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Latest posts by Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de

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Für die Tests flog unser Forschungsflugzeug ISTAR gezielt in Wirbelschleppen von Verkehrsflugzeugen. In fünf Versuchsflügen wurden ca. 120 Einflüge durchgeführt. Die Daten helfen, die Wirbelvorhersage unter Reiseflugbedingungen zu bewerten & Vorhersagemodelle zum Wirbelverhalten zu verbessern. (2/2)

06.03.2026 15:27 👍 4 🔁 0 💬 0 📌 0
Verfolgung von Wirbelschleppen unter Kondensstreifenbedingungen

Kondensstreifen markieren die Position der Wirbelschleppe und ermöglichen ein gezieltes Einfliegen für wissenschaftliche Zwecke.

Verfolgung von Wirbelschleppen unter Kondensstreifenbedingungen Kondensstreifen markieren die Position der Wirbelschleppe und ermöglichen ein gezieltes Einfliegen für wissenschaftliche Zwecke.

Anzeige des Wirbelschleppen-Warnsystems

Im Cockpit des ISTAR werden im Navigationsdisplay experimentell Informationen zu Wirbelschleppen und möglichen Konflikten mit der eigenen Flugbahn angezeigt.

Anzeige des Wirbelschleppen-Warnsystems Im Cockpit des ISTAR werden im Navigationsdisplay experimentell Informationen zu Wirbelschleppen und möglichen Konflikten mit der eigenen Flugbahn angezeigt.

Team an Bord des DLR-Forschungsflugzeugs ISTAR

Die Zusammenarbeit von Pilotinnen und Piloten, Ingenieurinnen und Ingenieuren und Forschenden an Bord macht die komplexen Flüge durch Wirbelschleppen in Absprache mit der Flugsicherung möglich. Hierfür wird die experimentelle Software überwacht und die Ausgaben live angezeigt.

Team an Bord des DLR-Forschungsflugzeugs ISTAR Die Zusammenarbeit von Pilotinnen und Piloten, Ingenieurinnen und Ingenieuren und Forschenden an Bord macht die komplexen Flüge durch Wirbelschleppen in Absprache mit der Flugsicherung möglich. Hierfür wird die experimentelle Software überwacht und die Ausgaben live angezeigt.

DLR-Forschungsflugzeug ISTAR am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg

ISTAR (In-flight Systems & Technology Airborne Research) ermöglicht den Betrieb experimenteller Software und Cockpitanzeigen unter praxisnahen Flugbedingungen. Die Experimente werden an Bord von Forschenden begleitet und anschließend die umfangreichen aufgezeichneten Daten wissenschaftlich ausgewertet.

DLR-Forschungsflugzeug ISTAR am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg ISTAR (In-flight Systems & Technology Airborne Research) ermöglicht den Betrieb experimenteller Software und Cockpitanzeigen unter praxisnahen Flugbedingungen. Die Experimente werden an Bord von Forschenden begleitet und anschließend die umfangreichen aufgezeichneten Daten wissenschaftlich ausgewertet.

✈️ Hinter Flugzeugen entstehen unsichtbare #Wirbelschleppen, die nachfolgende Flieger stark beeinflussen können. Am DLR testen wir deshalb ein Warn- und Ausweichsystem mit Live-Daten des Linienverkehrs. Ziel: Einflüge frühzeitig erkennen und Risiken minimieren. ℹ️: www.dlr.de/de/aktuelles... (1/2)

06.03.2026 15:27 👍 7 🔁 1 💬 1 📌 0
Helle Mineralablagerungen im Marskrater Trouvelot.
Diese auffallend helle, ungewöhnliche geologische Formation findet sich auf dem Boden des knapp 150 Kilometer großen Kraters Trouvelot im Marshochland von Arabia Terra. Sie ist etwa 20 Kilometer lang, bis zu acht Kilometer breit und rund 270 Meter hoch. Dort könnten in wässrigem Milieu vulkanische Materialien (zum Beispiel große Mengen an Asche) in einem Kratersee abgelagert und zu ton- und schwefelhaltigen Mineralen verändert worden sein. Später wurden die geschichteten Ablagerungen vom Wind erodiert. Die genaue Entstehungsgeschichte dieser Sedimentberge ist noch nicht endgültig geklärt.
Credit: ESA/DLR/FU Berlin CC BY-SA 3.0 IGO

Helle Mineralablagerungen im Marskrater Trouvelot. Diese auffallend helle, ungewöhnliche geologische Formation findet sich auf dem Boden des knapp 150 Kilometer großen Kraters Trouvelot im Marshochland von Arabia Terra. Sie ist etwa 20 Kilometer lang, bis zu acht Kilometer breit und rund 270 Meter hoch. Dort könnten in wässrigem Milieu vulkanische Materialien (zum Beispiel große Mengen an Asche) in einem Kratersee abgelagert und zu ton- und schwefelhaltigen Mineralen verändert worden sein. Später wurden die geschichteten Ablagerungen vom Wind erodiert. Die genaue Entstehungsgeschichte dieser Sedimentberge ist noch nicht endgültig geklärt. Credit: ESA/DLR/FU Berlin CC BY-SA 3.0 IGO

Topographische Übersichtskarte der Marsregion Arabia Terra mit dem Krater Trouvelot.
Arabia Terra ist eine ausgedehnte Übergangszone zwischen dem südlichen Marshochland und den nördlichen Tiefebenen Chryse Planitia und Vastitas Borealis. Sie ist gekennzeichnet durch zahlreiche, zum Teil über 200 Kilometer große Einschlagskrater, die vor mehr als dreieinhalb Milliarden Jahren entstanden sind. In der farbkodierten topographischen Übersichtskarte sind sie leicht zu identifizieren als dunkelblaue, kreisrunde Vertiefungen im grün eingefärbten Marshochland. Darunter auch der hier vorgestellte Krater Trouvelot: Er hat einen Durchmesser von knapp 150 Kilometern und wurde am 12. Oktober 2024 vom Kamerasystem HRSC auf der ESA-Sonde Mars Express aufgenommen.
Credit: NASA/JPL/MOLA | FU Berlin

Topographische Übersichtskarte der Marsregion Arabia Terra mit dem Krater Trouvelot. Arabia Terra ist eine ausgedehnte Übergangszone zwischen dem südlichen Marshochland und den nördlichen Tiefebenen Chryse Planitia und Vastitas Borealis. Sie ist gekennzeichnet durch zahlreiche, zum Teil über 200 Kilometer große Einschlagskrater, die vor mehr als dreieinhalb Milliarden Jahren entstanden sind. In der farbkodierten topographischen Übersichtskarte sind sie leicht zu identifizieren als dunkelblaue, kreisrunde Vertiefungen im grün eingefärbten Marshochland. Darunter auch der hier vorgestellte Krater Trouvelot: Er hat einen Durchmesser von knapp 150 Kilometern und wurde am 12. Oktober 2024 vom Kamerasystem HRSC auf der ESA-Sonde Mars Express aufgenommen. Credit: NASA/JPL/MOLA | FU Berlin

Der Krater Trouvelot birgt ein ungelöstes Rätsel: Ein heller Hügel auf dem Boden, mit einer geriffelten, gefurchten Oberfläche, könnte ein Hinweis auf einen ehemaligen Kratersee sein. Trouvelot ist nach dem französischen Illustrator und Astronomen Étienne Léopold Trouvelot benannt. (2/2)

05.03.2026 10:00 👍 6 🔁 0 💬 0 📌 0
Dunkle Sande und helle Sedimente im Marskrater Trouvelot.
Der 150 Kilometer große Krater Trouvelot im Hochland von Arabia Terra entstand vor rund vier Milliarden Jahren. Seither wurde er von verschiedenen geologischen Prozessen verändert. Der Kraterrand erodierte im Lauf der Zeit, wodurch Material ins Innere des Kraters rutschte. Im Hintergrund sieht man Terrassen am Kraterrand, die das Ergebnis von gewaltigen Hangrutschungen sind. Der Wind trug fein zerkleinertes, dunkles vulkanisches Material in den Krater. Vermutlich stand eine Zeit lang ein See in Trouvelot, in dessen Wasser Sedimentschichten abgelagert und zu hellen Mineralen umgewandelt wurden. Diese formten einen 20 Kilometer langen Hügel.

Credit: ESA/DLR/FU Berlin CC BY-SA 3.0 IGO

Dunkle Sande und helle Sedimente im Marskrater Trouvelot. Der 150 Kilometer große Krater Trouvelot im Hochland von Arabia Terra entstand vor rund vier Milliarden Jahren. Seither wurde er von verschiedenen geologischen Prozessen verändert. Der Kraterrand erodierte im Lauf der Zeit, wodurch Material ins Innere des Kraters rutschte. Im Hintergrund sieht man Terrassen am Kraterrand, die das Ergebnis von gewaltigen Hangrutschungen sind. Der Wind trug fein zerkleinertes, dunkles vulkanisches Material in den Krater. Vermutlich stand eine Zeit lang ein See in Trouvelot, in dessen Wasser Sedimentschichten abgelagert und zu hellen Mineralen umgewandelt wurden. Diese formten einen 20 Kilometer langen Hügel. Credit: ESA/DLR/FU Berlin CC BY-SA 3.0 IGO

Landschaftsmerkmale im Marskrater Trouvelot und seiner Umgebung
Im Hochland von Arabia Terra mit dem Krater Trouvelot (rechte Bildhälfte) lassen sich interessante geologische Phänomene beobachten. Auffallend sind großflächige dunkle Ablagerungen („dark deposits“). Dabei handelt es sich um Sande aus zerkleinerten vulkanischen Ablagerungen und Asche, die der Wind an verschiedenen Stellen zu großen Dünenfeldern angehäuft hat („barchan dunes“; Sicheldünen). Ein schon sehr stark abgetragener Kraterrand („degraded crater rim“) zeigt, dass der Einschlag, der diesen Krater erzeugt hatte, früher stattgefunden haben muss als der Trouvelot-Impakt. Das ist auch daran erkenntlich, dass der Kraterrand von Trouvelot noch viel markanter und scharfkantiger ausgeprägt ist. Hiervon abgerutschte Gesteinsmassen bilden oberhalb des Bodens ausgedehnte Terrassen („terraced wall“). Besonders auffallend sind helle Sedimente, die mitten im Krater einen 20 Kilometer langen und 270 Meter hohen Hügel aufgehäuft haben („light-toned mound“).
Credit: ESA/DLR/FU Berlin CC BY-SA 3.0 IGO

Landschaftsmerkmale im Marskrater Trouvelot und seiner Umgebung Im Hochland von Arabia Terra mit dem Krater Trouvelot (rechte Bildhälfte) lassen sich interessante geologische Phänomene beobachten. Auffallend sind großflächige dunkle Ablagerungen („dark deposits“). Dabei handelt es sich um Sande aus zerkleinerten vulkanischen Ablagerungen und Asche, die der Wind an verschiedenen Stellen zu großen Dünenfeldern angehäuft hat („barchan dunes“; Sicheldünen). Ein schon sehr stark abgetragener Kraterrand („degraded crater rim“) zeigt, dass der Einschlag, der diesen Krater erzeugt hatte, früher stattgefunden haben muss als der Trouvelot-Impakt. Das ist auch daran erkenntlich, dass der Kraterrand von Trouvelot noch viel markanter und scharfkantiger ausgeprägt ist. Hiervon abgerutschte Gesteinsmassen bilden oberhalb des Bodens ausgedehnte Terrassen („terraced wall“). Besonders auffallend sind helle Sedimente, die mitten im Krater einen 20 Kilometer langen und 270 Meter hohen Hügel aufgehäuft haben („light-toned mound“). Credit: ESA/DLR/FU Berlin CC BY-SA 3.0 IGO

Topographische Bildkarte von Arabia Terra auf dem Mars.
Die DLR-Stereokamera HRSC auf Mars Express nimmt mit ihren neun Sensoren die Marsoberfläche unter verschiedenen Blickwinkeln auf. Hieraus berechnen das DLR-Institut für Weltraumforschung und die Fachrichtung Planetologie und Fernerkundung der Freien Universität Berlin digitale Geländemodelle. An der Farbskala rechts oben im Bild lassen sich die Höhenwerte ablesen. Dabei wird ersichtlich, dass die tiefsten Stellen im Krater Trouvelot (dunkelblau) über 4.000 Meter tiefer als die höchstgelegenen, crèmefarbenen Punkte auf der Gratschneide des Kraterrands liegen.
Credit: ESA/DLR/FU Berlin CC BY-SA 3.0 IGO

Topographische Bildkarte von Arabia Terra auf dem Mars. Die DLR-Stereokamera HRSC auf Mars Express nimmt mit ihren neun Sensoren die Marsoberfläche unter verschiedenen Blickwinkeln auf. Hieraus berechnen das DLR-Institut für Weltraumforschung und die Fachrichtung Planetologie und Fernerkundung der Freien Universität Berlin digitale Geländemodelle. An der Farbskala rechts oben im Bild lassen sich die Höhenwerte ablesen. Dabei wird ersichtlich, dass die tiefsten Stellen im Krater Trouvelot (dunkelblau) über 4.000 Meter tiefer als die höchstgelegenen, crèmefarbenen Punkte auf der Gratschneide des Kraterrands liegen. Credit: ESA/DLR/FU Berlin CC BY-SA 3.0 IGO

🛰️ 📸 Die vom DLR entwickelte Stereokamera HRSC an Bord der @esa.int-Mission Mars Express zeigt diesmal den Marskrater Trouvelot in der Arabia Terra. Die Region ist alt: 3,7 bis 4,1 Milliarden Jahre. Die Landschaft ist geprägt durch viele Asteroideneinschläge☄️. s.dlr.de/trouvelot-kr... (1/2)

05.03.2026 10:00 👍 10 🔁 0 💬 1 📌 0

Über das Messen mit CHEOPS generell findest du hier das Wesentliche:
https://cheops.space.unibe.ch/science/science-measurements-in-detail
https://cheops.space.unibe.ch/science/measurement-requirements
Alles zu CHEOPS: https://cheops.space.unibe.ch/

04.03.2026 11:24 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0
Die ganze erdzugewandte Seite der Sonne in orangeroter Farbe. Etwa fünf Stellen sind etwas heller dargestellt, was so aussieht, als ob es da aus dem Inneren der Sonne hervor glüht. Um den Rand ein zarter Saum aus Strahlung, drumherum das Schwarz des Alls.

Die ganze erdzugewandte Seite der Sonne in orangeroter Farbe. Etwa fünf Stellen sind etwas heller dargestellt, was so aussieht, als ob es da aus dem Inneren der Sonne hervor glüht. Um den Rand ein zarter Saum aus Strahlung, drumherum das Schwarz des Alls.

Guten Morgen zusammen - wie gewohnt mit einem aktuellen Bild der Sonne, heute wieder mal per Satellit GOES-19. Credit: NOAA

02.03.2026 05:29 👍 256 🔁 36 💬 5 📌 0
Vergleich der Abflüge ab Deutschland nach Zielgebiet im zeitlichen Verlauf (im Juli 2025 und 2026)

Im Sommer 2026 gehen nach aktuellem Flugplan rund 88 Prozent der Flüge ab Deutschland zu Zielen innerhalb Europas, ähnlich wie 2025. Außerhalb Europas nehmen die Starts etwa in den Mittleren Osten und nach Nordafrika zu und liegen dort bereits über dem Niveau von 2019.

Vergleich der Abflüge ab Deutschland nach Zielgebiet im zeitlichen Verlauf (im Juli 2025 und 2026) Im Sommer 2026 gehen nach aktuellem Flugplan rund 88 Prozent der Flüge ab Deutschland zu Zielen innerhalb Europas, ähnlich wie 2025. Außerhalb Europas nehmen die Starts etwa in den Mittleren Osten und nach Nordafrika zu und liegen dort bereits über dem Niveau von 2019.

✈️ DLR Touristik Report - Sommer 2026
Wie verändert sich der Passagierluftverkehr in Deutschland? Wir analysieren auf Basis von Flugplandaten strukturelle Verschiebungen & Marktdynamiken - als fundierte Entscheidungsgrundlage für Wirtschaft, Politik, Gesellschaft. Zur Studie: s.dlr.de/dlr-touristi...

27.02.2026 13:13 👍 4 🔁 0 💬 0 📌 0
Vertikaler Heißgastest des „Greta“-Raketentriebwerks in einer Testanlage. Aus einer metallischen Düse tritt ein intensiver, leuchtend oranger Abgasstrahl nach unten aus, der von einer bläulichen Flammenhülle umgeben ist. Das Triebwerk ist in einem komplexen Prüfstand aus Aluminiumprofilen mit zahlreichen Zuleitungen und Sensoren montiert.

Vertikaler Heißgastest des „Greta“-Raketentriebwerks in einer Testanlage. Aus einer metallischen Düse tritt ein intensiver, leuchtend oranger Abgasstrahl nach unten aus, der von einer bläulichen Flammenhülle umgeben ist. Das Triebwerk ist in einem komplexen Prüfstand aus Aluminiumprofilen mit zahlreichen Zuleitungen und Sensoren montiert.

🔥Schön stabil im Heißgastest 😎 Das Raketentriebwerk GRETA hat die erste Testkampagne erfolgreich bestanden – auch den #Heißgastest. Dabei wird das Triebwerk gezündet, dann in den stabilen Betrieb gebracht und kontrolliert heruntergefahren.
Credit: ArianeGroup
@transport.esa.int
@dlr-de.bsky.social

25.02.2026 16:33 👍 13 🔁 1 💬 1 📌 0
Künstlerische Darstellung des CHEOPS-Satelliten

CHEOPS umkreist die Erde alle 98 Minuten und misst dabei präzise einzelne Exoplanetensystemen, so dass man sie genauer charakterisieren kann, insbesondere den Planetenradius. Das Weltraumteleskop misst präzise die Größe der Planeten, während diese vor ihren Zentralsternen vorbeiziehen, also bei Transitereignissen. Die Messungen, kombiniert mit bekannten Informationen über die Planetenmasse, ermöglichen die Abschätzung der Planetendichte. Dadurch bekommt man einen ersten Hinweis, ob es sich um einen Gas- oder einen Gesteinsplaneten handelt. Diese erste Charakterisierung der fernen Welten – von denen viele keine Entsprechung in unserem Sonnensystem haben – ist ein entscheidender Schritt zum Verständnis der Entstehung und Entwicklung von Exoplaneten.

Credit: ESA / ATG medialab

Künstlerische Darstellung des CHEOPS-Satelliten CHEOPS umkreist die Erde alle 98 Minuten und misst dabei präzise einzelne Exoplanetensystemen, so dass man sie genauer charakterisieren kann, insbesondere den Planetenradius. Das Weltraumteleskop misst präzise die Größe der Planeten, während diese vor ihren Zentralsternen vorbeiziehen, also bei Transitereignissen. Die Messungen, kombiniert mit bekannten Informationen über die Planetenmasse, ermöglichen die Abschätzung der Planetendichte. Dadurch bekommt man einen ersten Hinweis, ob es sich um einen Gas- oder einen Gesteinsplaneten handelt. Diese erste Charakterisierung der fernen Welten – von denen viele keine Entsprechung in unserem Sonnensystem haben – ist ein entscheidender Schritt zum Verständnis der Entstehung und Entwicklung von Exoplaneten. Credit: ESA / ATG medialab

Im 116 Lichtjahre entfernten System um den Roten Zwerg LHS 1903 bestätigte CHEOPS drei bekannte Planeten und entdeckte einen vierten. Die Reihenfolge überrascht: innen ein Gesteinsplanet, dann zwei Gasplaneten, außen ein Gesteinsplanet. Eine Herausforderung für die Planetenentstehungs-Theorie! (2/2)

26.02.2026 10:38 👍 8 🔁 0 💬 1 📌 0
Planetensystem um den Stern LHS 1903

Dies ist eine künstlerische Darstellung des Planentensystems um den kleinen, roten M-Zwergstern LHS 1903. Die Architektur des Systems mit seiner Planetenreihenfolge von Gesteinsplanet-Gasplanet-Gasplanet-Gesteinsplanet ist eine Herausforderung für die Theorie der Planetenentstehung. Aus unserem Sonnensystem kennen wir die Anordnung, dass Gesteinsplaneten innen und Gasplaneten außen die Sonne umkreisen. Mit CHEOPS wurde der vierte und äußerste Planet um LHS 1903 genauer untersucht. Es zeigte sich, dass es ein Gesteinsplanet ist, möglicherweise hat er sich deutliche später als seine Planetengeschwister entwickelt.

Credit: ESA / ATG Europe

Planetensystem um den Stern LHS 1903 Dies ist eine künstlerische Darstellung des Planentensystems um den kleinen, roten M-Zwergstern LHS 1903. Die Architektur des Systems mit seiner Planetenreihenfolge von Gesteinsplanet-Gasplanet-Gasplanet-Gesteinsplanet ist eine Herausforderung für die Theorie der Planetenentstehung. Aus unserem Sonnensystem kennen wir die Anordnung, dass Gesteinsplaneten innen und Gasplaneten außen die Sonne umkreisen. Mit CHEOPS wurde der vierte und äußerste Planet um LHS 1903 genauer untersucht. Es zeigte sich, dass es ein Gesteinsplanet ist, möglicherweise hat er sich deutliche später als seine Planetengeschwister entwickelt. Credit: ESA / ATG Europe

Blick auf das CCD-Array

Die Aufnahme zeigt das CCD-Array im Inneren des Fokalebenen-Moduls an Bord des CHEOPS-Weltraumteleskops.

Blick auf das CCD-Array Die Aufnahme zeigt das CCD-Array im Inneren des Fokalebenen-Moduls an Bord des CHEOPS-Weltraumteleskops.

Die beiden DLR-Einheiten an Bord von CHEOPS

Das Fokalebenen-Modul, im Englischen Focal Plane Module, kurz FPM (die dreieckige Einheit), und das Sensor-Elektronik-Modul, kurz SEM. Beide wurden vom DLR-Institut für Weltraumforschung in Berlin entwickelt. Im FPM befinden sich der Bildsensor, das CCD-Detektorarray, und die Front-End-Elektronik (FEE). Das SEM beherbergt eine Stromversorgungseinheit und einen Prozessor, der die FEE steuert und den CCD-Chip ausliest. Wärmeleitende Bänder an der Rückseite des FPM stellen die thermische Verbindung zwischen dem FPM und den Kühlkörpern her, die den CCD auf seiner Betriebstemperatur von minus 40 Grad Celsius halten.

Credit: ESA / C. Carreau

Die beiden DLR-Einheiten an Bord von CHEOPS Das Fokalebenen-Modul, im Englischen Focal Plane Module, kurz FPM (die dreieckige Einheit), und das Sensor-Elektronik-Modul, kurz SEM. Beide wurden vom DLR-Institut für Weltraumforschung in Berlin entwickelt. Im FPM befinden sich der Bildsensor, das CCD-Detektorarray, und die Front-End-Elektronik (FEE). Das SEM beherbergt eine Stromversorgungseinheit und einen Prozessor, der die FEE steuert und den CCD-Chip ausliest. Wärmeleitende Bänder an der Rückseite des FPM stellen die thermische Verbindung zwischen dem FPM und den Kühlkörpern her, die den CCD auf seiner Betriebstemperatur von minus 40 Grad Celsius halten. Credit: ESA / C. Carreau

🔭 Seit 6 Jahren vermisst das Weltraumteleskop CHEOPS der @esa.int bekannte Exoplaneten per Transitmethode, um sie genauer zu erforschen. Möglich machen das u.a. 2 elektronische DLR-Module, die winzige Helligkeitsänderungen beim Vorbeiziehen der Planeten präzise messen: s.dlr.de/Weltraumtele... (1/2)

26.02.2026 10:38 👍 10 🔁 0 💬 1 📌 0
Zwei Bilder derselben Szene nebeneinander und deutlich verschieden, kurz gesagt mit einer durchsichtigen Blase außen und einer Staubwolke innen drin. Hier etwas ausführlicher: Gemeinsam ist den Aufnahmen, dass da eine nahezu kugelförmige Blase im schwarzen Weltall gezeigt wird. Im Inneren dieses Gebildes scheint wiederum eine Staubwolke geradezu explosiv vom Zentrum auszuströmen, ohne jedoch den Rand der Blase zu erreichen. Während das rechte Bild im sogenannten mittleren Infrarot lediglich diese Staubwolke in sandfarbenen Tönen wiedergibt, offenbart das linke Bild im sogenannten nahen Infrarot durch den Staub hindurch viel mehr Einzelheiten. Dazu gehören vor allem Sterne, die rechts vom Staub verdeckt sind, aber auch Strukturen innerhalb der Wolke, die hier in orangefarbenen Tönen schimmert und vielfach verästelt ist - mit einem senkrecht verlaufenden Bereich in der Mitte, der die Wolke quasi in zwei Bereiche teilt. Drumherum in beiden Bildern das schwarze All mit Sternen und fernen Galaxien, links deutlich mehr als rechts.

Zwei Bilder derselben Szene nebeneinander und deutlich verschieden, kurz gesagt mit einer durchsichtigen Blase außen und einer Staubwolke innen drin. Hier etwas ausführlicher: Gemeinsam ist den Aufnahmen, dass da eine nahezu kugelförmige Blase im schwarzen Weltall gezeigt wird. Im Inneren dieses Gebildes scheint wiederum eine Staubwolke geradezu explosiv vom Zentrum auszuströmen, ohne jedoch den Rand der Blase zu erreichen. Während das rechte Bild im sogenannten mittleren Infrarot lediglich diese Staubwolke in sandfarbenen Tönen wiedergibt, offenbart das linke Bild im sogenannten nahen Infrarot durch den Staub hindurch viel mehr Einzelheiten. Dazu gehören vor allem Sterne, die rechts vom Staub verdeckt sind, aber auch Strukturen innerhalb der Wolke, die hier in orangefarbenen Tönen schimmert und vielfach verästelt ist - mit einem senkrecht verlaufenden Bereich in der Mitte, der die Wolke quasi in zwei Bereiche teilt. Drumherum in beiden Bildern das schwarze All mit Sternen und fernen Galaxien, links deutlich mehr als rechts.

Spektakuläre Bilder eines sterbenden Sterns, der seine Gashülle abstößt - aufgenommen vom Weltraum-Teleskop James Webb in verschiedenen Infrarot-Wellenlängen. Infos und Credits: www.flickr.com/photos/nasaw...

26.02.2026 05:58 👍 291 🔁 59 💬 5 📌 2

Hi Erik,
wir weisen die Studierenden im Zusageschreiben grundsätzlich transparent auf die geltenden Einreisebestimmungen hin. Die Entscheidung liegt letztlich bei den Teilnehmenden, da wir auf individuelle Entscheidungen keinen Einfluss haben. Viele Grüße vom DLR Social-Team

25.02.2026 13:04 👍 2 🔁 0 💬 0 📌 0
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#Planetenparade 2026: Macht euch bereit, den Himmel zu beobachten!
Am 28. Februar und 1. März 2026 werden sechs Planeten – Merkur, Venus, Jupiter, Saturn mit bloßem Auge 👀 sowie Uranus und Neptun nur mit Fernglas/Teleskop 🔭 – am Abendhimmel über Deutschland gleichzeitig sichtbar sein!
📸 NASA

24.02.2026 16:09 👍 52 🔁 14 💬 1 📌 1
Preview
International Space Weather Camp 2026 – jetzt bewerben! Für das International Space Weather Camp (ISWC) 2026 vom 5. Juli bis 2. August 2026 suchen das DLR und die University of Alabama in Huntsville Studierende in Bachelor-, Master- oder Diplomstudiengänge...

Großartige Gelegenheit: #Studierende können sich noch bis 8. März für das International Space Weather Camp bewerben, das dieses Jahr in Huntsville und Neustrelitz (jeweils 2 Wochen) stattfindet. www.dlr.de/de/aktuelles... #Raumfahrt #Studium #Weltraum #Sommerschule

24.02.2026 05:56 👍 67 🔁 24 💬 2 📌 1
Animation: Flug über den Krater Jezero - Landestelle der Mission Mars 2020
Animation: Flug über den Krater Jezero - Landestelle der Mission Mars 2020 YouTube video by DLR

Simulierter Überflug über den Krater Jezero auf dem Mars: In diesem Krater, der vor mehr als 3,5 Milliarden Jahren ein stehendes Gewässer beherbergte, ist Perseverance gelandet, um dort nach Anzeichen für vergangenes mikrobielles Leben zu suchen. 🔬 www.youtube.com/watch?v=W2u4... (3/3)

19.02.2026 11:37 👍 11 🔁 0 💬 0 📌 0
Die SuperCam an Bord des Rovers Perseverance untersucht die Zusammensetzung von Gesteinen und Böden auf der Marsoberfläche mithilfe einer Kamera, eines Lasers und unterschiedlichen spektroskopischen Methoden. Sie kann die chemische und mineralische Zusammensetzung von Stellen auf dem Roten Planeten bestimmen, die nur ein paar Millimeter groß sind – und das aus einer Entfernung von über sieben Metern. Dieses Instrument wurde vom Los Alamos National Laboratory (LANL), USA, und dem Institut de Recherche en Astrophysique et Planétologie (IRAP) / Centre National d'Etudes Spatiales (CNES) in Frankreich entwickelt. Das DLR ist am operationellen Betrieb und an der Analyse von Messungen der SuperCam beteiligt.

Bildcredit: CNES

Die SuperCam an Bord des Rovers Perseverance untersucht die Zusammensetzung von Gesteinen und Böden auf der Marsoberfläche mithilfe einer Kamera, eines Lasers und unterschiedlichen spektroskopischen Methoden. Sie kann die chemische und mineralische Zusammensetzung von Stellen auf dem Roten Planeten bestimmen, die nur ein paar Millimeter groß sind – und das aus einer Entfernung von über sieben Metern. Dieses Instrument wurde vom Los Alamos National Laboratory (LANL), USA, und dem Institut de Recherche en Astrophysique et Planétologie (IRAP) / Centre National d'Etudes Spatiales (CNES) in Frankreich entwickelt. Das DLR ist am operationellen Betrieb und an der Analyse von Messungen der SuperCam beteiligt. Bildcredit: CNES

Detailaufnahme des Flugmodels der Mastcam-Z vor der Auslieferung und Montage am JPL der NASA im Mai 2019. Es ist ein Mehrfarben-Stereo-Bildgebungssystem an Bord des NASA-Marsrovers Perseverance. Es nutzt zwei fokussierbare und zoomfähige Kameras am Kopf des Roverhalses und erstellt Bilder im für das menschliche Auge sichtbaren Bereich (Rot, Grün, Blau, kurz RGB) sowie im ultravioletten und infraroten Bereich, die beide knapp außerhalb des menschlichen Sehspektrums aufzunehmen. Die Kameras liegen hier – im Vergleich zu ihrer finalen Montage am Fernerkundungsmast des Marsrovers Perseverance – auf dem Kopf. Das Taschenmesser ist etwa 10 Zentimeter lang und dient als Größenreferenz.

Bildcredit: Malin Space Science Systems (MSSS) / Arizona State University (ASU)

Detailaufnahme des Flugmodels der Mastcam-Z vor der Auslieferung und Montage am JPL der NASA im Mai 2019. Es ist ein Mehrfarben-Stereo-Bildgebungssystem an Bord des NASA-Marsrovers Perseverance. Es nutzt zwei fokussierbare und zoomfähige Kameras am Kopf des Roverhalses und erstellt Bilder im für das menschliche Auge sichtbaren Bereich (Rot, Grün, Blau, kurz RGB) sowie im ultravioletten und infraroten Bereich, die beide knapp außerhalb des menschlichen Sehspektrums aufzunehmen. Die Kameras liegen hier – im Vergleich zu ihrer finalen Montage am Fernerkundungsmast des Marsrovers Perseverance – auf dem Kopf. Das Taschenmesser ist etwa 10 Zentimeter lang und dient als Größenreferenz. Bildcredit: Malin Space Science Systems (MSSS) / Arizona State University (ASU)

Mastcam-Z betrachtet ihren Arbeitsbereich am Cheyava-Falls-Felsen

Perseverance setzte das Instrument Mastcam-Z am Kopf des Marsrovers ein, um den Arbeitsbereich um die von einem Felsen mit dem Spitznamen „Cheyava Falls“ entnommene Probe zu untersuchen. Ganz links ist ein Bohrloch zu sehen, aus dem der Rover am 21. Juli 2024 eine Probe entnommen hat. Rechts befindet sich der Felsen mit dem Spitznamen „Steamboat Mountain“. Auf jedem ist eine kreisförmige, weiße Abriebstelle erkennbar. Hier hat der Rover mit einem Abriebwerkzeug etwas Oberfläche des Gesteins abgetragen, um die Zusammensetzung genauer zu untersuchen. Die Bilder, aus denen diese Komposition besteht, wurden am 23. Juli 2024, dem 1.217. Tag (Sol) der Mars-2020-Mission, von der Mastcam-Z aufgenommen. Die Arizona State University leitet den Betrieb des Instruments und arbeitete dabei mit Malin Space Science Systems in San Diego an der Entwicklung, Herstellung, Erprobung und dem Betrieb der Kameras sowie mit dem Niels-Bohr-Institut der Universität Kopenhagen an der Entwicklung, Herstellung und Erprobung der Kalibrierung zusammen. Das DLR-Institut für Weltraumforschung in Berlin ist mit einem Forschungsteam maßgeblich an der taktischen und strategischen Planung von Aufnahmen mit dem Kamerasystem beteiligt.

Bildcredit: NASA / JPL-Caltech / Malin Space Science Systems (MSSS) / Arizona State University (ASU)

Mastcam-Z betrachtet ihren Arbeitsbereich am Cheyava-Falls-Felsen Perseverance setzte das Instrument Mastcam-Z am Kopf des Marsrovers ein, um den Arbeitsbereich um die von einem Felsen mit dem Spitznamen „Cheyava Falls“ entnommene Probe zu untersuchen. Ganz links ist ein Bohrloch zu sehen, aus dem der Rover am 21. Juli 2024 eine Probe entnommen hat. Rechts befindet sich der Felsen mit dem Spitznamen „Steamboat Mountain“. Auf jedem ist eine kreisförmige, weiße Abriebstelle erkennbar. Hier hat der Rover mit einem Abriebwerkzeug etwas Oberfläche des Gesteins abgetragen, um die Zusammensetzung genauer zu untersuchen. Die Bilder, aus denen diese Komposition besteht, wurden am 23. Juli 2024, dem 1.217. Tag (Sol) der Mars-2020-Mission, von der Mastcam-Z aufgenommen. Die Arizona State University leitet den Betrieb des Instruments und arbeitete dabei mit Malin Space Science Systems in San Diego an der Entwicklung, Herstellung, Erprobung und dem Betrieb der Kameras sowie mit dem Niels-Bohr-Institut der Universität Kopenhagen an der Entwicklung, Herstellung und Erprobung der Kalibrierung zusammen. Das DLR-Institut für Weltraumforschung in Berlin ist mit einem Forschungsteam maßgeblich an der taktischen und strategischen Planung von Aufnahmen mit dem Kamerasystem beteiligt. Bildcredit: NASA / JPL-Caltech / Malin Space Science Systems (MSSS) / Arizona State University (ASU)

Mastcam-Z erfasst „Leopardenflecken“ im Bohrmeißel des Perseverance-Rovers

Der NASA-Rover Perseverance nutzte die Mastcam-Z am 21. Juli 2024, dem 1.215. Marstag (Sol) der Mission, für diese Aufnahme der Gesteinsprobe des Felsens „Cheyava Falls“ im Bohrer des Rovers. Im Gestein sind leopardenfleckenähnliche Muster zu erkennen – faszinierende Merkmale, die Aufschluss darüber geben könnten, ob der Rote Planet in ferner Vergangenheit mikroskopisches Leben beherbergte. Die im Gestein sichtbaren Flecken sind kleine, unregelmäßig geformte helle Bereiche, die von einem dünnen Saum aus dunklen Mineralien umgeben sind. Diese Flecken deuten auf chemische Bedingungen während der Entstehung oder Umwandlung dieses Gesteins vor Milliarden Jahren hin, die möglicherweise Energie für mikrobielles Leben geliefert haben, falls dieses jemals auf dem Mars existierte. Die Arizona State University leitet den Betrieb des Mastcam-Z-Instruments und arbeitete dabei mit Malin Space Science Systems an der Entwicklung, Herstellung, Erprobung und dem Betrieb der Kameras sowie mit dem Niels-Bohr-Institut der Universität Kopenhagen an der Entwicklung, Herstellung und Erprobung der Kalibrierung zusammen. Das DLR-Institut für Weltraumforschung in Berlin ist mit einem Forschungsteam maßgeblich an der taktischen und strategischen Planung von Aufnahmen mit dem Kamerasystem beteiligt.

Bildcredit: NASA / JPL-Caltech / Malin Space Science Systems (MSSS) / Arizona State University (ASU)

Mastcam-Z erfasst „Leopardenflecken“ im Bohrmeißel des Perseverance-Rovers Der NASA-Rover Perseverance nutzte die Mastcam-Z am 21. Juli 2024, dem 1.215. Marstag (Sol) der Mission, für diese Aufnahme der Gesteinsprobe des Felsens „Cheyava Falls“ im Bohrer des Rovers. Im Gestein sind leopardenfleckenähnliche Muster zu erkennen – faszinierende Merkmale, die Aufschluss darüber geben könnten, ob der Rote Planet in ferner Vergangenheit mikroskopisches Leben beherbergte. Die im Gestein sichtbaren Flecken sind kleine, unregelmäßig geformte helle Bereiche, die von einem dünnen Saum aus dunklen Mineralien umgeben sind. Diese Flecken deuten auf chemische Bedingungen während der Entstehung oder Umwandlung dieses Gesteins vor Milliarden Jahren hin, die möglicherweise Energie für mikrobielles Leben geliefert haben, falls dieses jemals auf dem Mars existierte. Die Arizona State University leitet den Betrieb des Mastcam-Z-Instruments und arbeitete dabei mit Malin Space Science Systems an der Entwicklung, Herstellung, Erprobung und dem Betrieb der Kameras sowie mit dem Niels-Bohr-Institut der Universität Kopenhagen an der Entwicklung, Herstellung und Erprobung der Kalibrierung zusammen. Das DLR-Institut für Weltraumforschung in Berlin ist mit einem Forschungsteam maßgeblich an der taktischen und strategischen Planung von Aufnahmen mit dem Kamerasystem beteiligt. Bildcredit: NASA / JPL-Caltech / Malin Space Science Systems (MSSS) / Arizona State University (ASU)

Mit an Bord: Technik und Expertise des DLR. Wir sind u.a. an 2 zentralen Experimenten beteiligt. Die SuperCam, das „Zyklopenauge“ von Perseverance, und Mastcam-Z, das Mehrfarben-Stereo-Bildgebungssystem. 📸 Gemeinsam mit der NASA wird erforscht, ob der Mars einst lebensfreundlich war. (2/3)

19.02.2026 11:37 👍 9 🔁 0 💬 1 📌 0
Ein besonderes Selfie: Marsrover Perseverance am Felsen „Cheyava Falls“

Perseverance, der Marsrover der NASA, hat am 23. Juli 2024 dieses „Selfie“ aufgenommen, dem 1.218. Marstag (Sol) der Mission. Es besteht aus 62 Einzelbildern. Links vom Rover, mittig im unteren Bilddrittel, befindet sich der pfeilspitzenförmige Felsen mit dem Spitznamen „Cheyava Falls“. Das kleine dunkle Loch im Felsen markiert die Stelle, an der Perseverance eine Kernprobe entnahm. Diese befindet sich nun in einem Probenröhrchen im Inneren des Rovers. Die Untersuchung dieser Probe in Laboren auf der Erde könnte Aufschluss darüber geben, ob es auf dem Mars in ferner Vergangenheit mikroskopisches Leben gab. Der weiße Fleck rechts neben dem Loch zeigt, wo der Rover einen Teil der Oberfläche abgetragen hat, um die Zusammensetzung des Gesteins mit wissenschaftlichen Instrumenten zu untersuchen.

Bildcredit: NASA / JPL-Caltech / Malin Space Science Systems (MSSS)

Ein besonderes Selfie: Marsrover Perseverance am Felsen „Cheyava Falls“ Perseverance, der Marsrover der NASA, hat am 23. Juli 2024 dieses „Selfie“ aufgenommen, dem 1.218. Marstag (Sol) der Mission. Es besteht aus 62 Einzelbildern. Links vom Rover, mittig im unteren Bilddrittel, befindet sich der pfeilspitzenförmige Felsen mit dem Spitznamen „Cheyava Falls“. Das kleine dunkle Loch im Felsen markiert die Stelle, an der Perseverance eine Kernprobe entnahm. Diese befindet sich nun in einem Probenröhrchen im Inneren des Rovers. Die Untersuchung dieser Probe in Laboren auf der Erde könnte Aufschluss darüber geben, ob es auf dem Mars in ferner Vergangenheit mikroskopisches Leben gab. Der weiße Fleck rechts neben dem Loch zeigt, wo der Rover einen Teil der Oberfläche abgetragen hat, um die Zusammensetzung des Gesteins mit wissenschaftlichen Instrumenten zu untersuchen. Bildcredit: NASA / JPL-Caltech / Malin Space Science Systems (MSSS)

Das „Gesicht“ von Perseverance: SuperCam und Mastcam-Z am Kopf des Marsrovers

Dieses Bild, aufgenommen im Juli 2019 in der Montagehalle des Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Kalifornien zeigt eine Nahaufnahme des Mastkopfes der Mars-2020-Rovers Perseverence. Im Mastkopf befindet sich ein Teil des SuperCam-Instruments, dessen Linse in der großen kreisförmigen Öffnung sitzt. In den grauen Kästchen unterhalb sind die beiden Mastcam-Z-Kameras zu sehen. An deren Außenseiten sind die beiden Navigationskameras des Rovers angebracht.

Bildcredit: NASA/JPL-Caltech

Das „Gesicht“ von Perseverance: SuperCam und Mastcam-Z am Kopf des Marsrovers Dieses Bild, aufgenommen im Juli 2019 in der Montagehalle des Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Kalifornien zeigt eine Nahaufnahme des Mastkopfes der Mars-2020-Rovers Perseverence. Im Mastkopf befindet sich ein Teil des SuperCam-Instruments, dessen Linse in der großen kreisförmigen Öffnung sitzt. In den grauen Kästchen unterhalb sind die beiden Mastcam-Z-Kameras zu sehen. An deren Außenseiten sind die beiden Navigationskameras des Rovers angebracht. Bildcredit: NASA/JPL-Caltech

🚀🔴 Happy Landiversary, Perseverance!
5 Jahre Marsforschung: Am 18.2.2021 landete der Rover #Perseverance der NASA im Jezero-Krater des Mars. Seitdem hat er über 40 km zurückgelegt, 33 Proben gesammelt & ein altes Flussdelta untersucht, mit Hinweisen auf Biosignaturen: s.dlr.de/Perseverance... (1/3)

19.02.2026 11:37 👍 14 🔁 2 💬 1 📌 0
Preview
DLR Design Challenge 2026 X-Design: Demonstrator der Zukunft. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) lädt Studierende deutscher Hochschulen zur DLR-Design Challenge 2026 ein.

✈️🚁 DLR Design Challenge 2026: Entwerft euren fliegenden Demonstrator der Zukunft!
Neuartige Antriebe, Materialien oder Flugzeugkonzepte? Ihr entscheidet, welche Innovationen ihr erforscht & wie sie realisiert werden könnten. Meldet euer Hochschul-Team bis zum 1.3.2026 an. 👉 s.dlr.de/Aufruf-DLR-D...

19.02.2026 08:10 👍 11 🔁 3 💬 0 📌 0
🚢 Forschung auf See: Brennstart für seegängige Technologieplattform des DLR🌊 #dlr #maritim #shorts
🚢 Forschung auf See: Brennstart für seegängige Technologieplattform des DLR🌊 #dlr #maritim #shorts YouTube video by DLR

Das Schiff erprobt klimaverträgliche Antriebe, autonome Systeme sowie Sicherheits- und Verteidigungstechnologien unter realen Bedingungen. Mit Heimathafen Kiel soll es ab 2027 Forschungsfahrten auf Nord- und Ostsee starten und Daten für skalierbare Lösungen liefern. youtube.com/shorts/8XgSa... (2/2)

17.02.2026 12:16 👍 13 🔁 0 💬 0 📌 0
Visualisierung der seegängigen Technologieplattform des DLR

Die Plattform wird 48 Meter lang und 11,5 Meter breit sein. Eingesetzt werden soll sie vorrangig für ein- bis mehrtägige Versuchsfahrten auf Nord- und Ostsee mit maximal 20 Personen an Bord. Mit ihr plant das DLR klimaverträgliche Antriebssysteme, das autonomere Fahren sowie Technologien zur Sicherheits- und Verteidigungsforschung zu erproben.

Visualisierung der seegängigen Technologieplattform des DLR Die Plattform wird 48 Meter lang und 11,5 Meter breit sein. Eingesetzt werden soll sie vorrangig für ein- bis mehrtägige Versuchsfahrten auf Nord- und Ostsee mit maximal 20 Personen an Bord. Mit ihr plant das DLR klimaverträgliche Antriebssysteme, das autonomere Fahren sowie Technologien zur Sicherheits- und Verteidigungsforschung zu erproben.

Start für den Bau der DLR-Technologieplattform in der Werfthalle

Von links: Thorsten Rönner, Heinrich Rönner Gruppe, Dr. Edzard Brünner, Lloyd Werft Bremerhaven, Dr. Gesa Ziemer, Abteilungsleiterin am DLR-Institut für Maritime Technologien und Antriebssysteme, Prof. Sören Ehlers, Direktor des DLR-Instituts für Maritime Technologien und Antriebssysteme

Bildcredit: DLR/Marianne Lins

Start für den Bau der DLR-Technologieplattform in der Werfthalle Von links: Thorsten Rönner, Heinrich Rönner Gruppe, Dr. Edzard Brünner, Lloyd Werft Bremerhaven, Dr. Gesa Ziemer, Abteilungsleiterin am DLR-Institut für Maritime Technologien und Antriebssysteme, Prof. Sören Ehlers, Direktor des DLR-Instituts für Maritime Technologien und Antriebssysteme Bildcredit: DLR/Marianne Lins

Brennstart in der Werfthalle

Erste Stahlplatte der maritimen Technologie-Plattform des DLR wird zugeschnitten.

Bildcredit: DLR/Marianne Lins

Brennstart in der Werfthalle Erste Stahlplatte der maritimen Technologie-Plattform des DLR wird zugeschnitten. Bildcredit: DLR/Marianne Lins

Rendering der seegängigen maritimen Technologieplattform

Nach Fertigstellung des Rohbaus bei der FSG Shipyard in Flensburg folgt voraussichtlich im Herbst 2026 die Überführung zur Lloyd Werft nach Bremerhaven. Dort wird das Schiff endausgerüstet und 2027 fertiggestellt.

Rendering der seegängigen maritimen Technologieplattform Nach Fertigstellung des Rohbaus bei der FSG Shipyard in Flensburg folgt voraussichtlich im Herbst 2026 die Überführung zur Lloyd Werft nach Bremerhaven. Dort wird das Schiff endausgerüstet und 2027 fertiggestellt.

🚢🌊 Forschung auf See
Am 16. Februar 2026 begann auf der FSG Shipyard Werft in Flensburg der Bau der seegängigen maritimen Technologieplattform des DLR. Das 48 m lange, modular aufgebaute schwimmende Labor wird die maritime Transformation in Deutschland voranbringen. ℹ️: s.dlr.de/Baustart-See... (1/2)

17.02.2026 12:16 👍 17 🔁 3 💬 1 📌 0
Senkrechter Start einer Ariane 6 Rakete vom Weltraumbahnhof, umgeben von massiven Rauchwolken und hellen Flammen vor blauem Himmel.

Senkrechter Start einer Ariane 6 Rakete vom Weltraumbahnhof, umgeben von massiven Rauchwolken und hellen Flammen vor blauem Himmel.

🚀Sie kann auch große Konstellationen! Das hat #Ariane64 gestern gezeigt. Um 17:45 Uhr MEZ (13.45 Uhr Ortszeit Kourou) ist die erste Ariane-6-Rakete mit vier Boostern erfolgreich vom europäischen Weltraumbahnhof gestartet. Sie brachte 32 Amazon-Leo-Satelliten in die Umlaufbahn.
Credit: ESA/Aerospace

13.02.2026 13:27 👍 14 🔁 1 💬 2 📌 0
Künstlerische Darstellung der Ariane‑6‑Rakete mit vier Boostern beim Aufstieg über Französisch‑Guayana.

Künstlerische Darstellung der Ariane‑6‑Rakete mit vier Boostern beim Aufstieg über Französisch‑Guayana.

🚀 Nicht verpassen! Live-Übertragung: erster Start der Ariane 6 mit vier Boostern.

Am 12.02 zwischen 17:45-18:13 Uhr MEZ wird Europas leistungsstärkste Rakete zum Start bereit sein–nun mit noch mehr Schub.

👉 Verfolgt den Start eine halbe Stunde vor dem Abheben live auf ESA Web TV watch.esa.int/two

12.02.2026 09:29 👍 16 🔁 3 💬 1 📌 1
Detailansicht von vielen kleinen Luftblasen im Photobioreaktor. Die eingeblasene Luft sorgt für eine gleichmäßige Durchmischung der Flüssigkeit.

Detailansicht von vielen kleinen Luftblasen im Photobioreaktor. Die eingeblasene Luft sorgt für eine gleichmäßige Durchmischung der Flüssigkeit.

Ein Wissenschaftler justiert einen Sensor an einer vertikalen Photobioreaktor-Anlage. Die transparenten Reaktormodule sind mit Mikroalgen gefüllt und über Schläuche miteinander verbunden. Die Sensoren an der Anlage messen kontinuierlich den Kohlendioxidgehalt sowie den pH-Wert und die Temperatur der Flüssigkeit.

Ein Wissenschaftler justiert einen Sensor an einer vertikalen Photobioreaktor-Anlage. Die transparenten Reaktormodule sind mit Mikroalgen gefüllt und über Schläuche miteinander verbunden. Die Sensoren an der Anlage messen kontinuierlich den Kohlendioxidgehalt sowie den pH-Wert und die Temperatur der Flüssigkeit.

Ein Wissenschaftler füllt mithilfe eines Trichters eine grüne Mikroalgenlösung in einen transparenten Photobioreaktor. Die Anlage besteht aus mehreren vertikalen Modulen mit Schlauchverbindungen.

Ein Wissenschaftler füllt mithilfe eines Trichters eine grüne Mikroalgenlösung in einen transparenten Photobioreaktor. Die Anlage besteht aus mehreren vertikalen Modulen mit Schlauchverbindungen.

Die eingesetzte Alge Chlorella vulgaris kann noch mehr: Sie wächst robust, ist proteinreich und potenziell essbar. Im Experiment wird getestet, wie stabil dieses biologische Lebenserhaltungssystem im Alltag funktioniert. Ein wichtiger Schritt für längere Missionen zum Mond und darüber hinaus.🚀 (2/2)

12.02.2026 09:58 👍 4 🔁 0 💬 0 📌 0
Ein Wissenschaftler in Schutzkleidung und mit Schutzbrille füllt über einen Trichter Flüssigkeit in einen transparenten Photobioreaktor. Über die Öffnung der Anlage können Nährlösungen oder andere Flüssigkeiten zugegeben werden, um die darin kultivierten Mikroalgen mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen.

Ein Wissenschaftler in Schutzkleidung und mit Schutzbrille füllt über einen Trichter Flüssigkeit in einen transparenten Photobioreaktor. Über die Öffnung der Anlage können Nährlösungen oder andere Flüssigkeiten zugegeben werden, um die darin kultivierten Mikroalgen mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen.

Drei vertikal angeordnete, beleuchtete Photobioreaktoren mit grünlicher Nährflüssigkeit bilden das Lebenserhaltungssystem der Anlage. In den Reaktoren wachsen Mikroalgen, die mithilfe von Licht durch Photosynthese Sauerstoff für astronautische Missionen erzeugen und zusätzlich als proteinreiche Nahrungsquelle dienen können.

Drei vertikal angeordnete, beleuchtete Photobioreaktoren mit grünlicher Nährflüssigkeit bilden das Lebenserhaltungssystem der Anlage. In den Reaktoren wachsen Mikroalgen, die mithilfe von Licht durch Photosynthese Sauerstoff für astronautische Missionen erzeugen und zusätzlich als proteinreiche Nahrungsquelle dienen können.

Das zylindrische Raumfahrthabitat FLEXhab steht auf einem befestigten Platz vor der hellen Außenwand der LUNA-Halle. Das Habitat basiert auf einem umgebauten Container und ist von einer markanten, weißen, segmentierten Außenstruktur umgeben. In diesem abgeschlossenen Habitat werden unter kontrollierten Bedingungen Experimente mit der Photobioreaktor-Anlage durchgeführt, wobei der Sauerstoff- und Kohlendioxidgehalt der Luft kontinuierlich überwacht wird.

Das zylindrische Raumfahrthabitat FLEXhab steht auf einem befestigten Platz vor der hellen Außenwand der LUNA-Halle. Das Habitat basiert auf einem umgebauten Container und ist von einer markanten, weißen, segmentierten Außenstruktur umgeben. In diesem abgeschlossenen Habitat werden unter kontrollierten Bedingungen Experimente mit der Photobioreaktor-Anlage durchgeführt, wobei der Sauerstoff- und Kohlendioxidgehalt der Luft kontinuierlich überwacht wird.

Im Weltall ist Atemluft ein kostbares Luxusgut. Jeder Atemzug muss technisch erzeugt und überwacht werden. Im FLEXhab des LUNA Mondzentrums testet die TU München deshalb einen Photobioreaktor, der CO₂ mithilfe von Mikroalgen in Sauerstoff umwandelt. 🌱 Zum Blog: s.dlr.de/LUNA-FLEXhab... (1/2)

12.02.2026 09:58 👍 15 🔁 1 💬 1 📌 0
Nahaufnahme der Montagearbeiten an der Ariane 6 im Integrationsgebäude in Kourou. Einer der massiven, weißen P120C-Feststoffbooster wird vertikal an die zentrale Hauptstufe der Rakete herangeführt.

Nahaufnahme der Montagearbeiten an der Ariane 6 im Integrationsgebäude in Kourou. Einer der massiven, weißen P120C-Feststoffbooster wird vertikal an die zentrale Hauptstufe der Rakete herangeführt.

Ariane 6 startet übermorgen (17:45 Uhr MEZ) mit doppelter Power 💪💪🚀✨ zum ersten Mal mit vier Boostern. Diese neue Version (#Ariane64) soll satte 20 Tonnen Ladung in den Orbit bringen – doppelt so viel wie bisher!
📸 Credit: ESA, Booster-Installation an der Ariane 6
@de.esa.int @dlr-de.bsky.social

10.02.2026 16:55 👍 19 🔁 2 💬 1 📌 0
Künstlerische Darstellung von RAMSES und Apophis

Die Raumsonde RAMSES untersucht den Asteroiden Apophis während seines nahen Vorbeiflugs an der Erde.

Credit: ESA-Science Office

Künstlerische Darstellung von RAMSES und Apophis Die Raumsonde RAMSES untersucht den Asteroiden Apophis während seines nahen Vorbeiflugs an der Erde. Credit: ESA-Science Office

Das RPS-Instrument für die RAMSES-Mission

Das RPS wurde am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) in Göttingen entwickelt. Die rote Schutzhaube mit der Inschrift „Remove before flight“ wird kurz vor dem Start der Mission entfernt und gibt das feine Gitter des Instruments frei.

Credit: MPS

Das RPS-Instrument für die RAMSES-Mission Das RPS wurde am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) in Göttingen entwickelt. Die rote Schutzhaube mit der Inschrift „Remove before flight“ wird kurz vor dem Start der Mission entfernt und gibt das feine Gitter des Instruments frei. Credit: MPS

Prototyp Magnetometer MARIE

Der Prototyp des Magnetometers MARIE, bei dem drei Spulenpaare zu erkennen sind. Die rechtwinklige Anordnung zwischen den drei Paaren erlaubt die dreidimensionale Messung des Magnetfelds, also unabhängig von der Orientierung des Magnetfelds oder der Orientierung des landenden CubeSats.

Credit: IGEP/TU Braunschweig/Magson GmbH

Prototyp Magnetometer MARIE Der Prototyp des Magnetometers MARIE, bei dem drei Spulenpaare zu erkennen sind. Die rechtwinklige Anordnung zwischen den drei Paaren erlaubt die dreidimensionale Messung des Magnetfelds, also unabhängig von der Orientierung des Magnetfelds oder der Orientierung des landenden CubeSats. Credit: IGEP/TU Braunschweig/Magson GmbH

Missionslogo RAMSES

Credit: ESA

Missionslogo RAMSES Credit: ESA

🛰️☄️ Mission RAMSES erforscht Asteroid Apophis: Er wird durch den äußeren Strahlungsgürtel der Erde fliegen, 32.000 km nah! Eine einmalige Gelegenheit, die Wechselwirkung eines großen Körpers mit der Erd-Magnetosphäre zu studieren. Die Instrumente kommen aus DE. ℹ️ im DLR-Blog: s.dlr.de/Mission-RAMSES

10.02.2026 16:15 👍 8 🔁 0 💬 1 📌 0
Preview
DLR auf der E-World 2026 Auf der „E-World energy & water” in Essen stellt das DLR neuartige Technologien und Lösungen vor. Ihr Ziel ist es, den Energiesektor leistungsfähiger, resilienter und klimaverträglicher zu machen. Die...

⚡Energie für Mobilität. Sicherheit fürs Energiesystem
Auf der E-World 2026 zeigen wir, wie Forschung Netze stabilisiert, Industrie transformiert & erneuerbare Energien intelligent nutzbar macht – von bidirektionalem Laden bis Power-to-Heat.
📍Essen | Halle 5 | 10.–12.2.2026
👉 s.dlr.de/dlr-auf-e-wo...

09.02.2026 16:04 👍 6 🔁 1 💬 0 📌 0

🛰️ KI analysiert Radar-Satellitenbilder, erkennt Eisflächen und bereitet sie automatisiert als Karten auf. 🗺️ Radardaten liefern auch bei Wolken & Nebel zuverlässige Informationen. Bei klarem Himmel ergänzen optische Satellitendaten das Lagebild und lassen sich direkt in GIS-Systeme integrieren. (2/2)

06.02.2026 11:35 👍 6 🔁 0 💬 0 📌 0
Meereis vor der Estländischen Küste im Finnischen Meerbusen

Credit: Sander Rikka

Meereis vor der Estländischen Küste im Finnischen Meerbusen Credit: Sander Rikka

Sentinel-1-Aufnahme von Rügen/Usedom vom 5. Februar 2026 mit Ausschnitt der daraus erzeugten Meereispolygone. Die Färbung gibt die Eiskonzentration im Polygon an, von blau (offenes Wasser) bis rot (vollständig eisbedeckt).

Credit: DLR, CC BY-NC-ND 3.0, Contains modified Copernicus Sentinel data [2026]

Sentinel-1-Aufnahme von Rügen/Usedom vom 5. Februar 2026 mit Ausschnitt der daraus erzeugten Meereispolygone. Die Färbung gibt die Eiskonzentration im Polygon an, von blau (offenes Wasser) bis rot (vollständig eisbedeckt). Credit: DLR, CC BY-NC-ND 3.0, Contains modified Copernicus Sentinel data [2026]

Sentinel-1-Aufnahme der Bottenwiek vom 5. Februar 2026 mit Ausschnitt der daraus erzeugten Meereispolygone. Die Färbung gibt die Eiskonzentration im Polygon an, von blau (offenes Wasser) bis rot (vollständig eisbedeckt). Der graue Bereich im Norden zeigt Festeis.

Credit: DLR, CC BY-NC-ND 3.0, Contains modified Copernicus Sentinel data [2026]

Sentinel-1-Aufnahme der Bottenwiek vom 5. Februar 2026 mit Ausschnitt der daraus erzeugten Meereispolygone. Die Färbung gibt die Eiskonzentration im Polygon an, von blau (offenes Wasser) bis rot (vollständig eisbedeckt). Der graue Bereich im Norden zeigt Festeis. Credit: DLR, CC BY-NC-ND 3.0, Contains modified Copernicus Sentinel data [2026]

Landsat-8-Aufnahme der Bottenwiek vom 5. Februar 2026 in Falschfarben mit Ausschnitt der daraus erzeugten Meereispolygone. Die Färbung gibt hier die Eisdicke im Polygon an, von blau (eisfrei) über magenta (15–30 cm) bis gelb (30–50 cm).

Credit: DLR, CC BY-NC-ND 3.0, USGS/NASA Landsat Program

Landsat-8-Aufnahme der Bottenwiek vom 5. Februar 2026 in Falschfarben mit Ausschnitt der daraus erzeugten Meereispolygone. Die Färbung gibt hier die Eisdicke im Polygon an, von blau (eisfrei) über magenta (15–30 cm) bis gelb (30–50 cm). Credit: DLR, CC BY-NC-ND 3.0, USGS/NASA Landsat Program

❄️ KI-gestützte #Meereiskartierung für die Ostsee 🚢
Eis, Wind, schlechte Sicht: Im Winter wird die Ostsee zur Herausforderung für die Schifffahrt. Das DLR unterstützt den BSH-Eisdienst mit KI-basierten Meereiskarten, sichere und effiziente Routen durchs Eis zu finden:
s.dlr.de/ki-gestuetzt...
(1/2)

06.02.2026 11:35 👍 13 🔁 0 💬 1 📌 0
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Mailand aus dem All 🛰
📸 Satellitenbilder zeigen die #MilanoCortina2026 Olympischen Winterspiele in Norditalien:
Rund 2.900 Athleten, 116 Wettbewerbe in Austragungsorten über mehr als 22.000 km².
Viel Erfolg, Katharina Schmid, Leon Draisaitl 🏒 und dem gesamten Team! ❄️
📸: Landsat 📸: Sentinel

05.02.2026 20:18 👍 11 🔁 3 💬 0 📌 0