(Österreichisches Lebensmittelbuch, Codexkapitel / B 14 / Fleisch und Fleischerzeugnisse)
B. FLEISCHERZEUGNISSE
B.1 Definitionen
Fleischerzeugnisse sind Produkte, die unter Verwendung von Fleisch hergestellt und
einer über die Behandlung von frischem Fleisch hinausgehenden Be- oder Verarbei-
tung unterzogen worden sind, bei denen auf Grund eines Schnittes durch den Kern
und durch die Beurteilung der Schnittflächen festgestellt werden kann, dass die
Merkmale von frischem Fleisch nicht mehr gegeben sind (z. B. Pökelwaren, Würste,
Fleisch-Konserven, Fleischgerichte und Gerichte mit Fleisch). Zerkleinertes Fleisch,
dem mindestens 1,5 % Kochsalz zugefügt wurde, gilt als Fleischerzeugnis.
"Fleischerzeugnisse sind Produkte, die unter Verwendung von Fleisch hergestellt und einer über die Behandlung von frischem Fleisch hinausgehenden Be- oder Verarbeitung unterzogen worden sind, bei denen auf ... festgestellt werden kann, dass die Merkmale von frischem Fleisch nicht mehr gegeben sind"
06.03.2026 20:06
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(wir in Österreich können noch immer Fetzen statt Lappen sagen, wenn kein Fleisch drinnen ist).
Und es stellt sich die interessante Frage, ob ein männlicher Bewohner Hessens noch als "Hesse" bezeichnet werden darf, da dieser Begriff ebenfalls Fleischerzeugnissen vorbehalten sein soll.
06.03.2026 18:13
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Mein Senf zum Veggie-Burger: Mit der Trilog-Einigung dürfte der Unsinn des "Eigelbs" als Fleischerzeugnis vom Tisch sein; Text gibt es noch keinen, aber wenigstens eine deutsche Pressemitteilung www.consilium.europa.eu/de/press/pre... "Lappen" soll ausschließlich Fleischerzeugnissen vorbehalten sein
06.03.2026 18:13
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Bevor sich der VfGH (via BIG) bei Signa eigemietet hat, stand (neben dem Palais Strozzi, jetzt IHS) auch ein Neubau im 2. Bezirk in der Nähe der WU ernsthaft zur Debatte. Aber: nothing beats Wien I (I can relate).
06.03.2026 17:57
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Mir wäre da nichts bekannt, aber ich werd ihn bei Gelegenheit fragen. Vielleicht hat er das Thema für die FS Lienbacher gewählt, weil Lienbacher ja Wissenschafter und VfGH-Mitglied (also Richter im weiteren Sinne) ist (er nimmt nicht nur auf Richter iSd B-VG, sondern auch auf VfGH-Mitglieder Bezug)
06.03.2026 17:50
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HUDOC - European Court of Human Rights
The HUDOC database provides access to the case-law of the Court (Grand Chamber, Chamber and Committee judgments and decisions, communicated cases, advisory opinions and legal summaries from the Case-L...
Beim EGMR ist die Beschwerde eines österr. RA anhängig, dem das Disziplinargericht vorwarf, dass er gegen einen anderen RA mit UWG-Klage vorgegangen war (statt das kammerintern zu regeln) hudoc.echr.coe.int/eng?i=001-24... Auf der Website des Anwalts steht als sein Credo: "Discourage Litigation" ;-)
06.03.2026 11:05
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III. Wissenschaftsfreiheit und richterliche Verschwiegenheitspflicht
Gelegentlich sind Richter zugleich (Honorar-)Professoren oder sie nehmen sonst neben ihrer richterlichen Tätigkeit auch an der rechtswissenschaftlichen Debatte teil. Es fragt sich nun, ob sie im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Veröffentlichungen auch das Beratungs- und Abstimmungsgeheimnis lüften dürfen.
Die (Rechts-)Wissenschaft ist in Österreich glücklicherweise so frei, dass sie sich auch Fragen widmen kann, auf die es von vornherein nur eine Antwort geben kann: no, nay, never.
[das Bild ist aus: Kneihs, Wissenschaftsfreiheit und richterliche Verschwiegenheit, FS Lienbacher (2026), 609 (618)]
06.03.2026 10:12
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Wenn man dann noch das fragile Ego dieses Menschen mitdenkt ... (er hat sich öffentlich beschwert, dass ihm der Bürgermeister nicht zum 75er, zur goldenen Hochzeit und zu 50 Jahren-Parteimitgliedschaft gratuliert hat - und ist deshalb aus der Partei ausgetreten, plus Leserbrief in der NÖN)
06.03.2026 09:04
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das heißt: es sind zwar zwei Drittel der Fällen Asylsachen, aber da diese überwiegend mit Ab- oder Zurückweisungen von Verfahrenshilfeanträgen erledigt werden, bedeutet das nicht, dass zwei Drittel der VfGH-Kapazität mit Asylrecht gebunden wäre.
05.03.2026 14:33
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Screenshot aus Tätigkeitsbericht des VfGH, zeigt insgesamt 5346 Erledigungen im Jahr 2024, davon 64,8 % negative Entscheidungen zu Verfahrenshilfe-Anträgen
das ist tatsächlich das Wording aus dem Tätigkeitsbericht, aber eigentlich es geht nicht nur um Beschwerden, sondern auch Verfahrenshilfeanträge, die es vorrangig im Asyl gibt. Von der Gesamtzahl der Erledigungen des VfGH sind übrigens fast 2/3 negative Entscheidungen betreffend VH-Anträge /2
05.03.2026 14:33
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BVwG 22.12.2025 W274 2328609-1 ist erst seit gestern im RIS, da ging es aber um einen jedenfalls verspäteten Antrag (weil der Antragsteller zuvor noch einen Antrag auf Bescheiderlassung an das Unternehmen stellte): www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Bv...
05.03.2026 06:20
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Bin ein wenig enttäuscht, dass weder Alexander Wrabetz noch Alexander Pröll in der Jury ist (aber vielleicht behält man sich dieses Hammer-Beben erst für den final pitch vor)
04.03.2026 14:21
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Ich hab da nichts reflexartig abgelehnt. Und ich habe es ja tatsächlich gelesen (wollte den Kontext zu seiner Recht/Moral-Aussage).
04.03.2026 08:24
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Ich habe es gelesen, und ich fand die Frage gut, warum er darüber unbedingt reden will; es war also wohl eher so, dass er sich für das Itv angeboten hat, als dass die Presse von sich aus angefragt hätte. Diese talking points (klangen wie aus einem WH-Memo) unterzubringen war ihm also ein Anliegen
04.03.2026 08:03
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Warum kein Hammer? Ich bin ein wenig enttäuscht
03.03.2026 19:57
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Er hat den Antrag aber nicht unterschrieben, ich hab extra geschaut
03.03.2026 19:04
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Nicht ungenauer als die offizielle Kommunikation der Stadt ;-) (war auch kein Vorwurf)
Walter Nettig, den ich persönlich gekannt habe, war übrigens ein feiner Mensch, der auch andere Standpunkten (ich war damals im Konsumentenschutz tätig) verstanden und sich damit ernsthaft auseinandergesetzt hat
03.03.2026 19:03
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Meines wäre immer noch Mitglied in Dr. Tuzzis "interministeriellen Komitee für Sonderfragen" (wobei: ich war schon einmal Mitglied in der "Arbeitsgruppe für flankierende und horizontale Politiken", war auch ganz lustig - soweit die Beitrittsverhandlungen lustig sein konnten)
03.03.2026 18:35
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Gemeint war wohl, dass Nettig gemäß § 41 der Wiener Stadtverfassung den Sitzungen des Stadtsenates regelmäßig als "sonstige sachkundige Person" mit beratender Stimme beigezogen wurde.
03.03.2026 18:29
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Link zum Bericht: rm.coe.int/europe-press...
03.03.2026 18:15
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Die berühmte "juristische Sekunde" wäre jedenfalls ziemlich strapaziert :-)
03.03.2026 18:11
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"Beauftragter" leuchtet mir noch mehr ein als "Bevollmächtigter", aber vielleicht denke ich da zuviel als Zivilrechtler
03.03.2026 17:53
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und obwohl die Grundlage der Beitragspflicht in § 31 ORF-G auch verbleiben würde. Ich weiß schon, dass das nur Show ist und kein ernsthafter Gesetzesentwurf, aber ein bisschen mehr Mühe könnte man sich schon geben, etwas Sinnvolles zu formulieren (oder einfach einen Entschließungsantrag stellen)
03.03.2026 16:35
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Screenshot IA 699/A 28. GP:
Der Nationalrat wolle beschließen:
Bundesgesetz, mit dem das ORF-Beitrags-Gesetz 2024 geändert wird (ORF-Zwangsabgaben-Abschaffungsgesetz)
Der Nationalrat hat beschlossen:
Das ORF-Beitrags-Gesetz 2024, BGBl. I Nr. 112/2023, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 59/2025, wird wie folgt geändert:
Nach § 22 wird folgender § 23 samt Überschrift eingefügt:
„Außerkrafttreten
§ 23. Dieses Bundesgesetz tritt mit Kundmachung außer Kraft.“
Die FPÖ hat einen Initiativantrag für ein "ORF-Zwangsabgaben-Abschaffungsgesetz" eingebracht www.parlament.gv.at/dokument/XXV...
Legistisch ist das einigermaßen originell, da das ORF-Beitrags-Gesetz demnach mit Kundmachung außer Kraft treten soll (obwohl die Inkrafttretensbestimmungen verbleiben)/2
03.03.2026 16:35
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das war nach meiner Erinnerung tatsächlich ein (Versorgungs-)Job, also eine bezahlte Tätigkeit, während der "Bevollmächtigte" ehrenamtlich sein soll.
Einige einst wichtige Manager leiden nach dem Job-Ende sehr unter ihrer neuen Bürolosigkeit (selbst Mails schreiben und Telefon abheben müssen etc.)
03.03.2026 16:11
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Die Beschäftigung ehemaliger ORF-GDs durch die Stadt Wien hat übrigens Tradition: Gerhard Weis war Projektleiter für eine Studie über Breitbandversorgung; aus dem "milliardenschweren Projekt" für Public-Private Breitbandversorgung ist aber offenbar nichts geworden www.derstandard.at/story/157402...
03.03.2026 16:01
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ich hätte auch hier einen Verdacht (reine Vermutung aufgrund von vergleichbaren Fällen): es könnte um Infrastruktur gehen - die Möglichkeit für den "Bevollmächtigten", auf ein Sekretariat, Büro, Meetingräume etc. zugreifen zu können, damit "das Büro" Termine vereinbart, Meetings organisiert etc.
03.03.2026 15:49
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edit: "gekauft", nicht "verkauft"
03.03.2026 15:34
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Wurde damals zuhauf verteilt (kann mir nicht vorstellen, dass das wer verkauft hat), und wahrscheinlich habe ich es sogar noch irgendwo im Keller, weil ich mich gerade von den skurrilen Dingen nur schwer trenne
03.03.2026 15:33
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