„Als Community, die sich der hist. Bedeutung sozialdemokratischer Werte bewusst ist, bedauern wir, dass Mandatsträger der SPD offenbar vergessen haben, d. Antirassismus, Solidarität + d. Kampf gg. Diskriminierung zu den grundlegenden Prinzipien ihrer politischen Tradition gehören“, so H. Dipama.
07.03.2026 13:34
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Besonders inakzeptabel sind die anschließenden öffentlichen Aussagen von Stadtrat Roland Hefter, der Kritik an der Verwendung rassistischer Sprache als „Dummheit und Bösartigkeit“ bezeichnete. Diese Haltung ist nicht nur respektlos gegenüber den Betroffenen...
07.03.2026 13:34
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„Wenn ein Oberbürgermeister einen Begriff verwendet, den die Stadt selbst als rassistisch eingeordnet und geächtet hat, zeugt dies nicht nur von mangelndem Bewusstsein für die Erfahrungen der Betroffenen, sondern untergräbt auch die Glaubwürdigkeit der eigenen Beschlüsse.“ erklärt Modupe Laja..
07.03.2026 13:33
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Pressemitteilung, München, 07.03.2026
Die afrodiasporische Community in München und Unterstützer*innen fordern eine ernsthafte politische Auseinandersetzung mit rassistischer Sprache in der Stadtpolitik
Die afrodiasporische Community in München und zahlreiche Unterstützer*innen nehmen mit großer Besorgnis Stellung zu den jüngsten Äußerungen von Oberbürgermeister Dieter Reiter über seine Verwendung des sogenannten N-Wortes, zu seiner anschließenden Entschuldigung sowie zu den öffentlichen Kommentaren von Stadtrat Roland Hefter.
In einer öffentlichen Sitzung des Münchner Stadtrats verwendete der Oberbürgermeister das sogenannte N-Wort und erklärte später, es habe sich um ein spontanes Zitat aus einem Text des Kabarettisten Fredl Fesl gehandelt. Unabhängig von persönlicher Absicht oder Kontext bleibt die Verwendung eines rassistischen Begriffs diskriminierend. Der Münchner Stadtrat selbst hat mit dem Beschluss Nr. 20-26 / A 01881 vom 2. Februar 2022 festgelegt, dass die Verwendung rassistischer Sprache als Störung des ordnungsgemäßen Sitzungsablaufs im Sinne der Geschäftsordnung zu werten ist und entsprechend Ordnungsmaßnahmen zu prüfen sind.
...
Wir erwarten daher insbesondere:
● dass die Verwendung rassistischer und diskriminierender Sprache in städtischen Sitzungen – insbesondere im Stadtrat – konsequent als Verstoß gegen die Geschäftsordnung behandelt wird;
● dass Menschen, die Rassismus benennen und bekämpfen, vor öffentlicher Diskreditierung geschützt werden;
● dass verbindliche Maßnahmen entwickelt werden, um einen respektvollen und diskriminierungsfreien Umgang in politischen Gremien dauerhaft sicherzustellen.
Achtsame Sprache ist kein Ausdruck bloßer „politischer Korrektheit“. Diskriminierungsfreie Sprache ist eine grundlegende Voraussetzung für die Achtung der Würde und der Menschenrechte all jener, die von Rassismus betroffen sind. Gerade in einer demokratischen Stadtgesellschaft kommt politischen Amtsträger*innen dabei eine besondere Vorbildfunktion zu.
Für Rückfragen stehen wir unter folgender E-Mail-Adresse zur Verfügung:
info@rassismusfreies-bayern.net
Mit freundlichen Grüßen
Es folgt eine lange Liste der unterstützenden Organisationen und Vereine
Pressemitteilung, Netzwerk Rassismus- und Diskriminierungsfreies Bayern, München, 07.03.2026
Die afrodiasporische Community in München und Unterstützer*innen fordern eine ernsthafte politische Auseinandersetzung mit rassistischer Sprache in der Stadtpolitik
#Thread
07.03.2026 13:33
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Archive von Unternehmen: Ach, ins Archiv? Können Sie leider gerade nicht rein | DIE ZEIT
Manche Privatunternehmer blockieren die kritische Aufarbeitung ihrer Geschichte. Das muss sich ändern.
„Während Museen&Universitäten inzwischen Schritte zur Aufarbeitung ihrer Geschichte leisten, scheint bei Hagenbeck das Prinzip vorzuherrschen, dass eine koloniale Geschichte schon vorbeigeht, wenn man die Augen nur fest genug zudrückt.“ @juergenzimmerer.bsky.social
www.zeit.de/hamburg/2026...
06.03.2026 22:04
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Bild der Überschrift des Blogbeitrags von Joachim Zeller über Diebstahl der Gedenkstele zur Berliner Afrika-Konferenz
Dekoloniales Erinnern auslöschen: Beitrag von Historiker Joachim Zeller (Afrika-Forum e.V.) über Diebstahl der Stele zur Berliner Afrika-Konferenz.
@decolonizeberlin.bsky.social @isdbund.bsky.social @sharondoduaotoo.bsky.social @ba-mitte-berlin.bsky.social
👉 dekolonial-erinnern.de/schmerzliche...
09.02.2026 11:41
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Archive von Unternehmen: Ach, ins Archiv? Können Sie leider gerade nicht rein
Manche Privatunternehmer blockieren die kritische Aufarbeitung ihrer Geschichte. Das muss sich ändern.
Hagenbecks Völkerschauen dienten der Rechtfertigung kolonialer Ausbeutung und waren durch und durch rassistisch begründet. Seine Nachbarn verweigern jedoch die Auseinandersetzung zu dieser Geschichte.
Gastbeitrag @juergenzimmerer.bsky.social
www.zeit.de/hamburg/2026...
25.02.2026 05:49
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Spotify – Web Player
In der neuen Folge des Podcasts M94.5 wird darüber gesprochen, wie das Leben Schwarzer Menschen im Nationalsozialismus in Deutschland aussah. Mit dabei unsere Kollegin Susann Lewerenz, die zu den Verflechtungen zwischen Kolonialismus und Nationalsozialismus forscht: open.spotify.com/show/4PGKFUv...
06.03.2026 09:03
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Title page of blog contribution: „Togo establishes restitution committee - How is Germany responding to growing pressure from its former colonies?“
Memories of German colonialism in Togo: Government establishes restitution committee. Analysis on blog „dekolonial-erinnern.de“, English & German.
@mehler.bsky.social @goldmatt.bsky.social @miasa-ug.bsky.social @aguigah.bsky.social @diplo.de
👉 dekolonial-erinnern.de/togo-establi...
06.03.2026 09:11
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»In den Schulbüchern finden wir aktuell kaum Hinweise dazu, wie 1980 bereits mindestens 17 Menschen durch Rechtsradikale ermordet wurden.« Foto: Die Installation „Dokumentation Oktoberfest-Attentat“, eröffnet 2020, am Eingang zur Theresienwiese in München informiert über den Bombenanschlag des Rechtsextremisten Gundolf Köhler am 26. September 1980, bei dem 12 Personen getötet und 221 verletzt wurden. Copyright: Martinus KE, CC BY-SA 4.0
»Genau wie in der Geschichtswissen-schaft sind der rechtsextreme Terrorismus und die Gewalt bisher im Schulunterricht kaum thematisiert worden. Mit dem Online-Portal soll das Thema stärker Eingang in die Bildungsarbeit finden.«
»Wir müssen solche Texte lesen. Wir müssen aber auch Hilfestellung geben, um zu dekonstruieren, welche Scheinargumente in den rechtsextremen Schriften gemacht werden.«
ZZF-Direktor Frank Bösch im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk über den Start eines neuen Portals zur Geschichte der radikalen Rechten nach 1945.
Gemeinsam mit dem Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam (MMZ) hat das #ZZF diese Woche ein neues Online-Portal zur Geschichte des #Rechtsradikalismus nach 1945 vorgestellt. Im Interview mit @cordsenknut.bsky.social erklärt Frank Bösch die Bedeutung der Veröffentlichung dieser Quellen samt Einordnung.
06.03.2026 11:16
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Happy birthday, Ghana. The country's independence in 1957 marked marked a new era in the history of the continent and the world - a Second Emancipation, one might say.
06.03.2026 13:53
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Aus dem Südlink 213 zu Dekolonialisierung (webshop.inkota.de/suedlink-213...) dazu passend der Artikel von Olivier van Beeman:
www.inkota.de/news/kolonia...
05.03.2026 13:11
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Audio BR24 (2026-03-03 09:25 Uhr): Jessica Mawuena Lawson und ihr Debutroman "Kekeli" | BR.de
"Einzigartig zärtlich und voller Wärme."
Bei BR24 spricht Hannah Heinzinger mit Jessica Mawuena Lawson über ihren Debütroman „Kekeli“.
Mehr: www.br.de/radio/br24/i...
Zum Buch: www.verbrecherverlag.de/shop/kekeli/
05.03.2026 17:23
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Montag, 16. März 2026
19:00 Uhr
Großer Sitzungssaal, Neues Rathaus München, Marienplatz 8, 80331 München
Wer ist das Volk? Der Volksbegriff der extremen Rechten
Die Auftaktveranstaltung der diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus in München richtet den
Fokus auf den Volksbegriff der extremen Rechten: Was kennzeichnet diesen? Wer gehört aus dieser Perspektive
dazu und wer wird ausgeschlossen? Wann ist die Grenze der Verfassungsfeindlichkeit überschritten?
Diese und weitere Fragen diskutieren die Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Katrin Groh von der Universität
der Bundeswehr München und der Sozialwissenschaftler Dr. Ismail Küpeli von der Ruhr-Universität
Bochum. Die Journalistin und Autorin Heike Kleffner wird das Podiumsgespräch moderieren.
Nur wenige Tage nach der Kommunalwahl in Bayern soll mit dieser Veranstaltung ein klares Zeichen gegen
rassistische Erzählungen gesetzt und ein Kernelement rechtsextremer Argumentationen auf den Prüfstand
gestellt werden.
Mit einem Spoken-Word von Pia Chojnacki, Künstler*in und Antirassismustrainer*in
Auf der Auftaktveranstaltung der Internationalen Wochen gegen Rassismus in München diskutieren @heikekleffner.bsky.social,Prof. Katrin Groh und der User hier über:"Volksbegriff der extremen Rechten:Wer gehört aus dieser Perspektive dazu und wer wird ausgeschlossen?" stadt.muenchen.de/infos/intern...
27.02.2026 07:47
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die rassistische Verwendung des N*-Wortes solle in Stadtratssitzungen als Störung des ordnungsgemäßen Sitzungsablaufs im Sinne der Geschäftsordnung angesehen werden
risi.muenchen.de/risi/dokumen...
05.03.2026 18:10
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Zur Erinnerung: Der Münchner Stadtrat hat am 2. Februar 2022 den Antrag Nr. 91 aus der Vollversammlung des Migrationsbeirats aufgegriffen und das N-Wort in einem eigenen Beschluss (Nr. 20-26/A01881) ausdrücklich als rassistisch anerkannt und seine Verwendung geächtet...
05.03.2026 18:10
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„Der große Gewinn von Küntzels Studie liegt dagegen darin, detail- und kenntnisreich zu zeigen, wie koloniale Denkmuster und Fantasien die zentrale Folie bildeten, auf der die Soldaten ihren Erlebnissen während des Nordafrikafeldzugs Sinn gaben…“ 1/2
05.03.2026 08:18
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Diebstahl eines Mahnmals zur Afrika-Konferenz in Berlin - informationszentrum 3. welt
Die Gedenktafel zur Afrika-Konferenz in Berlin-Mitte wurde gestohlen. Was hinter dem Verschwinden des kolonialkritischen Mahnmals steckt.
An der Gedenktafel zur Afrika-Konferenz startete jährlich der von diasporischen Gruppen getragene »Gedenkmarsch in Erinnerung an die afrikanischen / Schwarzen Opfer von Versklavung, Kolonialismus und rassistischer Gewalt«. Nun ist das Mahnmal nicht mehr da.
#Berlin
www.iz3w.org/artikel/mahn...
04.03.2026 18:01
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Uni Münster: „De Parade“ zeigt die künstlerische Vision von Jehuda de Jong, die in ihrer Installation die vielschichtigen Spuren des Kolonialismus sichtbar macht. Ergänzt durch historische Einblicke in den deutsch-niederländischen Umgang mit kolonialem Erbe..
www.uni-muenster.de/HausDerNiede...
04.03.2026 17:58
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(@sensing.sites.muenchen) • Instagram photos and videos
143 Followers, 378 Following, 33 Posts - See Instagram photos and videos from (@sensing.sites.muenchen)
SENSING SITES: Im Oktober 2026 wird auf dem Alten Südlichen Friedhof eine temporäre künstlerische Installation zur Kolonialgeschichte Münchens eröffnet werden. Haltet euch hier auf dem Laufenden:
www.instagram.com/sensing.site...
#decolonize #münchen
04.03.2026 17:51
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nsdoku münchen - Detailseite
Straßen, Plätze und Denkmäler ehren in Deutschland noch immer Personen und Orte, die mit kolonialen Verbrechen in Verbindung stehen. Viele dieser Widmungen sind nach der historischen Kolonialzeit entstanden. Sie haben ihren Ursprung in der Verherrlichung des deutschen Kolonialismus während der Weimarer Republik und der NS-Diktatur und prägen Stadtbilder bis heute. Die Geschichte Schwarzer Menschen in Deutschland wurde im öffentlichen Raum, in Kulturinstitutionen oder in den Medien dagegen lange nicht erzählt. Nur schleppend und dank des Engagements zivilgesellschaftlicher Initiativen wird in den letzten Jahren an Widerstandskämpfer*innen und Kolonialmigrant*innen erinnert. 
Die aktuelle Intervention Erinnerung ist … des NS-Dokumentationszentrums zeigt die Verbindungen von Kolonialismus und Nationalsozialismus anhand zweier Objektgeschichten. Zum einen die Geschichte des Straßenschilds Von-Trotha-Straße, dessen Namensgeber den Völkermord an den Herero und Nama mitverantwortete. Zum anderen die Geschichte des Bierkrugs von Theodor Wonja Michael, der den Nationalsozialismus überlebte und nach 1945 für eine selbstbestimmte afrodeutsche Identität kämpfte.
Die Veranstaltung geht der Frage nach, wie die Verklärung des deutschen Kolonialismus bis heute wirkt und wie eine dekoloniale oder postkoloniale Erinnerungskultur im öffentlichen Raum aussehen kann. 
Über unsere Gäste
Hamado Dipama ist Sprecher des Bayerischen Flüchtlingsrats und Teil des Migrationsbeirats der LH München. Als Gründer des AK Panafrikanismus setzt er sich als Antirassismus- und Antidiskriminierungsberater bei AGABY für die Sichtbarmachung von Rassismus und Diskriminierung sowie für strukturelle Veränderungen ein. Darüber hinaus ist Dipama Mitglied im bayerischen Rundfunkrat und engagiert sich in verschiedenen Initiativen, die sich mit den Themen Flucht, Migration und Rassismus beschäftigen.Noa K. Ha ist Stadtforscherin am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) mit einem Fokus auf postkoloniale Studien. Sie untersucht die Auswirkungen kolonialer Geschichten auf zeitgenössische Stadtentwicklungen und Erinnerungspraktiken. Ihre Forschungsinteressen umfassen die Analyse von urbanen Räumen im Kontext von Migration und Rassismus sowie die Entwicklung dekolonialer Perspektiven in der Stadtforschung.
Susann Lewerenz ist Historikerin und Leiterin der Abteilung Bildung und Studienzentrum der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Sie arbeitet schwerpunktmäßig zur Geschichte des Nationalsozialismus und dessen Verflechtungen mit dem Kolonialismus. So war sie unter anderem an dem von der Stiftung EVZ geförderten Kooperationsprojekt Verflechtungen. Koloniales und rassistisches Denken und Handeln im Nationalsozialismus beteiligt. Für ihre Promotion forschte sie zu Inszenierungen des ‚Exotischen‘ und Artist*innen of Color im deutschen Unterhaltungsgewerbe zwischen 1920 und 1960.Bebero Lehmann (Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland (DOMiD)) ist Historikerin und Kuratorin. Sie war maßgeblich an der Gründung von Decolonize Cologne sowie der Theodor Wonja Michael Bibliothek beteiligt und ist im Berliner Projekt Dekoloniale Erinnerungskultur in der Stadt sowie in der Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland (ISD) aktiv. Ihre Arbeit fokussiert sich auf die Sichtbarmachung von Migrationsgeschichten und deren Einfluss auf die deutsche Gesellschaft.Die Moderation übernimmt der Kulturjournalist René Aguigah (Deutschlandfunk). Er ist Autor des Buches James Baldwin. Der Zeuge. Ein Porträt (2024) und hat sich intensiv mit Fragen der Identität, Rassismus und interkulturellem Dialog auseinandergesetzt.
Podiumsdiskussion: "Der koloniale Blick. Aus wessen Perspektive erinnern wir?
Mit Hamado Dipama, Noa K. Ha, Susann Lewerenz, Bebero Lehmann und René Aguigah
21. März 2026
19.00 Uhr
@nsdoku.bsky.social
www.nsdoku.de/programm/akt...
#IWGR
#München
04.03.2026 17:30
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