Kann die SRG weitermachen wie bisher? Das wäre gefährlich, denn die Kritik ist teilweise berechtigt. Mein Kommentar zur Ablehnung der #Halbierungsinitiative.
Kann die SRG weitermachen wie bisher? Das wäre gefährlich, denn die Kritik ist teilweise berechtigt. Mein Kommentar zur Ablehnung der #Halbierungsinitiative.
Augen zu und durch, scheint die Devise von Aussenminister Ignazio Cassis und seinem Departement zu sein. Man hofft, dass der Krieg rasch enden und die Normalität zurückkehren wird. Sollte dies nicht der Fall sein, könnte die Schweiz in den Strudel hineingezogen werden.
Wenn der wirtschaftsstarke Tiefsteuerkanton Zug eine rein bürgerliche Regierung hat, ist das eine Art Naturgesetz. Wenn in der wirtschaftsstarken Stadt Zürich aber Rotgrün dominiert, wird über fehlende Diversität geklagt.
Trump sucht einen Ausweg aus dem Krieg und ist bereit, das iranische Volk fallenzulassen. Aussagen von republikanischen Hardlinern im Kongress gehen in die gleiche Richtung.
Die Machthaber sind durch massive Wirtschaftssanktionen und den letztjährigen Krieg geschwächt, aber nicht besiegt. Viele Menschen hoffen, dass Trump sie von dem Terrorregime erlöst, doch das ist leichter gesagt als getan.
Einer der Besten beim SRF hört auf. Alles Gute auf dem weiteren Lebensweg!
US-Präsident Donald Trump liess eine Streitmacht mit gewaltiger Feuerkraft auffahren, darunter zwei Flugzeugträger und zahlreiche Kampfjets. Sie kann jedoch nicht ewig in der Region bleiben. Trump braucht einen Verhandlungserfolg, oder er muss zuschlagen.
Einen «Strohhalm» immerhin gibt es für die Befürworter: Die Meinungen zur Individualbesteuerung sind laut dem Institut GFS Bern lediglich «mittelgefestigt». Es kann bis zum 8. März also noch kippen – in beide Richtungen.
Putin hat vor allem ein Lockmittel. Er stellt Trump und den USA bei einem Kriegsende lukrative Deals in Aussicht – und auf diesem Ohr hört der US-Präsident besonders gut. Schon in den 1980er-Jahren träumte er von einem Trump Tower in Moskau.
«Trump sagt seit 2019: Kauft kein russisches Öl und Gas, ihr finanziert damit einen Krieg. Und deutsche Politiker haben auf Gazprom gesetzt, auf Nord Stream 2. Er hat verstanden, welche Deals gegen den Westen ablaufen und ist bereit, tatkräftig dagegen anzugehen.»
Der absehbare weitere Grosserfolg für die Blocher-Partei rüttelte die lange verzagten Gegenkräfte in der Gesellschaft auf. Daraus lassen sich Lehren ziehen für das laufende Jahr, in dem die SVP erneut auftrumpft und über Vorlagen aus der «Küche» der Partei abgestimmt wird.
Der Weg ins Weisse Haus bleibt für Alexandria Ocasio-Cortez steinig. Sie werde kaum vor 2027 über eine Kandidatur entscheiden, schrieb die «New York Times» unter Berufung auf Verbündete und Freunde. Neben der Präsidentschaft wäre der New Yorker Senatssitz von Chuck Schumer eine Option.
Gemeinsam hatten sie am Montag ungeschwärzte Akten eingesehen. Vor den Medien zeigten sie sich empört: «Wir wollen, dass die Namen jener Männer veröffentlicht werden, denen Jeffrey Epstein Frauen zugeführt hat», sagte Massie.
Ein verführerischer Ausweg wäre, wenn sich die Schweiz hinter der NATO «verstecken» würde. Deren Mitglieder rüsten unter grossen finanziellen Opfern auf. Die Vorstellung, ausgerechnet die reiche Schweiz könne sich als Trittbrettfahrerin betätigen, ist jedoch abenteuerlich.
Den Vorwurf, sie sei ein Staatssender, weisen die SRG und ihre Unterstützer vehement zurück. Aber ihre Existenz basiert eben auf dem Staat und der im Radio- und Fernsehgesetz verankerten Serafe-Gebühr.
2017 erfolgten noch mehr als 70 Prozent der Zahlungen in bar. Sieben Jahre später hat sich dieser Anteil mehr als halbiert, auf 30 Prozent. Das beliebteste Zahlungsmittel ist die Debitkarte mit 35 Prozent.
Es ist kein guter Zeitpunkt für personelle Experimente, weshalb sich Kristi Noem im Amt halten dürfte. Für einmal zahle es sich aus, wenn man gegenüber Donald Trump loyal sei, meint Axios.
Die Fähigkeit, sich im Slalom-Stil an umstrittenen Themen «vorbeizuschlängeln», besassen schon frühere IOC-Präsidenten, nicht zuletzt Kirsty Coventrys Vorgänger Thomas Bach. Die neue Chefin aber konnte sich dies in der Heimat «antrainieren».
Nach vielversprechendem Start geraten die Jungunternehmer in einen Shitstorm, in dem sie mit 25 Klima-Paradoxen konfrontiert werden, darunter das Ideologien-Paradox (für die Grünen sind Zertifikate zu liberal und für die Liberalen zu grün).
Die «Washington Post», deren Meinungsressort seit Trumps Rückkehr nach rechts gerückt ist, bezeichnete die «unrechtmässige Tötung» von Alex Pretti in einem Kommentar als «Wendepunkt in Trumps zweiter Amtszeit». Seine Kampagne zur Massenabschiebung sei «ein moralischer und politischer Fehlschlag».
Wird Martin Pfister nun ebenfalls in der «Amherd-Falle» landen, wie in Bern gemäss «NZZ am Sonntag» gemutmasst wird? Es wäre angesichts der offensichtlichen Fähigkeitslücken der Armee – vor allem gegen Bedrohungen aus der Luft – ein Armutszeugnis für den Bundesrat.
Nach den jüngsten Erfahrungen wird der Ausgang der Abstimmung am 8. März wohl dadurch entschieden, welche Seite besser mobilisieren kann.
Wer von Donald Trump Dankbarkeit erwartet, ist selbst schuld. «America First» bedeutet vor allem «Trump Only».
Es sind ungemütliche Zeiten, gerade für die Schweiz. Sie ist eines jener Länder, die von der regelbasierten Ordnung nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Siegeszug der Globalisierung nach dem Kalten Krieg stark profitiert haben.
Bei seinen ersten Besuchen verhielt sich Trump auf dem Podium einigermassen staatsmännisch. In letzter Zeit aber wurden seine Reden immer wirrer und hasserfüllter, was ernsthafte Zweifel an seinen kognitiven Fähigkeiten aufkommen liess.
Sie spüre «Begeisterung in der Wirtschaft und in der Gesellschaft», sagte Ruth Metzler in der SRF-«Tagesschau». Das mag auf Funktionäre und Politiker zutreffen. Aber gilt das auch für die breite Bevölkerung?
Wenn es in einem Nachtclub in Nordmazedonien brennt und die Zahl der Todesopfer noch höher ist als im Wallis, zuckt die Welt mit den Schultern. Der Balkan halt. Über das Inferno in der Bar «Le Constellation» aber berichten auch Medien in Deutschland, Grossbritannien oder den USA.
Wenn Trump bis 2028 den Karren vollends in den Dreck fährt, könnten die Republikaner zum Schluss kommen, dass sie keinesfalls einen MAGA-Mann für die Nachfolge nominieren wollen. Vance wäre aus dem Spiel, und Marco Rubio könnte zum Zug kommen.
Derzeit wirkt Donald Trump euphorisiert vom schnellen Erfolg in Venezuela. Wie es dort weitergehen soll, scheint er selbst nicht genau zu wissen. Dies erinnert an seinen gefeierten Gaza-Friedensplan, der seit der Waffenruhe festzustecken scheint.
Der Zorn konzentriert sich derzeit auf das Betreiber-Ehepaar. Die Gemeinde Crans-Montana hat parallel zur Strafuntersuchung eine Zivilklage eingereicht. Dies erinnert an die Strategie «Angriff ist die beste Verteidigung», denn auch die Gemeinde ist mit Fragen konfrontiert.