Posting ÖVP: „Österreichische Gastpatienten warten lassen, aber Asylwerber sofort behandeln - Nicht mit uns.“
„Gegenwärtig kann man in der Kommunikation keinen Unterschied sehen zur FPÖ“, sagt @guengoer.bsky.social ▶️ www.puls24.at/video/puls-2...
Posting ÖVP: „Österreichische Gastpatienten warten lassen, aber Asylwerber sofort behandeln - Nicht mit uns.“
„Gegenwärtig kann man in der Kommunikation keinen Unterschied sehen zur FPÖ“, sagt @guengoer.bsky.social ▶️ www.puls24.at/video/puls-2...
Terroranschlag in Australien: Für @guengoer.bsky.social gibt es seit dem Gaza-Krieg immer mehr Gruppen, die mit antisemitischen Anschlägen sympathisieren: „Früher ist es der radikale Islamismus gewesen und nur die Gruppe hat damit sympathisiert. Heute hat sich das etwas verschoben.“ #ORFIIIAKTUELL
Gestern wurde mir das Goldene Ehrenzeichen der Republik Österreich verliehen.
Hier geehrt- in der Türkei verfolgt... Ich widme es all jenen, die für eine bessere Türkei im Gefängnis sitzen oder so wie ich, nicht mehr in ihre Heimat zurückdürfen.
Ich habe die Bühne – sie nicht...
KOPFTUCHVERBOT BIS 14?
Was würde es bewirken – oder anrichten?
Darüber habe ich mit Alev Korun, Andreas Feirer & Raimund Löw im FALTER-Podcast diskutiert.
Eine facettenreiche Diskussion zwisch. Schutzauftrag, Selbstbestimmung & Integration.
#Kopftuchverbot
shows.acast.com/1974c592-0a3...
Hörtipp | Was ein Kopftuchverbot für Kinder wirklich bedeutet
Über das von der Regierung gewünschte Kopftuchverbot für Mädchen bis 14 diskutieren Alev Korun (Lehrerin, ehem. Grüne Abgeordnete), Integrationsexperte @guengoer.bsky.social und Schuldirektor Andreas Feirer ↓
Für den Soziologen @guengoer.bsky.social ist die größte Veränderung in der österr. Gesellschaft durch den Gaza-Krieg nicht von außen sichtbar, denn: „es hat sich das Meinungsbild in der Mitte der Gesellschaft verändert“. #ORFIIIAKTUELL
Ab 09:30 Uhr in #ORFIIIAKTUELL:
-Israel genehmigt Gaza-Abkommen: Soziologe @guengoer.bsky.social zur Polarisierung der Gesellschaft & Martin Frick (@wfp.org) über Gaza-Hilfslieferungen
-Philippinen: Tsunamiwarnung nach Beben aufgehoben
-Historisch: 10:0-Sieg Österreichs inkl. Arnautovic-Torrekord
Das #Kopftuch sexualisiert Mädchen, drängt sie in ein patriarchales Rollenbild & prägt ihre Freiheit schon im Kindesalter massiv ein.
Dazu unsere Diskussion im ZiB 2 Talk: Talkhttps://on.orf.at/video/14290646/zib-talk-kopftuchverbot-mehr-integration-oder-angriff-auf-religionsfreiheit
Eine Beobachtungsstelle für „radikalen Islam“ in NÖ
ist nur mit seriöser Strategie sinnvoll. Es sollte alle Formen von Extremismus in den Blick zu nehmen – d.h. islamistischen, rechtsextremen, ggf. linksextremen. Ansonsten ist man auf einem Auge blind & tendenziös.
on.orf.at/video/142900...
2015 war ein Kipppunkt. Hunderttausende flohen nach Europa – viele auch nach Österreich. Im ORF III-Interview spreche ich über die damalige Dynamik und ihre bis heute spürbaren Folgen...
#integration #Flüchtlinge #islam # Willkommenskultur
www.youtube.com/watch?v=II_7...
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Scharia im österreichischen Rechtsstaat?
Auch wenn einzelne Scharia-Bestimmungen juristisch unproblematisch sind und Fälle (noch) selten bleiben – als Gesamtsystem ist sie unvereinbar mit einer menschenrechtsbasierten Demokratie. Statt Sofortismus braucht es fundierte Abwägung + klare Entscheidung.
„Wir stellen jemanden ganz stark aufs Podest und dann bei der kleinsten Aussage ist jemand auf einmal Persona non grata.“ Kenan Güngör (@guengoer.bsky.social) kritisiert den Umgang der (sozialen) Medien mit JJ. #ORFIIIaktuell
SÖZ und das Scheitern ethnischer Parteienprojekte
SÖZ schafft zwar 17 % unter Türkeistämmigen, bleibt aber bei nur 0,84 % insgesamt.
Das Experiment einer ethnisch definierten Partei in Wien scheint politisch gescheitert.
#wienwahl #SÖZ #Demokratie
FPÖ – Annäherung an türkeistämmige Wähler
Die FPÖ verzichtete erstmals bewusst auf islamfeindliche Rhetorik, um Türkeistämmige anzusprechen.
Die weltanschauliche Nähe (rechts-nationalistisch) zeigt: Es gibt Anschlussstellen.
Aber: Riskant für die FPÖ-Kernwählerschaft.
#wienwahl #FPÖ #Migration
SPÖ verliert an Boden – Bozatemur als Beispiel
Obwohl Favorit, verliert die SPÖ bei türkeistämmigen Wählern an Rückhalt.
Bozatemur: Einbruch der Vorzugsstimmen von 3571 (2020) auf 1470 (2025).
Ein Warnsignal für die Parteibindung in migrantischen Milieus.
#wienwahl #SPÖ #Migration
Demokratische Repräsentationskluft vertieft sich
Wien erlebt eine Zuspitzung:
Niedrige Wahlbeteiligung + hoher Anteil Nicht-Wahlberechtigter verschärfen die Repräsentationslücke in migrantischen Bezirken.
Ein strukturelles Problem für die demokratische Legitimation.
#wienwahl #Demokratie #Wien
Mobilisierung scheitert – geringe Wahlbeteiligung
Trotz massiver Anstrengungen blieben viele türkeistämmige Wahlberechtigte der Urne fern.
Deutlich wird: Politisches Interesse an Österreich ist oft schwach – anders als bei türkischen Wahlen.
#wienwahl #Migration #Partizipation
SPÖ bleibt vorn, FPÖ holt auf
Laut OGM-Umfrage: 44 % SPÖ, 25 % FPÖ, 17 % SÖZ.
Rund 30.000 Wahlberechtigte direkt aus der Türkei, mit 2. und 3. Generation geschätzt 50–60k.
Parteien haben diese Wählergruppe zunehmend ins Visier genommen.
#wienwahl #SPÖ #FPÖ #SÖZ
Türkeistämmige Wähler im Fokus der Wienwahl 2025
Selten zuvor wurden türkeistämmige Wähler so intensiv umworben wie bei dieser Wienwahl – mit durchwachsenem Erfolg.
Meine Beobachtungen und Rückschlüsse in 7 Punkten:
#wienwahl #Türkeistämmige #Demokratie
War eine facettenreiche Diskussion mit Maynat Kurbanova und Martin Wassermair. Wer reinhören will, hier der Link
Die Türkei steht am Scheideweg: Entweder sie wird endgültig zur Diktatur, oder mit den heute inhaftierten Hoffnungsträgern kann eine demokratische Zukunft entstehen. Die Geschichte zeigt, dass beides möglich ist
Ich bewundere, die die trotz massiver Repression mutig gegen das Erdogan-Regime aufbegehren. Gleichzeitig erschüttert es mich, dass es immer noch Menschen gibt, die diesem System – getrieben von Islamismus und Ultranationalismus – die Treue halten. 7-10
Die Jugend sieht ihre Zukunftsperspektiven schwinden, gut ausgebildete Fachkräfte und Geflüchtete verlassen das Land. Bei einer Solidaritätskundgebung in Berlin brachte es ein Plakat humorvoll auf den Punkt: Wir möchten nicht, dass eine weitere Generation Deutsch lernen muss – zu schwer.“ 6-10
Doch Erdogans Handeln ist kein Zeichen von Stärke, sondern von Schwäche. Die Wirtschaftskrise, galoppierende Inflation, Vetternwirtschaft und Verachtung Andersdenkender treiben immer mehr Menschen in die Opposition. 5-10
Einst kämpfte Erdogan gegen den autoritären Staat, heute unterdrückt er das Volk – mit schwindendem Rückhalt. Wahlen, einst seine politische Legitimität, werden mit sinkendem Zuspruch zunehmend zur Bedrohung. Sein Ziel ist klar: die Opposition ausschalten & selbst manipulierte Wahlen beseitigen.4-10
Damit sitzen die wichtigsten Hoffnungsträger der Demokratie hinter Gittern, während Erdogan isoliert in seinem Palast verweilt und mit Repression seine Macht sichert. Doch er hatte den massiven Protest auf den Straßen unterschätzt – vor allem getragen von der studentischen Jugend.
3-10
Er wurde in das berüchtigte Gefängnis von Silivri gebracht – denselben Ort, an dem auch der Hoffnungsträger der pro-kurdischen DEM-Partei, Selahattin Demirtaş, sowie zahlreiche weitere Oppositionelle seit Jahren aus politischen Gründen inhaftiert sind.
2-10
Am Scheideweg: Diktatur oder Demokratie? – Widerstand gegen Erdogans Putsch
In der Türkei findet ein staatlicher Putsch statt – doch der Widerstand wächst. Erdogan ließ den Istanbuler Bürgermeister İmamoğlu festnehmen, der in Umfragen als aussichtsreicher Präsidentschaftskandidat vor ihm lag.
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Damit wird der FPÖ der Wind aus den Segeln genommen. Das ist ambivalent & kritisierbar – aber politisch nicht unplausibel. Denn was bringt eine liberale Haltung, wenn die Stimmung kippt und Rechtspopulisten davon profitieren? Dann steht mehr auf dem Spiel als nur die Migrationspolitik.
Neben der strukturellen Überforderung in Wien (Kindergärten, Schulen, Wohnraum) scheint das eigentliche Motiv eher das wachsende gesellschaftliche Unbehagen zu sein. Skepsis, Kontrollverlust, Überforderung – darauf reagieren ÖVP & Co. mit einer restriktiveren Migrationspolitik.
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