Ergänzung zu meinem Thread über den „Klinisch Relevant Podcast“.
Hier skizziert Prof. Erim den „biopsychosozialen Ansatz“ für #PAIS #MECFS der Erlanger Klinik, bestehend aus „drei Säulen“:
Psychotherapie,
Bewegungstherapie,
„…die dritte Säule?
Die fällt mir jetzt nicht ein. Hm.“
08.03.2026 15:52
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Ergänzung zu meinem Thread über den „Klinisch Relevant Podcast“.
Hier skizziert Prof. Erim den „biopsychosozialen Ansatz“ für #PAIS #MECFS der Erlanger Klinik, bestehend aus „drei Säulen“:
Psychotherapie,
Bewegungstherapie,
„…die dritte Säule?
Die fällt mir jetzt nicht ein. Hm.“
08.03.2026 15:45
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Screenshot aus dem Podcast „Klinisch Relevant“. Untertitel: „Das ist … wir arbeiten ja mit diesen Konstrukten.“ Aussage über den eigenen theoretischen Ansatz.
Podcast-Screenshot mit Untertitel: „… länger betrachten können, also dass diese Postexertional Malaise …“.
Podcast-Screenshot mit Untertitel: „… furchtbar beeinträchtigend ist, wie die Patienten …“.
Screenshot aus dem Podcast „Klinisch Relevant“. Zu sehen ist das Podcast-Logo mit Audiowellen. Untertitel im Bild: „… Patienten teilweise annehmen und wie es …“. Die Aussage bezieht sich darauf, wie Patient:innen angeblich ihre Symptome wahrnehmen oder interpretieren.
7/
Besonders bemerkenswert ist die offene Formulierung im Podcast:
„Wir arbeiten ja mit diesen Konstrukten.“
Das ist zumindest ehrlich:
Geglaubt wird an die schwere körperliche Erkrankung #PEM #MECFS nicht.
youtu.be/jLWHPar96bc?...
08.03.2026 14:58
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Screenshot aus dem Podcast. Untertitel: „Persönlichkeit eine sehr hohe Leistungserwartung an sich.“ Die Aussage deutet Symptome als Folge hoher Leistungsansprüche.
Podcast-Screenshot mit Untertitel: „… oft diese ungünstigen Durchhaltemuster.“ Symptome werden mit Durchhalte- oder Überforderungsmustern erklärt.
Podcast-Screenshot mit Untertitel: „… sehen wir so eine doch sehr angstbedingte Vermeidung.“ Verhalten von Patient:innen wird als angstbedingte Vermeidung interpretiert.
6/ Therapie wird im Podcast wie biografisch gerahmt.
Genannt werden u. a.:
-„über Lebensereignisse nachdenken“
-„was in der Pandemie passiert ist“
-„womit man vorher schon überfordert war“
-„nicht gut mit Beschwerden umgehen“
#MECFS wird zum Problem der fehlerhaften Verarbeitung.
08.03.2026 14:58
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Podcast-Screenshot mit Untertitel: „… vielleicht die eigenen Belastungsgrenzen zu spüren …“.
Podcast-Screenshot mit Untertitel: „… nach einer bis anderthalb Stunden für den Rest des Tages platt.“
Screenshot aus dem Podcast „Klinisch Relevant“. Untertitel: „… gönnen sich diese halbe Stunde Pause nicht …“.
5/ Auch #Pacing wird entsprechend dargestellt als (wortwörtlich) „mal eine Pause einlegen“, was manche Patienten angeblich nicht schaffen,
weswegen sie dann „den Rest des Tages platt“ seien.
08.03.2026 14:58
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Podcast-Screenshot mit Untertitel: „… länger betrachten können, also dass diese Postexertional Malaise …“.
Podcast-Screenshot mit Untertitel: „… furchtbar beeinträchtigend ist, wie die Patienten …“.
Podcast-Screenshot mit Untertitel: „… Patienten teilweise annehmen und wie es …“.
Podcast-Screenshot mit Untertitel: „… in den Medien teilweise besprochen wird …“.
4/ Psychologisierung
So schlimm, wie „Patienten annehmen“, es in den Medien dargestellt werde,
sei #PEM nicht.
Dann wird erklärt, was das eigentliche Problem bei
ME/CFS sei:
– „hohe Leistungserwartung“
– „Durchhaltemuster“
– „angstbedingte Vermeidung“
– „sich Pausen nicht gönnen“
08.03.2026 14:58
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Podcast-Screenshot mit Untertitel: „… gibt es in Deutschland so etwa 1000 Menschen …“.
3/ Prävalenz
Im Podcast wird gesagt:
„In Deutschland gibt es etwa 1000 Menschen mit #MECFS.“
Die aktuellen Schätzungen liegen bei 300.000–500.000 Betroffenen.
Das ist kein kleiner Fehler – sondern eine Verkennung und Bagatellisierung der Dimension dieser Erkrankung.
08.03.2026 14:58
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Screenshot aus dem Podcast „Klinisch Relevant“. Untertitel zeigt die Aussage: „… gibt es in Deutschland so etwa 1000 Menschen …“.
Podcast-Screenshot mit Untertitel: „… etwa 1000 Menschen, bei denen Arbeitsgruppen meinen ME/CFS diagnostiziert …“.
Podcast-Screenshot mit Untertitel: „Arbeitsgruppen meinen ME/CFS diagnostiziert …“.
2/
Diagnostik als Meinung
Im Podcast heißt es, Arbeitsgruppen „meinen“,
„ME/CFS diagnostiziert zu haben.“
Diagnosen sind jedoch keine Meinungen.
Sie folgen klar definierten Kriterien.
08.03.2026 14:58
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Podcast-Cover „Klinisch Relevant x Kohlhammer“. Darunter ein Foto der Gesprächspartner Prof. Yesim Erim und Prof. Volker Köllner. Titel der Folge: „Post-Covid-Syndrom“.
1/
Der „Klinisch Relevant Podcast“ mit Prof. Yesim Erim und Prof. Volker Köllner wird von vielen Ärztinnen und Ärzten gehört.
Umso wichtiger ist es, genau hinzuhören, wenn über
#MECFS #PEM gesprochen wird.
Ein paar Punkte aus der aktuellen Folge.
08.03.2026 14:58
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Logo mit Schriftzug "MEQLI". Das Q ist dargestellt durch die blaue ME/CFS-Solidaritätsschleife.
‼️Neues Projekt "MEQLI" ‼️
Wir entwickeln einen Fragebogen zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität bei #MECFS.
Durchführung und Ergebnisse werden von Anfang an transparent kommuniziert – folgt diesem Account für regelmäßige Updates!
1/10
04.03.2026 14:17
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Präsentationsfolie mit dem Titel „Diagnostische Metamorphosen in Psychotherapieanträgen“. Mehrere angepinnte Textkästen beschreiben Symptome (Depression, Erschöpfung, Antriebslosigkeit), psychodynamische Konflikte, Abwehrmechanismen und unauffällige somatische Befunde. In der Mitte eine Liste verschiedener ICD-Diagnosen, darunter depressive Episoden und Somatisierungsstörung. Unten rechts steht „© Bettina Grande“.
2/3
Wie viele dieser F-Diagnosen in Wahrheit postakute Infektionssyndrome wie #PAIS, #LongCOVID oder auch #MECFS betreffen, bleibt unsichtbar.
Als @kbv.de Gutachterin für Psychotherapieanträge
sehe ich im Verlauf nicht selten diagnostische Transformationen:
Infektion→somatoforme Störung→Depression.
19.02.2026 09:24
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Instagram-Grafik des Zi (Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung) mit der Überschrift „Zuwachs bei Psychotherapie und Psychiatrie-Behandlungen“. Balkendiagramm zum Vergleich 1. Halbjahr 2024 vs. 1. Halbjahr 2025: Einzeltherapie steigt leicht um +1 %, Gruppentherapie deutlich um +25,1 %. Hintergrund in Blau-Grün-Verlauf mit Personen, die im Kreis sitzen.
Instagram-Startfolie des Zi-Trendreports 1. Halbjahr 2025. Überschrift: „Psychotherapie + Psychiatrie weiter stark nachgefragt“. Zusatz: „Plus bei Frauen-Krebsvorsorge, Minus bei Kinder-Früherkennung“. Abgebildet ist eine Ärztin mit Klemmbrett vor blau-grünem Hintergrund, Zi-Logo unten rechts.
Screenshot einer Zi-Webseite mit Textauszug aus dem Trendreport. Abschnitt „2.6 Psychotherapie“ mit Jahreszahlen 2022–2025. Beschrieben werden Fallzahlen für Einzel- und Gruppentherapien, u. a. im 1. Quartal 2025: 1,1 Mio. Einzeltherapien (+1,3 %) und 109.000 Gruppentherapien (+26,4 %).
Tabellenansicht aus dem Zi-Trendreport, Abschnitt „3.5 Psychotherapie“. Tabelle mit Behandlungsfällen pro Quartal und Jahr (2021–2025) für Einzel- und Gruppentherapie. Einzeltherapie mit moderatem Anstieg über die Jahre, Gruppentherapie mit starkem prozentualem Wachstum. Quelle: bundesweite vertragsärztliche Abrechnungsdaten.
1/3
Der Zi-Trendreport @zi.de
zeigt steigende Fallzahlen in der #Psychotherapie.
Doch was steigt hier tatsächlich?
Datengrundlage sind Abrechnungsdaten,
kodiert von uns Niedergelassenen.
Abrechnungsdaten bilden Kodierentscheidungen ab, keine validierte ätiologische Diagnostik.
#MECFS #PostCOVID
19.02.2026 09:24
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„Die am Wiener AKH geplante Errichtung einer #LongCovid - Ambulanz an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie wird nicht bewilligt.
Das teilte das AKH Wien am Montagnachmittag auf APA-Anfrage mit.“
Welch gute, weise Entscheidung!
#MECFS #PEM #NoGET #PatientenSchutz
16.02.2026 16:02
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Kritik an geplanter Long-Covid-Ambulanz an AKH-Psychiatrie
Am Wiener AKH ist die Einrichtung einer neuen Long-Covid-Ambulanz geplant. Angesiedelt werden soll diese an der Psychiatrie. Behandlungsversuche laufen bereits - und zwar nach einem aus der Depression...
2/2
riskiert Fehlbehandlung und für Betroffene eine womöglich dauerhafte Zustandsverschlechterung.
Biologische Belastungsgrenzen dürfen nicht psychologisch umgedeutet werden!
Danke, @haberhauer.bsky.social,
für diese wichtige Berichterstattung.
#LongCovid #NoGET
www.sn.at/panorama/oes...
16.02.2026 12:37
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Die geplante #LongCovid-Ambulanz am AKH Wien soll an der Psychiatrie angesiedelt werden –
mit „Behandlung nach Depressions-Schema“.
Das ist hochproblematisch.
Wer #PEM und #MECFS mit Konzepten aus Angst- und Depressionsbehandlung adressiert,
16.02.2026 12:37
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Blaue Abschlussfolie mit der Aufschrift „Für Dich, Mila“ in der Mitte. Darunter ein Emoji mit Händen, die ein Herz formen. Oben rechts kleines Videofenster mit der Referentin Bettina Grande.
ME/CFS ist eine schwere, multisystemische Erkrankung.
Betroffene brauchen unser Verständnis –
und unseren Schutz.
Danke an die ÖG ME/CFS und die Plattform für Menschenrechte für diesen wichtigen Rahmen.
Danke an alle Unterstützer*innen.
Danke, Mila.
#LearnAboutME #PEM #MECFS
mecfs.at/2025-vortrag...
14.02.2026 22:29
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Folie mit Text: „Nicht hilfreich sind Ratschläge, Rezepte und Ermutigungen von außen…“ Hinweis darauf, dass solche Zuschreibungen Verunsicherung und Selbstzweifel auslösen können. Rechts eine Illustration mit einer Hand und vielen zugeschriebenen Rollenbezeichnungen.
Folie mit der Überschrift „Was bedeutet Pacing?“ Auflistung: Aufmerksamkeit, Disziplin und Verzicht; eigene Ansprüche verändern; innere Widerstände und Verzweiflung. Rechts eine grafische Darstellung eines Netzes mit Symptombegriffen.
Folie mit dem Titel „…und das BioPsychoSoziale Modell?“ Text betont: Wenn biologische Faktoren anerkannt und soziale Belastungen reduziert würden, bliebe für Psychotherapie weniger kompensatorische Aufgabe.
Folie mit Text: „Bei ME/CFS bedeutet Haltung – therapeutisch wie medizinisch: pathophysiologische Grenzen anerkennen… Nicht fragen, was noch geht, sondern schützen, was nicht verloren werden darf.“
Versteht ME/CFS.
Begreift Post-Exertional Malaise.
Anerkennt pathophysiologische Grenzen.
Helft, Betroffene zu schützen.
Unterstützen wir sie dabei, zu bewahren, was nicht verloren gehen darf.
Hören wir auf, biologische Grenzen psychologisch umzudeuten –
und damit Verantwortung zu verschieben.
14.02.2026 22:29
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Titelgrafik der Fortbildung „ME/CFS richtig einordnen – Zur Abgrenzung von psychischen Erkrankungen und zur Rolle der Psychotherapie“. Logo der Österreichischen Gesellschaft für ME/CFS, Hinweis auf On-Demand-Fortbildung mit 2 DFP-Punkten.
Folie mit dem Titel „ME/CFS richtig einordnen“. In der Mitte eine illustrierte Übersicht zu ME/CFS mit Hinweisen auf Multisystemerkrankung, Energieverlust und Post-Exertional Malaise. Referentin Bettina Grande im kleinen Videofenster oben rechts.
Zeichnung von Franziska Hannig @elohopea.bsky.social
Dunkel gehaltene Szene mit grünem Licht: Eine Person(Mila) liegt im Bett, nur eine Hand ist sichtbar und liegt auf der Bettkante unter einer kleinen Lampe, zeichnet Buchstaben auf das Laken.
Schlichte blaue Folie mit der Aufschrift „Lernt über ME“ in großer Schrift.
„LERNT über ME“
Dieser Appell von Mila Hermisson stand im Zentrum unserer Fortbildung der ÖG ME/CFS, gemeinsam mit @sabinehermisson.bsky.social gestaltet.
Schwerst an #MECFS erkrankt, zeichnet Mila mit ihren Fingern Worte,
die ihre Eltern übersetzen:
Lernt über ME.
Der Vortrag folgte diesem Appell:
14.02.2026 22:29
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Blaue Folie mit Farbverlauf von Blau zu Türkis. Oben steht in schwarzer Schrift „Psychotherapie Netzwerk ME/CFS“. Darunter „Schwerpunkt Angehörige“ sowie „Impulsvortrag von Soleil Völkl, NGK“. In der Mitte ist ein grünes Puzzle-Symbol mit weißer Netzwerkstruktur dargestellt. Unten steht „12. Treffen 12.02.26“.
Psychotherapie Netzwerk
ME/CFS
Schwerpunkt: Angehörige
Mit einem Impulsvortrag
von Soleil Völkl, Vorstand
Nicht Genesen Kids:
„ME/CFS aus Angehörigensicht“
#MECFS #PEM #MECFSKids
#Psychotherapie #NoGET
08.02.2026 14:28
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Derzeit kann mensch sehr gut ein Lehrstück in PLURV bei ME/CFS in den SozialenMedien beobachten:
1. Es wird eine wissenschaftlich falsche Meinungen zu MECFS gepostet von Eminenz xy
2. Diese Meinung wird von Spezialisten zu MECFS sachlich und korrekt durch Studien widerlegt.
1/n
07.02.2026 11:41
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Diese Dynamik führt seit Jahrzehnten zu Psychologisierung,
inadäquaten Therapien und
zu iatrogenem Schäden.
Die entscheidende Frage- auch für Hausärzt:innen-
ist, wo gesucht wird:
nach pathophysiologischen Mechanismen-
oder in der Kindheit?
#MECFS #NationaleDekade #BioMedizin
05.02.2026 14:58
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Diese Formulierung ist nicht neutral:
Sie lenkt diagnostische Pfade in eine psychosomatische Richtung, begünstigt durch Kurzfortbildungen und unmittelbare Abrechenbarkeit.
Bei #MECFS #PEM mündet diagnostische Unsicherheit häufig in psychosomatischen Deutungen:
05.02.2026 14:58
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Screenshot einer Website der „Seminarorganisation Tornello“. Großformatige Überschrift: „Psychosomatische Grundversorgung & Hybridseminare – 2026 buchen“. Beworben werden einwöchige Blockkurse, u. a. auf Mallorca zur Mandelblüte und ein neuer Seminarstandort in Bad Hindelang. Hervorgehoben: „50 CME-Punkte kompakt“.
Screenshot eines Informationstextes zur Weiterbildung „Psychosomatische Grundversorgung“. Erläutert wird, dass Ärzt:innen nach Abschluss berechtigt sind, die EBM-Ziffern 35100 und 35110 abzurechnen. Der Text enthält die Aussage, die Zahl psychosomatischer Erkrankungen nehme zu und Ärzt:innen könnten auf „bislang unentdeckte Zusammenhänge“ zwischen somatischen und psychischen Beschwerden stoßen.
Screenshot einer Übersichtsseite mit der Überschrift „Ihre Vorteile beim Blockkurs Psychosomatische Grundversorgung“. Aufgelistet sind u. a.: Anerkennung durch die Ärztekammer, 50 Stunden Blockunterricht innerhalb einer Woche, alternativ 40 Stunden Intensivseminar plus 10 Stunden E-Learning, Durchführungsgarantie, 50 CME-Punkte sowie Seminarorte in „schönem Ambiente“.
1/3
Werbung für neue Seminare zur psychosomatischen Grundversorgung:
„Die Anzahl der psychosomatischen Erkrankungen nimmt zu.
Es kommt vor,
dass Sie als Hausärztin, Hausarzt, Fachärztin, FA,
als Erstes auf bislang unentdeckte Zusammenhänge zwischen somatischen und psychischen Beschwerden stoßen.“
05.02.2026 14:58
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Wenn evidenzbasierte Kritik als „Aktivismus“ gelesen wird,
sagt das mehr über den Diskurszustand als über die Datenlage.
05.02.2026 11:01
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Zwischen ärztlichem Bauchgefühl und der Realität von #MECFS-Betroffenen klafft eine große Lücke.
Studien aus DE/CH/AT zeigen: späte Diagnosen, Psychologisierung,
unzureichende Begleitung und hohe Unzufriedenheit sind
eher Regel als Ausnahme.
Danke,
@neurostingl.bsky.social
für den Faktencheck!
04.02.2026 20:39
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Damit löst man womöglich den DRV-Reha-Gedanken aus: „Selten? Daran kann in einer Reha gearbeitet werden!“.
04.02.2026 13:56
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Ohne die Erfassung von Post Exertioneller Malaise #PEM, der zeitverzögert eintretenden Zustandsverschlechterumg nach bereits geringer Belastung,
führen solche Bögen systematisch zu Fehlgutachten.
Der Appell an Kolleg*innen:
Ergänzt diesen Punkt im Freitext!
#MECFS #MediBubble
#NoRehab #NoGET
04.02.2026 10:51
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Schwarz-weißes Foto eines
Anschreibens der Deutschen Rentenversicherung mit der Überschrift
„Anforderung eines ärztlichen Befundberichts". Darin wird die behandelnde Praxis aufgefordert, einen Befundbericht zur Beurteilung einer beantragten Erwerbsminde-rungsrente auszufüllen. Betont wird der Fokus auf Funktionsstörungen statt Diagnosen sowie eine Rück-sendefrist von einer Woche.
Schwarz-weißes Foto eines For-mularausschnitts der Deutschen Rentenversicherung. Zu sehen ist ein tabellarischer Befundbogen mit Ankreuzfeldern zur Einschätzung der Funktionsfähigkeit in verschiedenen Lebensbereichen,
u. a. Selbstversorgung, häusliches Leben, interpersonelle Aktivitäten, Arbeit und Bildung. Spalten reichen von „keine Beeinträchtigungen" bis „nicht durchführbar".
Der Befundbogen der Deutschen Rentenversicherung #DRV führt bei #MECFS strukturell zu falschen Bewertungen.
Gefragt wird:
„Kann die Funktion ausgeübt werden?“
Nicht gefragt wird:
„Führt die Ausübung zur (möglicherweise dauerhaften) Zustandsverschlechterung, also zu #PEM“?
04.02.2026 10:51
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