Wenn ich nicht wüsste, dass ich früher schon mal eingeschlafen bin, würde ich denken, ich wüsste einfach nicht wie einschlafen geht.
Wenn ich nicht wüsste, dass ich früher schon mal eingeschlafen bin, würde ich denken, ich wüsste einfach nicht wie einschlafen geht.
Wenn ich so Tipps zum Einschlafen lese, frage ich mich, ob die, die die schreiben, jemals wirklich Schlafstörungen hatten. Oder ob meine einfach nur zu doll sind und das bei leichteren Schlafproblemen wirklich hilft. Mein Problem ist halt nicht, dass ich nicht müde genug wäre.
Aber Arbeit befeuert leider so viele Ängste, Sorgen, Selbstzweifel, gibt aber halt auch ganz viel Kompetenzerleben, Freiheit und Leben. Es ist super schwer mit, aber auch nicht besser ohne Arbeit.
Ich hatte vergessen wie sehr ich meine Arbeit und meine Kolleginnen mag, aber auch wie sehr es uns trotzdem stresst und überlastet, auch mit weniger Stunden. Dabei passiert dort wirklich gar nix schlimmes. Es ist das beste Umfeld, das man sich wünschen könnte.
Blöd, wenn alle so in Aufruhr sind, dass kein Einschlaf-Trick funktioniert, weil von allem irgendwer irgendwie getriggert wird und es dann wieder von vorn los geht. Ich bin so müde.
Irgendwie... ja.
Unser Verständnis ging immer eher in Richtung "Was hilft jetzt gerade?" und weniger "Wie geht das schnell weg?". Arbeiten zum Beispiel nur mit angenehmen Gerüchen, nie mit unangenehmen. VT findet das zwar falsch, aber hier funktioniert das sehr gut so 🤷♂️
Ich glaube deshalb bin ich sehr froh, dass wir uns "Skills" selbst beigebracht haben und dann in Therapien sagen konnten "hab ich schon". Haben uns dabei zwar an DBT orientiert, aber die Theorie ist ja deutlich freundlicher als die Praxis in D häufig.
Es fühlt sich gerade ein bisschen nach Zielgerade an, auch wenn die noch recht lang ist.
Je mehr ich meine Traumatisierung verstehe und damit auch die Folgen davon, desto nachvollziehbare wird vieles und umso weniger muss ich mich für Verhalten und Symptome verurteilen und abwerten und kann es gleichzeitig leichter ändern.
Ich überlege gerade das auch nochmal zu versuchen, aber gleich ohne gestalterischen Anspruch, sondern nur als Planungs-Tool.
Und da fällt mir ein, dass ich für die Klinik eine Vorlage erstellt hatte und die in einer Klarsichtfolie hatte, damit war es abwischbar.
Kenne ich auch sehr gut. Hier hat es eine Zeit lang etwas besser mit einem Bullet Journal geklappt, in dem wir einen Wochenplan für die grobe Übersicht und dazu noch detailliertere Tagespläne selbst angelegt hatten. Der Anspruch, dass das sehr schön aussehen muss, wurde aber irgendwann zu groß 🫠
Ich hab mich heute krass überlastet, weil ich nicht unterscheiden konnte, ob mein Widerstand Vermeidung ist oder tatsächlich eine Grenze. Weiß ich jetzt. Jetzt liege ich aber in einer fremden Stadt in einem Hotelzimmer, anstatt beim Event zu sein und muss morgen noch irgendwie nach Hause kommen.
Es ist ja auch wirklich viel gerade und gleichzeitig ist schon so vieles besser geworden, auch wenn es sich jetzt gerade vielleicht nicht so anfühlt. Tiefs gehören wohl leider zu Entwicklung dazu, sind aber kein Beweis dafür, dass es nicht besser wird! 💜
Deshalb funktionieren Bibliotheken für uns auch leider schlecht: wir schaffen es zu selten innerhalb der Leihfrist (ja, auch mit Verlängerung) die Bücher fertigzulesen.
Hier stapeln sich mal wieder die angefangenen Bücher, weil die jemand anfängt zu lesen, dann für eine Weile verschwindet und niemand Lust hat den Quatsch weiterzulesen und stattdessen was anderes anfängt and repeat.
Irgendwann möchte ich mal abends im Bett so müde sein können wie noch kurz vorher drüben auf dem Sofa und nicht nach ein paar Minuten Dunkelheit wieder hellwach und ruhelos, das ist doch Quatsch.
Es waren aber auch wirklich viele krasse Prozesse in den letzten Wochen. Das hat uns ganz schön mitgenommen, auch wenn es gut und richtig war. Da kommt der bald anstehende Urlaub der T ganz recht. Ich hoffe wir können den dann auch zur Erholung nutzen und machen nicht wieder einfach alleine weiter 🫣
Hinter Entspannung versteckt sich in letzter Zeit zu oft große Erschöpfung, die erst richtig spürbar wird, wenn ich ein bisschen lockerer lasse.
Es ist immer noch ein kleines Wunder, wenn ich es wirklich schaffe rauszugehen, um etwas zu machen, das mir gut tut. Und der Ausflug heute tat ziemlich gut.
Ja vielleicht, schade
Wir haben bisher sehr vieles versucht über Kontrolle zu lösen, vor allem auch nach innen. Jetzt gelingt es langsam besser hier und da etwas loszulassen und siehe da: die meisten Dinge klappen so viel besser, weil wir flexibler und offener werden und das vieles leichter macht als starre Regeln.
- Salat mit kleinen Blättern (Babyspinat, Feldsalat o.ä.) einfach mit etwas Öl, Zitrone und Salz
- Snacktomaten
- Handvoll Nussmix
- und hier tatsächlich Banane mit Nussmuß
Ich tue mich immer noch so so schwer damit mich auszudrücken, kreativ zu sein, etwas zu gestalten oder zu erschaffen. Ich weiß wirklich nicht, was so schwer daran sein soll, einen blöden Stein anzumalen, aber ich bekomme es einfach nicht hin es überhaupt nur zu versuchen.
Infekt-Welle ist jetzt wohl auch dort angekommen 😣
Ich hab zwar immer noch nichts gegessen heute, aber schon eine riesige Herausforderung überstanden und damit entgegen starker, alter Regeln gehandelt. Jetzt würde ich mich nur gern nochmal vom Sofa wegbewegen können heute.
Heute ist wirklich der ungünstigste Moment für einen ausfallenden T-Termin 🫠
Und ich glaube auch in möglichst viel Unterschied zu früher
In der eigenen, möglichst passend gestalteten Wohnung, Stück für Stück auch im eigenen Körper, hier und da in der Natur, im eigenen Umgang mit sich selbst (Routinen, Selbstfürsorge, Freundlichkeit)
Ich bin ihr eh so, so dankbar dafür, dass sie ein paar Mal ihre professionelle Rolle ein bisschen verlassen hat, um mit sehr, sehr deutlichen Worten einzuordnen, was damals passiert ist. Es ist so viel wert, dass endlich mal jemand auf unserer Seite war, bedingungslos und mitfühlend.