The Bride! - Es lebe die Braut | Kritik
USA 2026. Regie: Maggie Gyllenhaal. Mit: Jake Gyllenhaal, Christian Bale.
Regisseurin Maggie Gyllenhaal vernäht in ihrer "Frankenstein"-Neuinterpretation Stile und Genres zu einem Monster von einem Film. Kohärenz sucht man vergeblich, "The Bride!" lebt ganz von seiner Hingabe an den eigenen Irrsinn. Kritik von Lukas Foerster.
05.03.2026 14:47
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Jeunes Mères – Junge Mütter | Kritik
Frankreich, Belgien 2025. Regie: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne. Mit: Elsa Houben, Lucie Laruelle.
Rastlose Bewegungen, aufgeregte Telefonate: Jean-Luc + Pierre Dardenne stellen diesmal junge Mütter ins Zentrum, die vor der Aufgabe stehen, Verantwortung für Kinder zu übernehmen – obwohl sie selbst kaum richtig erwachsen sind. Michael Kienzl über "Jeunes Mères - Junge Mütter", ab heute im Kino.
05.03.2026 09:27
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Olivia kommt auf ein Internat, wo sie sich in ihre empathische Schulleiterin verliebt, die in einem mysteriösen Konkurrenzverhältnis zur manipulativen Co-Direktorin steht. Jacqueline Audrys lesbisches Liebesdrama „Olivia“ gibt's in der Mediathek von TV5Monde: www.tv5mondeplus.com/de/films/com...
05.03.2026 07:30
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Hoppers | Kritik
USA, Japan 2026. Regie: Daniel Chong. Mit: Jon Hamm, Piper Curda.
"Hoppers" – der Film ist nicht gleich der Trailer. Das hat vielleicht mit der Angst vor Abnutzung der wenigen guten Ideen des Films zu tun. Vielleicht schreibt hier aber nur ein überstimulierter Filmkritiker, der sich wünscht, diesen Film mit den Augen seiner 10jährigen Tochter sehen zu können.
04.03.2026 14:00
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The Chronology of Water | Kritik
USA, Frankreich, Lettland, Spanien 2025. Regie: Kristen Stewart. Mit: Imogen Poots, Thora Birch.
Bilder wie Gedankenblitze: Kristen Stewart bricht in ihrem Regiedebüt beherzt mit den Konventionen linearen Erzählens. Vieles bleibt schemenhaft in diesem Drama um sexuellen Missbrauch, Selbstzerstörung und die Kraft des Schreibens. Ute Thon über "The Chronology of Water", ab morgen im Kino.
04.03.2026 09:06
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No Mercy | Kritik
Deutschland 2025. Regie: Isabella Willinger. Mit: Ana Lily Amirpour, Catherine Breillat.
Machen Frauen die härteren Filme? Isa Willingers Dokumentarfilm geht dieser Frage nach – und schafft ein vielstimmiges Mosaik, in dem Raum für Widerspruch und Kontroverse bleibt. Fabian Lutz über "No Mercy", ab Donnerstag im Kino.
02.03.2026 08:39
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Dahomey | Kritik
Frankreich, Senegal, Benin 2024. Regie: Mati Diop.
Ab jetzt sprechen die Statuen: Mati Diops Berlinale Gewinner aus dem Jahr 2024 ist eine so selbstbewusste wie scharfe Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe Frankreichs. Luca Schepers über "Dahomey", den es neu in der Mediathek gibt.
02.03.2026 08:04
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Zeuge einer Verschwörung
Absolut stilbildend und von konzentrierter formaler Stringenz - womöglich ist Pakulas Film der Verschwörungsthriller par excellence.
Nachdem ein Senator erschossen wird, schleust sich ein ermittelnder Reporter (Warren Beatty) unter falschem Namen bei der ominösen Parallax Corporation ein. Alan J. Pakulas stilbildenden Paranoia-Thriller "Zeuge einer Verschwörung" ("The Parallax View", 1974) gibt es gerade in der Mediathek.
01.03.2026 07:33
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No Bears | Kritik
Iran 2022. Regie: Jafar Panahi. Mit: Jafar Panahi, Mina Kavani.
Jafar Panahi steht auf der Grenzlinie zwischen dem Iran und der Türkei. Ein Schritt und er wäre in Freiheit. Sein hierzulande bisher unveröffentlichter Film erzählt 2 amüsante und packende Geschichten, in denen auch der Regisseur selbst eine Rolle spielt. Martin Gobbin über "No Bears", neu bei Mubi
28.02.2026 07:54
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Scarlet | Kritik
Japan 2025. Regie: Mamoru Hosoda. Mit: Mana Ashida, Masaki Okada.
Mamoru Hosoda verwandelt die Geschichte von Shakespeares „Hamlet“ in ein episches Läuterungsdrama voll expressivem Wahnsinn. In dem entfachten Sturm verschiedener Animationsstile und Realitätsebenen muss man sich die Erlösung hart erarbeiten. Robert Wagner über "Scarlet", aktuell im Kino.
26.02.2026 08:58
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Selects – das Streaming der Kinemathek | Deutsche Kinemathek
Entdeckt unser neues Streaming-Programm!
"Lost in Berlin" lautet der neue Themen-Schwerpunkt in der Mediathek der Deutschen Kinemathek. Kostenlos streamen kann man dort. u.a. Filme von Angela Schanelec, Thomas Arslan, Michael Klier, Christian Petzold und Helke Misselwitz.
26.02.2026 06:54
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Preston Sturges – Ein Dirigent, der um seine Lächerlichkeit weiß
Eine Orchesterprobe in Unfaithfully Yours (1948) wird zur Quintessenz der einzigartigen Komik von Hollywood-Regisseur Preston Sturges: Kollektive Gefühle verbinden sich mit individueller Exzentrik, al...
Eine Orchesterprobe in "Unfaithfully Yours" (1948) wird zur Quintessenz der einzigartigen Komik von Hollywood-Regisseur Preston Sturges. Lukas Forerster mit einer Einstimmung zur Sturges-Retro, die am Freitag im Zeughauskino Berlin startet.
25.02.2026 09:37
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Fallende Blätter | Kritik
Finnland 2023. Regie: Aki Kaurismäki. Mit: Alma Pöysti, Jussi Vatanen.
Aki Kaurismäki hängt seiner proletarischen Trilogie ein weiteres Kapitel an. Gewohnt bressonianisch verknappt erzählt der Film von der holprigen Liebe zweier, die sich durchs Leben schlagen müssen. Till Kadritzke über "Fallende Blätter", den es neu in der Mediathek gibt.
25.02.2026 07:05
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Marty Supreme | Kritik
USA, Finnland 2025. Regie: Josh Safdie. Mit: Timothée Chalamet, Odessa A'zion.
Das Leben ist in Josh Safdies Sport- und Scheißkerldrama ein aggressiv-aufreibendes Tischtennismatch, ein rasend schnelles Hin und Her. Zum Glück gibt es den coolen, lebenslustigen Tyler the Creator und die stolze, abgeklärte Gwyneth Paltrow. Robert Wagner über "Marty Supreme".
24.02.2026 14:25
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Father Mother Sister Brother | Kritik
USA, Italien, Frankreich, Irland 2025. Regie: Jim Jarmusch. Mit: Cate Blanchett, Adam Driver.
Und das war dann das: Drei schweigsame Familienkonstellationen vereint Jim Jarmusch in seinem neuen Film. Wenn nicht gerade Françoise Lebrun durch die Tür tritt, gerät das leider etwas arg bemüht lakonisch. Ekkehard Knörer über "Father Mother Sister Brother", ab Donnerstag im Kino.
24.02.2026 07:59
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Schreiben über Film (3): Zuhören statt Zutexten
Berlinale 2026: Die Bedeutung von Namen und Geschichten, der humorvolle Umgang mit Musik und Lärm, das Gelingen oder Scheitern von Gesprächen: Studierende des Seminars „Schreiben über Film“ (Stiftung ...
Berlinale 2026: Die Bedeutung von Namen + Geschichten, der humorvolle Umgang mit Musik + Lärm, das Gelingen oder Scheitern von Gesprächen: Studierende des Seminars „Schreiben über Film“ (Universität Hildesheim) schreiben über Nurith Avivs "Prénoms" und Nicolas Peredas "Everything Else is Noise".
22.02.2026 15:53
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The Day She Returns | Kritik
Südkorea 2026. Regie: Hong Sang-soo. Mit: Song Seon-mi, Cho Yun-hee.
Ängste und Wünsche kommen auf den Tisch, Suff geht mit Melancholie einher und das Alltägliche verwandelt sich in Fiktion. In seinem neuesten Film spielt Hong Sang-soo mit altbewährten Motiven – und schließt unerwartet an sein Frühwerk an. Tilman Schumacher über "The Day She Returns".
22.02.2026 13:20
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Über kurz oder lang – Berlinale Shorts
Ein Ausflug ins Archiv mit Radu Jude, eine Spurensuche in Kambodscha, ein Kampf gegen das Schweigen und eine sinnliche Überforderung, die an die Anfänge des Kinos erinnert: Leonard Krähmer präsentiert...
Ein Ausflug ins Archiv mit Radu Jude, eine Spurensuche in Kambodscha, ein Kampf gegen das Schweigen und eine sinnliche Überforderung, die an die Anfänge des Kinos erinnert: Leonard Krähmer präsentiert vier Favoriten aus der Berlinale-Kurzfilmsektion.
22.02.2026 10:57
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Prénoms | Kritik
Frankreich 2026. Regie: Nurith Aviv. Mit: Hind Meddeb, Chowra Makaremi.
Berlinale Forum 2026: Die Regisseurin Nurith Aviv lässt 13 Menschen die Geschichte ihres Vornamens erzählen. Dabei verschreibt sie sich ganz den Porträtierten, nichts lenkt von ihrer Sprache ab. Ein Film wie ein Blumengeschenk. Tilman Schumacher über "Prénoms".
22.02.2026 07:19
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Der anregende Rausch des Minimalen – Berlinale Grohlumne (4)
Wie weit lässt ein Film sich reduzieren? Und welches Potenzial liegt darin? Inmitten strapaziöser Infrastruktur und hektischer Debatten können eine zwei minimalistische Filme aus der Hosentasche wiede...
Wie weit lässt ein Film sich reduzieren? Und welches Potenzial liegt darin? Inmitten strapaziöser Infrastruktur und hektischer Debatten können eine zwei minimalistische Filme aus der Hosentasche wieder auf Null bringen.Thomas Grohs letzte Berlinale-Kolumne.
21.02.2026 21:20
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Berlinale 2026 - Die Gewinner
İlker Çatak gewinnt mit Gelbe Briefe den Goldenen Bären. Alle Preisträger der 76. Berlinale auf einen Blick.
İlker Çatak gewinnt mit Gelbe Briefe den Goldenen Bären. Alle Preisträger der 76. Berlinale auf einen Blick.
21.02.2026 19:05
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Douglas Gordon by Douglas Gordon | Kritik
Großbritannien, Frankreich 2026. Regie: Finlay Pretsell. Mit: Douglas Gordon.
Berlinale 2026 – Panorama: Finlay Pretsell ist ein schmerzhaft intimes Porträt des berühmten Künstlers gelungen. Nicht die großen Erfolge stehen im Mittelpunkt, sondern kleine, sprechende Details. Ute Thon über "Douglas Gordon by Douglas Gordon".
21.02.2026 10:20
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Schreiben über Film (2): Das Lachen erfinden, um nicht zu verzweifeln
Berlinale 2026: Studierende des Seminars „Schreiben über Film“ (Stiftung Universität Hildesheim) verfassen Kurzkritiken über die politisch-historischen Dokumentationen Casting for a Film, Ihsan’s Diar...
Berlinale 2026: Studierende des Seminars „Schreiben über Film“ (Stiftung Universität Hildesheim) verfassen Kurzkritiken über die politisch-historischen Dokumentationen "Casting for a Film, Ihsan’s Diary" und "Industries of Denial" aus der Forum-Expanded-Ausstellung.
21.02.2026 08:42
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Bis zum Hals im Mystizismus – Berlinale-Notizen (8)
Zum Wettbewerbs-Finale greift Josephine beim Thema sexuelle Gewalt tief in die manipulative Mottenkiste. Andere Filme verteilen großzügig Esel und rote Tupfer auf der Leinwand oder widmen sich ostdeut...
Zum Wettbewerbs-Finale greift "Josephine" beim Thema sexuelle Gewalt tief in die manipulative Mottenkiste. Andere Filme verteilen großzügig rote Tupfer auf der Leinwand oder widmen sich ostdeutschen Befindlichkeiten. Pavao zieht in seinem letzten Berlinale-Bericht ein Resümee.
21.02.2026 07:14
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Bedrohliches Wackeln: Iranisches Kino auf der Berlinale
Neben der Protestbewegung hat sich in den letzten Jahren auch das iranische Filmschaffen radikalisiert und von manchen Zwängen des Systems befreit. Die einzigen beiden iranischen Langfilme im diesjähr...
Neben der Protestbewegung hat sich in den letzten Jahren auch das iranische Filmschaffen radikalisiert und von manchen Zwängen des Systems befreit. Martin Gobbin über die beiden iranischen Langfilme im diesjährigen Berlinale-Programm, die ganz unterschiedliche Einblicke in das Leben im Land geben.
20.02.2026 14:54
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Framing Berlinale 2026 (Teil 3)
In der heutigen Podcast-Folge knöpfen wir uns drei deutschsprachige Filme von Eva Trobisch, Faraz Shariat und Ruth Beckermann vor.
In unserem dritten Berlinale-Podcast knöpfen sich Till Kadritzke, Luca Schepers und Hannah Pilarczyk drei deutschsprachige Filme von Eva Trobisch, Faraz Shariat und Ruth Beckermann vor.
20.02.2026 12:52
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If Pigeons Turned to Gold | Kritik
Slowakei, Tschechien 2026. Regie: Pepa Lubojacki. Mit: Pepa Lubojacki, David Richter.
Berlinale Forum 2026: Die Dokumentarfilmerin Pepa Lubojackis begleitet ihren Bruder durch die Alkoholsucht, ohne ihm helfen zu können. "If Pigeons Turned to Gold" ist Kino gewordene Überforderung mit einer Situation. Kritik von Till Kadritzke.
20.02.2026 08:18
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