Das Format ist mir unbekannt und meine Anwesenheit im Ministerium hat wenig an solchen Antworten geändert. Aber ich sehe schon wo das hin geht. Schönen Abend ihnen.
Das Format ist mir unbekannt und meine Anwesenheit im Ministerium hat wenig an solchen Antworten geändert. Aber ich sehe schon wo das hin geht. Schönen Abend ihnen.
Jede Gaskrise verbrennt Substanz. Viel davon dauerhaft. Nötig ist das nur wenn man sich weiter ausliefert. www.linkedin.com/posts/floria...
Die inländische Gasförderung hat auch weiterhin wenig Potential.
Das mit den Gasspeichern wird noch interessant für Europa und Österreich. Panik ist nicht angebracht aber mit Sicherheit ist kalmieren auch falsch. Wir sind weiter in der Gasfalle www.linkedin.com/posts/floria...
und weiter importieren bis die nächste Route kollabiert? Wir brauchen da mehr Selbstbewusstsein, Mut und Entscheidungsfreude. Rasch. (3)
Kurz: die meisten Routen sind auf Anschlag. Die USA könnten noch, durch den Engpass wegen der Straße von Hormuz wollen diese Liefermengen aber auch andere. Der Preis steigt also. Ist das unsere Perspektive während wir auf einem
Berg heimisch realisierbarer Energie sitzen? Untätig bleiben (2)
Der Energieminister meint auf @oe1.bsky.social dass man Gas einfach „diversifizieren“ kann. Sprich - wir importieren „einfach“ Gas aus anderen Quellen. Das geht nur nicht so einfach. Hier ein paar Rahmenbedingungen warum: www.linkedin.com/posts/floria... (1)
Und eine hervorragende Analyse von @bruegel.org @tagliapietra.bsky.social www.bruegel.org/first-glance... (4)
Die Gaspreise in Europa gehen als Reaktion auf den Iran Konflikt um ein Viertel nach oben. Wie immer setzt Gas Europa unter Stress. (1)
Der spanische Blackout ist ein gutes Beispiel dafür, warum wir in Europa starke übergeordnete,transparente Regulierung brauchen.Alle Kompetenz und Deutungshoheit in der Hand einzelner Netzbetreiber zu lassen ist riskant. Auch in Österreich lohnt es sich die Aussagen einzelner Firmen zu hinterfragen.
Ausmachen kann man alles. Scheint mir nur viel Aufwand insbesondere wo die Erzeugung innerhalb der EEG und negative Preise wohl korrelieren.
Beachtlich wie man ausserbudgetäre Massnahmen konsequent als budgetrelevant verkaufen kann um sachfremde Politik zu machen. So kann man Investitionen in den Standort auch verhindern.https://orf.at/stories/3389819/
Das sehe ich leider anders. „Möglich“, dass das von Kabinett zu Kabinett unterschiedlich ist. Imho hat der Großteil der Menschen leider auch keine Ahnung was das überhaupt ist.
Die neue österreichische Regierung will von Stromerzeugern einen "Energietransformationsbeitrag" erheben und plant eine Abgabe von 3 EUR/MWh bzw. sogar 4 EUR/MWh bei Gas-KW auf die produzierte Strommenge. Ich halte das für eine eher schlechte Idee. orf.at#/stories/338...
Zuletzt waren es mehr als 16%. Heimische Energie liefert und sichert günstige Energie und schafft Arbeitsplätze. Das sind keine Stehsätze sondern überall sichtbar. Dafür stehen tausende Menschen und hunderte Firmen bereit. (11)
Maximalinvasive Maßnahmen die vermuten lassen, dass da noch mehr kommt sind da wenig hilfreich. Es braucht mehr Stabilität und Planbarkeit. Alleine die Windenergie kann in den nächsten drei Jahren 5 Terawattstunden Strom NEU liefern und bis 2030 ein Viertel des Stromverbrauchs decken (10)
Die kolportierte Maßnahme ist schädlich für den Standort aber vor allem schädigt sie Vertrauen. Wir müssen ein stabiles und günstiges Energiesystem aufbauen. Solche Maßnahmen verhindern das leider. Ein Budgetbeitrag für Österreich in schwierigen Zeiten ist eine Sache. (9)
❌ Regel- und Ausgleichsenergie (das sind Marktkomponenten, die die Systemstabilität garantieren) werden auch teurer
❌ Mehr Stromimporte aus dem Ausland, da ausländische Erzeuger keine Steuer zahlen müssen.
❌ Erhöhte Netzbelastung, weil mehr Strom aus Nachbarländern transportiert werden muss. (8)
Weil
❌ Bei niedrigen Marktpreisen kann die Steuer dazu führen, dass Anlagen negative Deckungsbeiträge haben.
❌ Betreiber könnten gezwungen sein, Anlagen abzuregeln, weil die Steuer höher ist als der Marktpreis.
❌ Gaskraftwerke für Notfall- und Wärmeversorgung und Pumpspeicher zahlen auch (7)
(B) Für Haushalte und Industrie: obwohl die Kosten "nicht weitergegeben werden dürfen" (was die Investitionen auffrisst) ist es unmöglich, dass das nicht passiert. Es macht jede Kilowattstunde teurer. Damit ist es ein Schaden für die (C) Versorgungssicherheit. (6)
Das ist ein massiver Schaden für (A) Investitionen. Mit 1 Euro Erlös können 5 Euro Investitionen getätigt werden (über Fremdkapital). 3 Euro Steuer sind also 15 Euro Investition weniger. Und es gefährdet den Bestand und das Vertrauen in einen stabilen Standort: auch bestehende Erzeugung zahlt (5)
Zusätzlich wird eine zweite Steuer kolportiert: (nicht im Regierungsprogramm enthalten).
⚡ 3 €/MWh für alle Erzeugungsanlagen (>1 MW Leistung)
⚡ unabhängig vom Marktpreis, auch in Zeiten niedriger Strompreise
⚡ Keine Zweckwidmung
Jede Kilowattstunde Strom wird dadurch teurer. (4)
Besonders kritisch: Investitionen in Erneuerbare Energien und Energieeffizienz werden nicht mehr steuerlich absetzbar sein. Faktisch werden neue Investitionen damit teurer und riskanter. Günstige Erzeugung in Österreich wird damit verhindert. Das stärkste Mittel gegen hohe Preise. (4)
Die Maßnahme hilft auch den Endverbraucher:innenpreisen nicht, denn sie trifft NUR die Erzeugung. Die Abschöpfung erfolgt auf Basis des Erlöses und nicht des Gewinns(!). Basis war mal eine EU Verordnung, die ist seit langem ausgelaufen (EU Notfall Verordnung). Jetzt ist es nur noch eine Steuer. (3)
Die geplante Verschärfung des Erlösabschöpfung umfasst:
📉 Senkung der Erlösobergrenze von 120 €/MWh auf 100 €/MWh
📈 Erhöhung der Abschöpfungsrate von 90 % auf 95 %
🚫 Abschaffung der steuerlichen Absetzbarkeit von Investitionen in erneuerbare Energien und Energieeffizienz (2)
Die kolportierte neue Stromsteuer und die Verschärfung der bestehenden Steuer sind ein massives Problem. Der kursierende Schnellschuss erhöht Strompreise, gefährdet die Versorgungssicherheit, erhöht Energieimporte, schadet dem Wirtschaftsstandort.
This is how (1) www.diepresse.com/19441003/reg...
Das gibt es schon. Die Diskussionen gibt es so gut wie nur dort, wo es keine Windenergie gibt. Im Übrigen so wie bei der PV.