Ich hab den Aufruf gestoppt. Es haben so viele Menschen gespendet. Danke! Alles überschüssige wird weiter gespendet. Das mache ich dann transparent. 🫶🏽
Ich hab den Aufruf gestoppt. Es haben so viele Menschen gespendet. Danke! Alles überschüssige wird weiter gespendet. Das mache ich dann transparent. 🫶🏽
Niemand muss!!💗
Danke für deine Unterstützung.
Falls jemand unterstützen möchte - ich freue mich über jede Hilfe. Und wenn nicht: Auch liebe Worte helfen gerade sehr. 🫶
Wer unterstützen kann und will: gofund.me/bab5a784d
Ich merke, dass ich ein paar Tage Abstand brauche - ich nenne es bewusst nicht Urlaub, sondern Abstand von diesem ganzen Grusel. Ich möchte nach Berlin fahren. Freund:innen treffen. Durchatmen. Dinge tun, auf die ich Lust habe. Einfach mal kurz normal leben.
Porträt von Max im Freien, der direkt in die Kamera lächelt. Er steht auf einer Straße mit unscharfen Häusern im Hintergrund und trägt einen zweifarbigen Pullover mit kurzem Reißverschluss am Kragen.
Eigentlich wollte ich keinen Open Call machen. Wirklich nicht. Aber als Azubi habe ich schlicht nicht die finanziellen Mittel, um das gerade einfach so zu stemmen. Die letzten Tage haben extrem an mir gezerrt. 🧵⬇️
Ich bin dazu gezwungen, ein öffentliches Interesse herzustellen, damit die Polizei dieses Thema ernst nimmt. Am liebsten würde ich darüber auch nur schweigen wollen.
Meine Stimme bleibt laut. So lange es geht. Für eine offene Gesellschaft. Für Menschenwürde. Für die, die sich nicht trauen.
Angst darf menschlich sein. Schweigen wäre politisch. Und das kommt nicht infrage. ❤️🩹
📸 Friedrich Schuster
Es ist der Versuch, Menschen einzuschüchtern, sie müde zu machen, sie leiser zu bekommen. Aber Demokratie ist kein Komfortprojekt. Sie ist anstrengend. Sie ist streitbar. Und sie muss verteidigt werden. Jeden Tag.
Ich werde unbequem bleiben. Weil gerade auch das Demokratie ausmacht. Unbequem und laut zu sein. Laut in Regionen, in denen viele andere schon schweigen. Was hier gerade passiert, ist kein „normaler Gegenwind“.
Wie eine lautstarke Minderheit will, dass ich Angst habe. Und natürlich, ja, die habe ich. Das ist menschlich. Und dennoch werde ich nicht schweigen und wegschauen. Ich werde mir nicht das Kostüm anziehen, das man von mir verlangt.
Demokratie lebt davon, dass ich, du, Oma, Opa, Mama, Papa und alle ihre Meinung frei äußern dürfen. Ohne Angst vor Gewalt oder Zensur. Aber gerade merke ich selbst, wie mir dieses Recht offenbar nicht zugesprochen wird.
Schwarz-weiß-Porträt von Max, der direkt in die Kamera blickt. Er steht draußen auf einer Straße mit unscharfen Häusern im Hintergrund und trägt einen zweifarbigen Pullover mit Reißverschluss am Kragen.
Die letzten Tage, die letzte Woche. Sie waren so turbulent. Und ja, sie haben mir gezeigt, wie sehr ich aufpassen muss und wie ernst es doch mittlerweile geworden ist. 🧵/ ⬇️
Zur aktuellen Situation.
Schwarz-weißes Foto aus dem Plenarsaal des Landtags von Sachsen-Anhalt. Im Vordergrund filmt ein Mann mit Kamera Abgeordnete während einer Sitzung. Darüber steht der Text: „Ehem. IB-Aktivist filmt ungehindert im Landtag LSA“.
Grafik mit mehreren Fotos von Simon Kaupert, teils mit Kameraausrüstung. Darüber steht: „Simon Kaupert – früher IB-Aktivist und heute Chef vom rechten Filmkunstkollektiv e.V.“ Darunter Text über seine früheren Auftritte bei „Ein Prozent“ und sein Engagement im Umfeld der Identitären Bewegung („Kontrakultur“). Im Hintergrund ein stilisiertes rechtsextremes Symbol.
Ehemaliger Aktivist der Identitären Bewegung filmt ungehindert im Landtag Sachsen-Anhalt. Wer früher für „Ein Prozent“ und im IB-Umfeld aktiv war, hat in demokratischen Institutionen nichts verloren.
Das Bild zeigt ein Plakat für eine Kundgebung in Bitterfeld-Wolfen. Der Hintergrund ist in einem kräftigen Rotton gehalten. Oben steht in großen, weißen Buchstaben: "KOMM ZUR KUNDGEBUNG!", begleitet von einem Megafon-Symbol. Darunter folgt der Hauptslogan: "Bitterfeld-Wolfen zeigt Haltung!". Das Datum und der Ort der Kundgebung sind klar hervorgehoben: "2. Februar | 18:00 | Marktplatz Bitterfeld". Drei zentrale Botschaften sind in weißen Kästchen aufgelistet: "Für ein lebendiges, buntes Miteinander." "Für soziale Gerechtigkeit und eine lebenswerte Zukunft." "Für Vielfalt, Respekt und Demokratie." Unten auf dem Plakat ist eine Illustration von vier Händen zu sehen, die sich gegenseitig halten, was den Zusammenhalt symbolisiert. Ganz unten steht der Aufruf: "Montags bunt statt braun!".
Bitterfeld-Wolfen zeigt Haltung – wir sind dabei und freuen uns auf @maxnum.bsky.social 🏳️🌈✊
2. Februar, 18 Uhr, Marktplatz Bitterfeld: Für Vielfalt, Respekt & Demokratie. Montags bunt statt braun! Kommt alle hin! #LAUTgegenRechts (AI)
Sven Schulze und seine CDU müssen Farbe bekennen: Keine Zusammenarbeit, keine Duldung der AfD. Wer Ministerpräsident werden will, darf mit Parteien, die Menschen die Würde absprechen, niemals kooperieren.
Jetzt unseren Appell unterschreiben!✍️
neunund20.de/aktion/appel...
Schwarzer Hintergrund mit weißer Schrift: „AfD gewinnt Bürgermeisterwahl in Altenberg“. Darunter eine gelb markierte, schematische Karte von Altenberg. Das Bild vermittelt eine Wahlnachricht ohne weitere grafische Elemente.
Infografik auf schwarzem Hintergrund zur Bürgermeisterwahl in Altenberg. Links ein Balkendiagramm mit Wahlergebnissen: AfD-Kandidat Barth erhält 61,8 Prozent, weitere Kandidaten deutlich weniger Stimmen. Rechts ein Porträtfoto des AfD-Kandidaten im Anzug. Pfeile und Texteinblendungen markieren ihn als neuen hauptamtlichen Bürgermeister und stellen die Wahl als problematisch dar. Quellenangabe: Wahlleitung.
Grafische Darstellung mit Gefängnismotiv: Eine männliche Person mit Brille und Kapuzenpullover sitzt hinter Gefängnisgittern. Umrahmt wird das Bild von gelbem Absperrband mit der Aufschrift „AFD-VERBOT.DE“. Darunter ein hervorgehobenes Zitat von André Barth: „Was die Partei jetzt bräuchte, ist ein Anschlag, Anis Amri 2. So was darf man sich natürlich nicht wünschen.“
Nie, nie, nie, nie, niemals dürfen wir uns damit abfinden. Nicht damit, dass Rechtsextreme sich sicher fühlen. Nicht damit, dass ihre Sprache normal wird. Nicht damit, dass man mit ihnen spielt, taktiert oder kokettiert.
In Schnellroda werde ich auch reden! Aus Halle (Saale) gibt es eine Anreise mit Bus.
Hier sind die Ausschnitte zu meinen Schilderungen. Die Videos stammen aus dem Livestream von Utopia TV. In Video 4 sieht man, dass mir die Situation dann doch sehr auf die Nerven ging, als ich von vermeintlichen Linken hören musste, ich sei sogar schlimmer als Rechtsextremisten. 1/4
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Hier sind die Ausschnitte zu meinen Schilderungen. Die Videos stammen aus dem Livestream von Utopia TV. In Video 4 sieht man, dass mir die Situation dann doch sehr auf die Nerven ging, als ich von vermeintlichen Linken hören musste, ich sei sogar schlimmer als Rechtsextremisten. 1/4
Ich bin enttäuscht. Und froh, dass es Zeug:innen gab und dass alles im Livestream festgehalten wurde. 11/11
Auf dieser Demonstration liefen auch Leute aus meiner eigenen Partei mit.
Sichtbar. Mit Flagge. Zu wissen, dass dabei solche verbalen Angriffe mindestens geduldet werden,
trifft mich sehr. Das, was mir heute passiert ist, hat mit Antifaschismus nichts zu tun. 10/11
Seit Wochen engagiere ich mich außerhalb eurer Großstadtbubble
gegen AfD und Neonazis. Bei uns im Landkreis lebt Götz Kubitschek. Die Identitäre Bewegung besitzt in Schkopau, ganz nah bei mir, eine Villa. Ich bin auf jedem Protest dagegen.
Immer. 9/11
Gerade noch „Alerta, alerta, antifascista“ rufen und im nächsten Moment Menschen verteidigen, die unter dem Deckmantel von Journalismus Hetze verbreiten. Mir wurde aus der Demo zugerufen: „Maximal demokratisch würde AfD wählen.“ Das hat wehgetan. 8/11
Plötzlich hieß es, ich würde einen Genozid leugnen. Ich habe nichts geleugnet. Gar nichts. Mir wurde gesagt, ich sei schlimmer als Menschen mit Kontakten in die extreme Rechte. Das hat gesessen. 7/11
Wenn Menschen Kontakte in die extrem rechte Szene pflegen, dann sind sie für mich rechtsextrem. Punkt. Als sie mich weiter bedrängte, mischten sich Menschen aus der palästinasolidarischen Demo ein und stellten sich schützend vor Utopia TV. 6/11
Daraufhin wurde ich angeschrien. Die Dame von Utopia TV sprach von Verleumdung und drohte mir mit einer Anzeige. Ganz ehrlich: Soll sie machen. Auch ich darf eine Meinung haben. Und ich lasse sie mir nicht wegbrüllen. 5/11