer koalitionsfähig sein muss und wird. Die Merz Rhetorik weckt jedoch
sind. Dass Klimapolitik in ökonomisch herausfordernden Zeiten primär eine Klassenfrage ist, stellt die Partei noch immer vor offenbar unlösbare Herausforderungen. Habecks „den Bauch rauf“ Wahlkampf war 100 % preaching to the converted.
- Friedrich Merz hat die Union bei 27 % übernommen und sie
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ein massives Glaubwürdigkeitsproblem hat, ist für eine sozialdemokratische Partei eine Katastrophe.
- Die Grünen wiederum bekommen das Ergebnis der Partei der ökonomisch sorglosen in einer Zeit, in der für viele Menschen ökonomische Sorgen das dominante Thema
gar nichts und hat auch niemanden, der glaubhaft irgendetwas Anderes behaupten könnte. Von einer sozialdemokratischen Partei darf man mehr erwarten als die Feststellung, dass Olaf Scholz nicht Friedrich Merz ist. Dass die SPD sowohl bei Arbeiterinnen und Arbeitern als auch ganz allgemein bei
- Bei SPD und Grünen wiederum hat bereits die destruktive Dynamik eingesetzt, innerhalb derer sich die Parteiflügel gegenseitig vorwerfen, die Ausrichtung der Partei sei jeweils zu links oder zu rechts gewesen.
- Die SPD hat erkennbar ein Personal- und Inhaltsproblem. Sie steht eigentlich für
die gesellschaftlich dominante Wahrnehmung von Migration als Problem damit zusammenhängt, ist relativ wahrscheinlich. Man kann diese Wahrnehmung für falsch oder für medial konstruiert halten, sie ist trotzdem etwas, mit dem die Parteien der demokratischen Mitte einen Umgang finden müssen.
Hintergrund einordnen muss, dass die FDP 2021 viele Stimmen von AfD-offenen Menschen gebunden hat, indem sie eine demokratische Alternative für Kritik am COVID-Kurs der BReg angeboten hat. Die sind jetzt zurück bei der AfD. Die Gewinne von den Nicht-Wählern und von der CDU sind zu analysieren. Dass
Idealszenario für die AfD vorbeigeschrammt sind. Der Nicht-Einzug des BSW ist zu begrüßen.
- 20 % AfD sind viel, angesichts der unbeliebtesten Regierung aller Zeiten und dem, was möglich gewesen wäre, aber auch immer noch ein blaues Auge. Zumal man das Ergebnis auch immer noch vor dem
in einer Größenordnung behauptet, die offenkundig nie realistisch war. Es ließ sich schon damals nicht belegen, dass die SPD die AfD groß gemacht hätte, indem linksnationale Wähler der SPD signifikant zur AfD übergelaufen wären. Dennoch bleibt festzuhalten, dass wir wenige 10000 Stimmen am
Haustüren stattfinden kann. Es ist kein entweder oder. Persönliche Ansprache heißt, Menschen zielgruppengerecht dort abzuholen, wo man sie am besten erreicht. Ein wirklich starker Wahlkampf.
- Das Thema BSW sollte in Medien und Wissenschaft zur Selbstreflexion anregen. Hier wurde eine Nachfrage
Ein paar Takeaways zur Wahl:
- Die Linke hat gezeigt, wie man mit dezidiert eigenen linken Themen einen erfolgreichen Wahlkampf führen kann. “Politics is downstream from culture” hat sich mal wieder bewahrheitet. Die Linke hat außerdem gezeigt, dass ein zeitgemäßer Wahlkampf auf TikTok und vor
The late great
The expectation for a trump government to not include crazy people will inevitably lead to disappointment. It’s all about limiting the damage at this point. RFK and Gabbard are top of the list.
Gaetz down. Two to go.
Einen leichten Gegenstand weit nach oben werfen zu müssen, kann tatsächlich sehr herausfordernd sein.
Mit Blick aufs zuständige Personal: Es rummst.
Die Beschreibung wurde aus Respekt vor dem Staatsamt angepasst.
Welcher mittelalte, männliche Jurist aus Osnabrück wird es werden? Spannung und Vielfalt sind kaum auszuhalten.
Ich dachte, wenn man auf allen Plattformen folgt, kriegt man einen signierten Toaster?
Ja, Zufall war das falsche Wort. Trump sagt aus Instinkt manchmal richtige Sachen. Bei Kennedy ist es eher so, dass er teilweise evidenzbasiert überraschend zutreffende Schlussfolgerungen zieht und dann beim nächsten Fall wieder völlig unfähig ist, Daten richtig zu interpretieren. Das meinte ich.
Ja, aber Trumps Kritik ist mehr oder weniger ein Zufallstreffer. Bei Kennedy ist es ganz offensichtlich, dass er bei manchen Sachen wirklich voll im Thema ist und auch die richtigen Schlüsse zieht und bei anderen ist er wiederum einfach ein komplett wahnsinniger Geisterfahrer.
„Keine Deutschen unter der den Opfern“ - Klimakonferenz Version.
Ich muss sagen, es ist schade, dass Kennedy offensichtlich wahnsinnig ist, weil seine Pläne für Medikamentenpreise und die Reformierung der ineffizienten Finanzierung medizinischer Studien sind ehrlicherweise gar nicht schlecht.
Das ist ehrlicherweise nicht wirklich überzeugend. Dass die politische Ausrichtung des Volksverpetzers auf dieser Plattform wahrscheinlich deutlich eher mehrheitsfähig ist als auf X, was sich dann auch in Likes niederschlägt, sollte nicht überraschen. Rückschlüsse auf Reichweite bleiben schwierig.
Ich las die Tage diesen Artikel und konnte nicht umhin, diesen Abschnitt als Allegorie auf X und BlueSky zu lesen.
Ja, wobei sich mein Kritikpunkt primär Leute auf Leute bezieht, die hier selbst andere angreifen. Wenn ich beispielsweise teilweise sehe, mit welcher moralischen Selbstüberhöhung Menschen oder Institutionen verurteilt werden, die noch auf X sind, dann empfinde ich das als sehr anstrengend.