Aber der eine liebt Hunde, der andere Katzen.
Aber der eine liebt Hunde, der andere Katzen.
Kein Witz, ich komme aus Ansbach und habe in der staatlichen Bibliothek schon als Abiturient zum Beispiel immer den "Merkur" gelesen. Sehe die Zeitschriftenecke noch vor mir.
So sahen in meiner Jugend alle Filme aus! Habe mich nie an die komisch stabilen Farben und Bildläufe gewöhnen können, die irgendwann in Mode kamen.
OMG - die erste und wichtigste Staatsbibliothek meines Lebens!
Gut möglich, was ja belegen würde, dass dieses Empfinden gar nichts mit irgendeinem tradierten Stil zu tun haben muss (wie immer man zu Hundertwasser steht) - andererseits eh verlorene Liebesmüh, bei denen auf Mangel an Konsistenz hinzuweisen.
Interessant, dass sie nicht die "Grüne Zitadelle" nennen.
Habe letztes Jahr schreiend den Raum verlassen. Diesmal schlauer, bin rechtzeitig geflüchtet und kehre erst zu Jauch ins Familienwohnzimmer mit Glotze zurück.
Ich sag ja "Schmonzes", kommt da bei Dir was Hessisches durch? ("Schmonzes" dürfte "hochsprachlicher" sein, Entlehnung aus jiddisch שמאָנצע mit צ)
Naja, der seit September neue Eigner von Vimeo - Bending Spoons - ist eher keine gute Nachricht. Die kaufen Firmen auf und entlassen dann meistens erst mal große Teile der Belegschaft. Da ist leider eher Verschlechterung zu befürchten.
Interessant, dass der erste Einwurf von Mizgîn Bilmen ja noch in Ordnung ist, aber dann sind wohl ein paar Sicherungen durchgebrannt.
Erwarten: ganz sicher nicht. Kommt vor, aber kein "Usus" da, wo ich unterwegs bin.
Lacan war nie links, sondern autoritär, und Zizek ist im Kern immer Lacanianer, das kommt hier nur wieder besonders stark durch.
Eva Illouz in der SZ
Wenn sich in Kiezen "Vergnügungs-, Airbnb- und Hostel-Hotelghettos bilden, wo Großstadt nur noch für Instagram simuliert wird und kein Mensch mehr leben möchte".
- und am Ende gewinnt nur die Immobilienbranche. Toller & informativer Artikel von @robindetje.bsky.social über #Nachtleben in #Berlin.
Ah ja, in der Tat nicht so weit von meiner Heimatstadt Ansbach. Aber heute doch mehr wegen der Welse berühmt.
(Oh, wo denn? Wenn ich als Mittelfranke neugierig fragen darf.)
Ja. Absolutes Desaster, dass das fehlt.
In der Tat schwer vorstellbar, dass sich das ökonomisch rechnet. Und natürlich passt das Querfrontige Friedrich genau in den Kram. Ob da dauerhafte Allianzen entstehen, wird man sehen müssen. Nicht alle, die da schreiben, sind aber für sich Querfront-Ideologen, denke ich.
Noch ein paar Ausgaben, dann schreibt da auch Curtis Yarvin. Wobei das Programm des Blättchens schlicht lautet: Rechtsradikal, linksradikal, scheißegal, Hauptsache Provokation.
Nein, ich habe den "Schuh des Manitu" nicht gesehen. Nein, ich will auch das "Kanu des Manitu" nicht sehen. Hin und wieder darf man sich auf dieser Welt auch mal was ersparen.
Und noch ein Tipp, Marius Goldhorns "Die Prozesse" (im Merkur sind Auszüge vorabgedruckt) finde ich auch sehr stark, eine Höllenfahrt ins Jahr 2030, liegt sehr smart zwischen diversen Genres und Moden, wäre sehr schade, wenn das unterginge.
Zwei dringende Empfehlungen hätte ich noch: Ozan Zakariya Keskinkılıçs wirklich irre guten "Hundesohn" und Lina Schwenks "Blinde Geister" (beides Debüts und noch nicht erschienen).
Er nimmt sich von der scharfen Beobachtung Jedenfalls selbst nicht aus. (Auch wenn man es, also seinen Post, sicher noch schärfer beobachten könnte.)
OMG, bin in der Kappes-Kisscam
Ähem, steht da gleich im ersten Satz wirklich "Staatssender ORF"?
Das geht, soweit ich sehe, nicht ganz in diese Richtung, aber Bezüge zu Saussure stellt Leif Weatherby in "Language Machines" her, vgl. etwa das Interview www.jhiblog.org/2025/06/11/l...
Lest Remberts Texte. Kauft das Buch. – fin –
Seltsam zahnloser Text für Kaubes Verhältnisse.