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Matteo Micieli

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Latest posts by Matteo Micieli @mmicieli

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Trotz Kälte und Schnee tagsüber ausgesperrt – Protest in Asylunterkunft Kaltbach Im Kanton Schwyz werden leben rund 15 abgewiesene Asylsuchende unter prekären Bedingungen in einem Container. Tagsüber werden sie ausgesperrt. Aus Protest haben sich die Bewohner am 19. Februar 2026 e...

Nothilfeunterkunft Kaltbach: Bewohner verbarrikadieren sich gegen tägliche Aussperrung bei Schnee und Kälte.

20.02.2026 16:46 👍 13 🔁 10 💬 0 📌 1
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Weder ausreisen noch bleiben ist erlaubt Nach einer Polizeirazzia in einem Zürcher Rückkehrzentrum erhält ein Asylsuchender einen Strafbefehl wegen rechtswidrigen Aufenthalts – obwohl er das Land laut Dublin-Verordnung gar nicht verlassen da...

Wenn Bleiben Pflicht und strafbar zugleich ist: Einige Asylsuchende im Dublin-Verfahren müssen sechs Monate warten, bis ihr Asylgesuch geprüft wird. Gleichzeitig drohen ihnen Polizeikontrollen, Strafbefehle und sogar Haft wegen angeblich rechtswidrigen Aufenthalts.

16.02.2026 14:00 👍 10 🔁 6 💬 0 📌 0
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Für immer seh­behindert: Wenn der Schuss der Polizei ins Auge geht Mehrere Polizeien in der Schweiz stellen auf eine neue Art Gummischrot um.

Und hier mein Artikel über das Gummischrot der Kantonspolizei Bern, das Amars Auge für immer beschädigte:
www.republik.ch/2025/12/22/f...

15.01.2026 15:20 👍 14 🔁 2 💬 1 📌 0
Ein Bild vom 11.10.25 in Bern. Im Hintergrund eine Ambulanz, davor eine Sanitäterin und links von ihr ein Polizist der Kantonspolizei Bern.

Ein Bild vom 11.10.25 in Bern. Im Hintergrund eine Ambulanz, davor eine Sanitäterin und links von ihr ein Polizist der Kantonspolizei Bern.

Schliesslich beobachtete ich eine weitere Ambulanz, die 2 Personen medizinisch versorgte, die sich zuvor im Kessel befanden. Die Personen waren während der Behandlung unter Kontrolle der Kantonspolizei Bern.

Damit gibt es mindestens 4 weitere Verletzte, von denen die Kantonspolizei Bern weiss.

4/4

15.01.2026 15:17 👍 15 🔁 1 💬 1 📌 0

Mehrere Personen berichteten mir unabhängig von einander, dass eine Person bei wenig oder gar keinem Bewusstsein aus dem Kessel getragen und zu einer Ambulanz gebracht wurde.

Auch hier muss die Kantonspolizei Kenntnis haben.

3/4

15.01.2026 15:17 👍 16 🔁 1 💬 1 📌 0
Screenshot republik.ch: "Amar wurde auf dem Berner Bahnhofplatz am Auge getroffen. Dort kam es während mehrerer Stunden zu Auseinander­setzungen zwischen Demonstrierenden und der Polizei. Als klar wurde, dass er ins Spital muss, ging er mit seiner Freundin auf der Suche nach einem Polizei­sanitäter zu einer Sperre. Dort durchsuchte die Polizei die beiden und überprüfte ihre Identität. Schliesslich brachte eine Ambulanz das Opfer ins Spital.

Heute hat Amar noch eine Sehschärfe von 50 Prozent. Zwar ist eine leichte Verbesserung noch zu erwarten, das alte Seh­vermögen wird aber wohl nie wieder zurück­kommen. Amars Auge ist für immer beschädigt."

Screenshot republik.ch: "Amar wurde auf dem Berner Bahnhofplatz am Auge getroffen. Dort kam es während mehrerer Stunden zu Auseinander­setzungen zwischen Demonstrierenden und der Polizei. Als klar wurde, dass er ins Spital muss, ging er mit seiner Freundin auf der Suche nach einem Polizei­sanitäter zu einer Sperre. Dort durchsuchte die Polizei die beiden und überprüfte ihre Identität. Schliesslich brachte eine Ambulanz das Opfer ins Spital. Heute hat Amar noch eine Sehschärfe von 50 Prozent. Zwar ist eine leichte Verbesserung noch zu erwarten, das alte Seh­vermögen wird aber wohl nie wieder zurück­kommen. Amars Auge ist für immer beschädigt."

Im Dezember habe ich mit Amar* gesprochen. Ein Polizist schoss ihm am 11. Oktober ein Gummischrot ins Auge. Er erlitt bleibende Schäden.

Nachdem er getroffen wurde, ging er gemeinsam mit seiner Freundin zu einem Polizei-Sanitäter.

Die Kapo muss also Kenntnis von dieser Verletzung haben.

2/4

15.01.2026 15:17 👍 17 🔁 1 💬 1 📌 0
Screenshot Bericht der Kantonspolizei Bern zum 11.10.25 in Bern: "Beim Einsatz wurden 18 Mitarbeitende der Polizei verletzt. Die individuellen Heilungsverläufe werden eng begleitet. Glücklicherweise konnten alle verletzten Mitarbeitenden das Spital zeitnah wieder verlassen und befinden sich bereits wieder im regulären Dienst. Ob aus den Ereignissen der Kundgebung bleibende Beeinträchtigungen resultieren, bleibt abzuwarten. Bis zum aktuellen Zeitpunkt (10.12.2025) ist bei der Kantonspolizei Bern eine Meldung eingegangen, wonach eine Person durch ein Gummiprojektil leicht verletzt wurde. Dabei handelte es sich um eine Rötung im Oberkörperbereich. Weitere Hinweise auf verletzte Kundgebungsteilnehmende liegen der Kantonspolizei nicht vor."

Screenshot Bericht der Kantonspolizei Bern zum 11.10.25 in Bern: "Beim Einsatz wurden 18 Mitarbeitende der Polizei verletzt. Die individuellen Heilungsverläufe werden eng begleitet. Glücklicherweise konnten alle verletzten Mitarbeitenden das Spital zeitnah wieder verlassen und befinden sich bereits wieder im regulären Dienst. Ob aus den Ereignissen der Kundgebung bleibende Beeinträchtigungen resultieren, bleibt abzuwarten. Bis zum aktuellen Zeitpunkt (10.12.2025) ist bei der Kantonspolizei Bern eine Meldung eingegangen, wonach eine Person durch ein Gummiprojektil leicht verletzt wurde. Dabei handelte es sich um eine Rötung im Oberkörperbereich. Weitere Hinweise auf verletzte Kundgebungsteilnehmende liegen der Kantonspolizei nicht vor."

Die Kantonspolizei Bern behauptet, sie habe zu der Demo vom 11. Oktober 2025 nur Kenntnis von einer einzigen sehr leicht verletzten Person.

Das entspricht nicht der Wahrheit.

Ich weiss von mindestens vier weiteren Verletzten, von denen die Kantonspolizei zwingend Kenntnis haben muss.

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15.01.2026 15:17 👍 27 🔁 6 💬 1 📌 3
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Medienmitteilung der PdA Bern zum Polizeieinsatz vom 17.01.2026

Die Deeskalationsstrategie der Stadt Bern ist gescheitert!

19.01.2026 11:35 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0

Was bei uns auch Fragen aufgeworfen hat: der Polizeieinsatz vom 11. Oktober war laut Bericht vom Gemeinderat "insgesamt angemessen", gleichzeitig konnte er die Polizeimassnahmen mangels Untersuchungsrolle nicht beurteilen, gleichzeitig war eine "gewalttätige Gruppierung" schuld.

16.01.2026 14:51 👍 2 🔁 0 💬 0 📌 0
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Wir haben gestern an der ersten Sitzung im Stadtrat Bern eine Interpellation eingereicht und wollten wissen: Wie entscheidet der Gemeinderat, zu welchen internationalen Konflikten er Stellung nimmt. Wieso zeigte er sich zur Ukraine solidarisch, zu Palästina oder Venezuela aber bspw. nicht?

16.01.2026 14:45 👍 2 🔁 0 💬 0 📌 1

Im Land der Überreichen gibt es keinen nationalen gesetzlichen Mindestlohn.

Stand 2026 haben lediglich sechs Schweizer Kantone oder Städte eigene Mindestlöhne eingeführt:

03.01.2026 14:10 👍 15 🔁 4 💬 1 📌 0

Über die Budgetdebatte hat die SP Stadt Bern das Werbeverbot gekippt. Der Gemeinderat nimmt das mit Handkuss an und beantragt nun die Abschreibung der Motion, mit der wir im Parlament ein Werbeverbot diskutiert hätten. @spstadtbern.bsky.social: für Werbung statt für Wenige

03.11.2025 11:05 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0
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Knackt für uns die 80%-Grenze und macht die Artikel-Serie aus den Schweizer Asylcamps möglich! ❤️🐑
daslamm.ch/crowdfunding...

07.10.2025 08:10 👍 8 🔁 6 💬 0 📌 0

2024 wurde die Motion "Keine kommerzielle Werbung im Aussenraum" mit Stimmen der SP angenommen. Die Motion will kommerzielle Werbeplakate auf dem Gemeindegebiet abschaffen und die Wirkung von Reklame auf den öffentlichen Raum beschränken.

Die SP will das nun über die Hintertür rückgängig machen.

09.09.2025 10:49 👍 2 🔁 0 💬 0 📌 0
Abschaffung kommerzieller Werbung im Aussenraum der Stadt Bern: Kann man zu gross sein zum Politisieren? – PDA Bern

Offener Brief an die SP Stadt Bern unserer Fraktion (AL/PdA/TIF) zum Start der Budgetdebatte kommenden Donnerstag.

Abschaffung kommerzieller Werbung im Aussenraum der Stadt Bern: Wer hat uns verraten?

09.09.2025 10:48 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 2
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«Die Stadt weiss nicht, was Fehlerkultur genau ist.» Matteo Micieli, 2024 Präsident der Stadtberner Geschäftsprüfungskommission, kritisiert den Gemeinderat bei der Aufarbeitung des Container-Debakels: Die Stadt könne nicht aus ihrem Scheitern lernen.

Matteo Micieli, 2024 Präsident der Stadtberner #Geschäftsprüfungskommission, kritisiert den Gemeinderat bei der Aufarbeitung des Container-Debakels: Die Stadt #Bern könne nicht aus ihrem Scheitern lernen.

Interview: @joelwidmer.bsky.social
Bild: Daniel Bürgin

@mmicieli.bsky.social

19.08.2025 16:43 👍 3 🔁 2 💬 0 📌 0

Das soll im Sinne der Klimaziele der @stadtbern.bsky.social sein:). Die heute in Bern lancierte Charta biete den Gastronom*innen und der Stadt eine Chance, zu einer nachhaltigen Ernährung beizutragen. Leider kann man das so wie es umgesetzt wird nicht ernstnehmen.

18.08.2025 08:19 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0

Ahh die Gastrocharta: wo der vegane Pionier Daniel Humm, der seit kurzem wieder Fleisch auf der Karte hat als Weltretter zitiert wird und die Wiesner Gastrofamilie (Nooch etc.) mit ihren Abfallberge produzierenden Ketten (wo man u.a. auch australisches Kängurufleisch essen kann) aufeinandertreffen.

18.08.2025 08:11 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 1

Die Frage ist rhetorisch, nur so.

15.06.2025 12:45 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0

Wie sich das Reitschulkollektiv in ihrer Medienmitteilung fragt:

"Wer auf einem vollen, fröhlich feiernden Vorplatz einen solchen Einsatz
anordnet und fährt, um ein, zwei Personen zu verhaften, nimmt eine
Eskalation, Massenpanik und Gegengewalt billigend in Kauf - oder möchte
vielleicht genau das?"

15.06.2025 12:35 👍 2 🔁 0 💬 0 📌 1

Die Kapo sucht erneut die Eskalation. An der After-Party vom gestrigen Streiktag auf dem Vorplatz (Rund 1000 Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Areal), greift die Polizei in Zivil und ohne sich auszuweisen Personen an, um dann kurz später in Kampfmontur noch weiter zu eskalieren.

15.06.2025 12:33 👍 2 🔁 0 💬 0 📌 1
Foto: Porträt Frantz Fanon, auf dem der Titel des Buches »Denker der Dekolonisation« steht. Darüber gesetzt steht die Unterzeile  »Zur Aktualität von Frantz Fanon«.

Foto: Porträt Frantz Fanon, auf dem der Titel des Buches »Denker der Dekolonisation« steht. Darüber gesetzt steht die Unterzeile »Zur Aktualität von Frantz Fanon«.

YES, geht heute in Druck: »Denker der Dekolonisation. Zur Aktualität von Frantz Fanon«. Mit dieser Studie zeichnet Philipp Dorestal die intellektuelle Entwicklung des Theoretikers & Psychiaters #FrantzFanon (1925–61) nach. Die Tragweite seines Denkens erschließt sich erst in… /1

26.05.2025 05:07 👍 40 🔁 10 💬 1 📌 2
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Rückführungen nach Afghanistan bergen Risiko von Menschenrechtsverletzungen und existenziellen Notlagen Afghanische Männer, deren Asylgesuch abgelehnt wird, können ab Mitte April 2025 wieder aus der Schweiz weggewiesen werden. Ihre Rückkehr nach Afghanistan erachtet das Staatssekretariat für Migration u...

Schweiz: Das SEM schätzt Rückführungen von alleinstehenden Männern nach Afghanistan wieder als zumutbar ein, wenn deren sozioökonomische Wiedereingliederung als möglich erachtet wird. Die SFH kritisiert diese Praxisänderung scharf. www.fluechtlingshilfe.ch/publikatione...

03.04.2025 06:18 👍 11 🔁 1 💬 1 📌 1

Ja, die Gründe daran festzuhalten werden leider immer weniger

30.03.2025 20:58 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0

Um dann am nächsten Tag Rassismus als Meinung in der Sonntagszeitung zu verkaufen. Die Zahlen basieren auf Verdachtsfällen, es geht um Geschlecht, Armut und Perspektiven, aber Tamedia bietet einem alten, belanglosen Mann eine Plattform für rassistische Exegese.

30.03.2025 12:42 👍 4 🔁 0 💬 0 📌 0
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Der Bund bzw. Tamedia übernimmt und normalisiert das Wording der Rechten, die Rechten dürfen sich in der Kommentarspalte austoben und Geflüchteten die Menschlichkeit absprechen. Man muss halt alle Seiten anhören, gell.
Läuft.

29.03.2025 13:41 👍 5 🔁 0 💬 0 📌 1
Das Asylrecht ist stark ausgehöhlt, die Schweiz behandelt Geflüchtete miserabel. Das hindert Behörden und Politik aber keineswegs daran, den Asylschutz immer weiter abzubauen, wie die neusten Beispiele zeigen.
Kurz nachdem das Barlament einen Vorstoss überwiesen hatte, der ein gegen Sans-Papiers gerichtetes Schnüffelsystem schaffen will verabschiedete der Bundesrat vergangene Woche die Botschaft zur Schweizer Beteiligung am neuen EU-Migrations- und Asylpakt. Die Schweiz trägt damit zu einer weiteren Verschärfung der tödlichen Situation an den EU-Aussengrenzen bei. Wird der Pakt zum Gesetz, kommt es auch innerhalb der Schweiz zu drastischen Verschlechterungen für schutzsuchende Menschen. Unter anderem droht Geflüchteten, die über ein anderes EU-Land in die Schweiz einreisen, dauerhafte Illegalisierung.
Fast gleichzeitig hat das Schweizer Staatssekretariat für Migration beschlossen, fortan wieder regelmässig Ausschaffungen nach Afghanistan zu vollziehen. Krieg, Bürgerkrieg, brutale Talibanherrschaft und Foltergefahr? Eine Randnotiz. Hauptsache, die Ausschaffungszahlen sind hoch. Zuletzt hat sich SP-Bundesrat Beat Jans mehrfach mit diesen gebrüstet. 2024 wurden 4738 Menschen gegen ihren Willen ausgeschafft. Dahinter stecken ebenso viele Einzelschicksale, zerrissene Beziehungen und zerbrochene Zukunftspläne.
Die Behörden gehen bei den Ausschaffungen oft brutal und auch immer wieder jenseits der Legalität vor: Suizidale Menschen werden aus stationärer Behandlung in psychiatrischen Kliniken herausgeholt, andere Personen in Länder ausgeschafft, in denen ihnen Folter droht oder sie lebensnotwendige medizinische Behandlungen nicht erhalten. Bei den Ausschaffungen kommt es zu Fesselungen und immer wieder zu Gewalt durch Beamt:innen. Am Erscheinungstag dieser WOZ berät die Staatspolitische Kommission des Nationalrats gar darüber, ob bei Ausschaffungen auch die zwangsweise Verabreichung von Beruhigungs- und Schlafmitteln gesetzlich erlaubt werden

Das Asylrecht ist stark ausgehöhlt, die Schweiz behandelt Geflüchtete miserabel. Das hindert Behörden und Politik aber keineswegs daran, den Asylschutz immer weiter abzubauen, wie die neusten Beispiele zeigen. Kurz nachdem das Barlament einen Vorstoss überwiesen hatte, der ein gegen Sans-Papiers gerichtetes Schnüffelsystem schaffen will verabschiedete der Bundesrat vergangene Woche die Botschaft zur Schweizer Beteiligung am neuen EU-Migrations- und Asylpakt. Die Schweiz trägt damit zu einer weiteren Verschärfung der tödlichen Situation an den EU-Aussengrenzen bei. Wird der Pakt zum Gesetz, kommt es auch innerhalb der Schweiz zu drastischen Verschlechterungen für schutzsuchende Menschen. Unter anderem droht Geflüchteten, die über ein anderes EU-Land in die Schweiz einreisen, dauerhafte Illegalisierung. Fast gleichzeitig hat das Schweizer Staatssekretariat für Migration beschlossen, fortan wieder regelmässig Ausschaffungen nach Afghanistan zu vollziehen. Krieg, Bürgerkrieg, brutale Talibanherrschaft und Foltergefahr? Eine Randnotiz. Hauptsache, die Ausschaffungszahlen sind hoch. Zuletzt hat sich SP-Bundesrat Beat Jans mehrfach mit diesen gebrüstet. 2024 wurden 4738 Menschen gegen ihren Willen ausgeschafft. Dahinter stecken ebenso viele Einzelschicksale, zerrissene Beziehungen und zerbrochene Zukunftspläne. Die Behörden gehen bei den Ausschaffungen oft brutal und auch immer wieder jenseits der Legalität vor: Suizidale Menschen werden aus stationärer Behandlung in psychiatrischen Kliniken herausgeholt, andere Personen in Länder ausgeschafft, in denen ihnen Folter droht oder sie lebensnotwendige medizinische Behandlungen nicht erhalten. Bei den Ausschaffungen kommt es zu Fesselungen und immer wieder zu Gewalt durch Beamt:innen. Am Erscheinungstag dieser WOZ berät die Staatspolitische Kommission des Nationalrats gar darüber, ob bei Ausschaffungen auch die zwangsweise Verabreichung von Beruhigungs- und Schlafmitteln gesetzlich erlaubt werden

Soll Zwangsmedikamentation mit Schlafmitteln bei Ausschaffung gesetzlich erlaubt werden? Darüber diskutiert Kommission des Nationalrats morgen und am Freitag. Über diese und andere neue Brutalitäten gegen Geflüchtete habe ich @woz.ch etwas kurzes geschrieben.

26.03.2025 21:06 👍 43 🔁 15 💬 1 📌 3

Die UBS zahlt 15 Millionen für eine Person und am liebsten nichts für die Gesellschaft, welche die UBS immer wieder am Leben erhalten muss, damit sie einer Person 15 Millionen zahlen kann. So chli so

21.03.2025 11:21 👍 2 🔁 0 💬 0 📌 0

Schaffen wir das zusammen noch einmal? Wir suchen erneut und dringend funktioniernde Mobiltelefone für geflüchtete Menschen, die im Kanton Bern von Nothilfe leben müssen.

Gerne Druko/DM, wenn ihr eins habt - und Reposten bitte! Danke!

05.03.2025 22:19 👍 32 🔁 42 💬 5 📌 1

Der Grossrat entscheidet - kaum überraschend - für die Interessen der Besitzer*innen und Immobilienverwaltungen. Wir müssen uns wehren und dagegen ankämpfen weil: Wohnen muss ein Grundrecht sein und kein Ort für Profite!

04.03.2025 13:06 👍 4 🔁 0 💬 0 📌 0