Zeigt Gesicht gegen Nazis!
@gesichtzeigen
Wir setzen uns knallbunt & lebendig für ein weltoffenes Deutschland ein. Wir sind ein Verein, ein Team. Wir stehen und arbeiten für Respekt und Toleranz. Gegen Rassismus, Antisemitismus und rechte Gewalt.
Zeigt Gesicht gegen Nazis!
Wir finden euch super und stehen an eurer Seite! 🧡 Ihr seid unsere Mutmacher*innen!!
Besucht die Website beherzt.info und unterstützt sie, wo ihr könnt. Vielleicht wollt ihr ja auch ein Kreuz ohne Haken bei euch aufhängen? Es ist wichtig! 🤲
Europa bereitet uns Sorgen.“
Wir sind komplett beeindruckt, dass sie sich nicht einschüchtern lassen und sich laut und bunt für demokratische Werte einsetzen. Das ist vor Ort oft ganz schön schwer und manchmal auch riskant!
Sie schreiben: „Wir sind unmittelbar oder mittelbar betroffen durch die Nachbarschaft mit Völkischen Siedlern, die extrem rechtes Gedankengut von Generation zu Generation weitergeben, Gleichgesinnte suchen und nachziehen. Ihr Erstarken in Zeiten des Rechtsruckes in Deutschland und
Gruppe von etwa 15 Menschen unterschiedlichen Alters steht und sitzt vor einem Backsteingebäude. Hinter ihnen hängen bunte Banner mit der Aufschrift „Kreuz ohne Haken“ und „Vielfalt“. Über dem Bild steht der Slogan „Kreuz ohne Haken! Für Vielfalt!“. Unten der Text: „Die tollen Menschen von ‚beherzt‘ sind unsere Mutmacher*innen!“. Rechts unten das Logo der Kampagne „Gesicht zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland“.
Kreuz ohne Haken - für Vielfalt!
Super schöne Botschaft! So steht es auf den bunten Holzkreuzen der Gruppe „beherzt“ aus dem Landkreis Uelzen. Die Engagierten dort sind so cool, wir sind ganz hingerissen von ihnen!🧡
Und wir möchten heute mit euch an den Schmerz und das Leid der Opfer und ihrer Familien und Freund*innen erinnern.
aber wenn wir uns nicht einschüchtern lassen, werden Terrorist*innen ihr Ziel nicht erreichen.
Wir stellen uns weiter jeder Form von Extremismus und Gewalt entschlossen entgegen.
Terrorismus zerstört sinnlos Leben. Er bedroht unsere Grundwerte und unsere Freiheit. Terrorist*innen wollen Angst schüren. Terror soll Unsicherheit und Chaos stiften. Und die Angst, die der Terror verbreitet, soll uns lähmen. Es ist vielleicht manchmal viel verlangt:
Ein Meer aus brennenden Kerzen bei einer Gedenkveranstaltung. Darüber steht in großen weißen Buchstaben: „Wir gedenken der Opfer von Terrorismus“. Darunter der Text: „Wir sind heute mit unseren Herzen und unseren Gedanken bei den Opfern von Terror-Anschlägen und bei ihren Angehörigen.“ Rechts unten ist das Logo der Organisation Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland.
Wir sind heute mit unseren Herzen und unseren Gedanken bei den Opfern von Terror- Anschlägen und bei ihren Angehörigen. Nach solchen Gewalt-Taten liegt das Augenmerk der Öffentlichkeit oft verstärkt auf den Täter*innen, das möchten wir ändern.
Schwarzer Hintergrund mit großer weißer Überschrift „AfD-Prüfverfahren?“. Darunter in Orange „Auf geht’s!“ mit erhobener Faust-Emoji. Ein schräg platzierter Flyer mit der Überschrift „PRÜF HEUTE SCHÜTZ MORGEN“. Darauf steht: „Wir fordern: Alle Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuft werden, sollen durch das Bundesverfassungsgericht überprüft werden.“ Unten sind QR-Codes für Spenden und eine Petition sowie die Website „pruef-demos.de“. In roter Schrift steht „am 14.3.!“. Rechts das Logo „Gesicht zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland“.
„Alle Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuft werden, müssen vom Bundesverfassungsgericht überprüft werden.”
📢 Dafür gehen wir am 14. März um 14:00 Uhr auf die Straße – organisiert von PRÜF (Prüfung rettet übrigens Freiheit!).
Wir stehen weiter ein für Demokratie, Menschenrechte, Vielfalt und ein weltoffenes Deutschland! Jetzt erst recht! Machst du mit? 😊
PS: Die rechtsextreme AfD hat ihre Zahlen mehr als verdoppelt. Think about it. #gesichtzeigen
Orangefarbenes Sharepic mit der Aufschrift: „Der Wahlsieg von Cem Özdemir ist ein Sieg für die Demokratie!“ Darunter steht: „In Baden-Württemberg könnte zum ersten Mal ein Ministerpräsident mit türkischem Migrationshintergrund Realität werden. Ein Sieg für die Demokratie! Weiter so, liebe Wähler*innen!“ Unten rechts ist das Logo der Initiative „Gesicht zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland“.
Wir freuen uns, dass mit Cem Özdemir ein Demokrat und Verteidiger der Vielfalt die Wahl in Baden-Württemberg gewonnen hat. So kommt in der Politik an, was in unserer Gesellschaft schon längst Realität ist: Vielfalt und Willkommenskultur! Deutschland ist ein Einwanderungsland, yeah!
#gesichtzeigen
Wenn du eine Partei wählst, die Gleichstellungspolitik als „Ideologie“ diffamiert, geschlechtergerechte Bildung bekämpft oder traditionelle Rollenbilder politisch festschreiben will, entscheidest du dich bewusst für einen Rückschritt bei Frauenrechten.
Vintage-Foto einer Frau in einer Küche, die Teig auf einem Schneidebrett verarbeitet und sich zur Kamera umdreht. Über dem Bild steht der große Schriftzug: „Frauenrechte sind kein Kulturkampf!“ Unten folgt ein Aufruf: „Gib unbedingt deine Stimme bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg ab und wähle eine demokratische Partei, die Gleichberechtigung aktiv gestaltet.“ Rechts unten befindet sich das Logo der Kampagne „Gesicht zeigen! – Für ein weltoffenes Deutschland“.
Am Sonntag ist Internationaler Frauentag. Ein Tag, der daran erinnert: Frauenrechte sind von Frauen erkämpft worden – politisch. Und sie können politisch auch wieder eingeschränkt werden – von Männern (und Frauen).
Frauenrechte sind kein Kulturkampf-Thema. Sie sind ein Demokratie-Thema!
Wir feiern Geburtstag. Es wird extrem gut! Holt euch Tickets, bevor alle weg sind!
kban.hamburgrecords.com/tickets.html
In Deutschland hat jeder dritte Arbeitnehmer schon einmal rechtsextreme Einstellungen am Arbeitsplatz erlebt. Morgen, Mittwoch, der 4. März, 12:00 Uhr kann man dazu mit dem
@gesichtzeigen.bsky.social -Experten #MarcoVarnas diskutieren - beim #ChartaderVielfalt – Lunch Talk, auf
@linkedin.com
Porträt einer Frau mit kurzen dunklen Haaren und großer schwarzer Brille, die direkt in die Kamera blickt, im Hintergrund eine unscharfe Landschaft. Über dem Bild steht in großen weißen Buchstaben: „Wir müssen die Demokratie verteidigen!“ Unten links steht in orange und weiß: „40% der Befragten in Berlin befürworten auch antidemokratische Systemalternativen“. Darunter: „Rebecca Weis, Geschäftsführerin von Gesicht Zeigen!“ Rechts ist ein schwarzes Logo mit stilisierten Figuren und dem Text „Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland“.
40% der Befragten des "Berlin-Monitor" befürworten neben der Demokratie auch antidemokratische Systemalternativen wie „einen starken Führer”, ein Einparteiensystem oder eine Diktatur.
Das klingt nach 1933 und wir haben schon einmal gesehen, was passiert. Nie wieder ist jetzt!
Wenn ihr selbst in Not seid oder beobachten, dass jemand Hilfe braucht, wenden euch bitte ohne zu zögern an die Opferhilfe: www.opferhilfe-berlin.de
Dieser kontinuierliche Anstieg rechter Gewalt stellt Staat, Sicherheitsbehörden und Zivilgesellschaft gleichermaßen vor Herausforderungen. Auch jede*n von uns. Wir von Gesicht Zeigen! stehen solidarisch und unterstützend an die Seite von Menschen, die von Rechtsextremen attackiert werden.
Typische Delikte reichen von Volksverhetzung und Beleidigung bis hin zu Brand- und Sprengstoffanschlägen.
Diese Zahlen sind nicht nur Statistik. Dahinter stehen Menschen, die von Rechtsextremen angefeindet, bedroht oder angegriffen werden.
Einerseits müssen die Bundesländer die Fälle an das BKA melden. Andererseits wird die rechte Motivation von Gewalttaten oft auch erst später klar und fließt erst dann in die Statistik ein.
Insgesamt wurden 2025 mehr als 41.000 rechtsmotivierte Straftaten erfasst.
Darunter zählen bspw. (versuchte) Tötungsdelikte, Körperverletzung, Landfriedensbruch, Freiheitsberaubung oder Widerstandsdelikte. Zum Vergleich: 2024 wurden 1.488 rechte Gewalttaten registriert, im Jahr zuvor 1.270. Das BKA wies darauf hin, dass die Zahlen für 2025 noch weiter steigen könnten.
Demonstration auf einer Straße: Mehrere Menschen stehen dicht beieinander, eine Person hält ein großes blaues Schild mit der Aufschrift „Hand in Hand gegen Rassismus und rechte Gewalt“. Unten sind bunte, stilisierte Figuren dargestellt, die sich an den Händen halten. Im Vordergrund ist ein orangefarbener Balken mit dem Text „2025: 1521 rechte Gewalttaten“ eingeblendet. Rechts unten befindet sich das Logo „Gesicht zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland“.
Die Polizei zählt auch für 2025 eine wachsende Zahl rechtsmotivierter Gewalttaten. Laut aktuellen Zahlen des Bundeskriminalamtes wurden für das vergangene Jahr bislang 1.521 rechtsmotivierte Gewalttaten registriert.
Unser Gedenken gilt heute Mehmet Turgut und denn anderen Opfern des NSU, sowie deren Familien, Angehörigen und Freund*innen.
#saytheirnames #keineinzelfall #keinvergessen #gesichtzeigen
Obwohl sich im Laufe der Jahre die Hinweise auf rechtsextreme Täter verdichteten, ermittelte die Polizei bis zur Selbstenttarnung des NSU nicht in diese Richtung. Weder die Taten des NSU noch das Versagen der Ermittler*innen dürfen vergessen werden!
Wie bei den anderen Morden des „Nationalsozialistischen Untergrunds” verdächtigte die Polizei aus rassistischen Gründen die Opfer und ihr Umfeld krimineller Machenschaften. In den Medien wurden die Anschläge als „Döner-Morde” bezeichnet.
„Er wollte Geld sparen, um eine Familie zu gründen und meinen Eltern zu helfen. Es war kein leichter Weg, er hat ihn mit dem Leben bezahlt.“
Er war mit 15 Jahren zu seinem Vater nach Deutschland gezogen, der hier arbeitete. Mehrfach beantragte er Asyl, das abgelehnt wurde. Er wurde abgeschoben und kam immer wieder zurück nach Deutschland. „Für meinen Bruder Mehmet war Deutschland das Land der Hoffnung“, erinnert sich Mustafa Turgut.
Warum wählten die Terroristen ausgerechnet diesen versteckten Imbiss und ausgerechnet in Rostock? Wie konnten sie ihn überhaupt kennen ohne Unterstützer vor Ort?
Seit 2014 erinnert im Nordosten der Stadt ein Mahnmal an Mehmet Turgut.
Er war zufällig am Tatort, denn er wollte einen Freund unterstützen und half im Imbisstand aus, als die Mörder kamen. Die Hintergründe des Anschlags sind immer noch unklar, trotz eines langen Gerichtsprozesses und mehrerer Untersuchungsausschüsse.