Gratuliere! Zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder gelacht wegen eines Pizzicato
Gratuliere! Zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder gelacht wegen eines Pizzicato
Öffentliche Liste gibt es ziemlich sicher nicht, sonst würden nicht so viele Private diese Infos anbieten. Außerdem gibt es offenbar verschiedene, unterschiedlich genaue/aktuelle Listen.
Am 27.5.2019 fragt offenbar Epstein „will Kurz get back in?“ und erfährt (von nicht genanntem Chat-Partner), dass er hohe Siegeschancen, aber noch keinen Koalitionspartner habe: www.justice.gov/epstein/file...
Am 15. Oktober 2017 schreibt Epstein: „terje friend KURZ won austria. Is that helpful for you?“
Adressiert an „President“. Unklar, wer das ist: www.justice.gov/epstein/file...
Und hier Mails, die behaupten: „Kurz wants to meet Steve“ Offenbar Bannon, aber warum soll das Epstein interessieren?
www.justice.gov/epstein/file...
Schon Im Jahr 2014 bekam J Epstein Hinweise auf Sebastian Kurz, hier im Zusammenhang mit der „Independent Commission on Multilaterialism“, die in seinem Ministerium präsentiert worden war. Bedeutung unklar, wieder fehlt Kontext: www.justice.gov/epstein/file...
Epsteins österreichischer Reisepass. Er reiste als Fortelni, die Fälschung wäre sogar einem Laien wie mir aufgefallen - kein Prägestempel am Foto. www.justice.gov/epstein/file...
Die neueste Lieferung von Epstein-Dokumenten enthält einige Neuigkeiten mit Österreich-Bezug, nicht nur die, dass er am 22. März 2019 im Cafe Landtmann war: www.justice.gov/epstein/file...
Irrsinn, grenzenlos
(via @msulzbacher.bsky.social )
.... ja, und ein Rückschritt in die Zeit, als im ORF Hans Benedict allein aus Israel über Nahost berichtete
Für mich war die Debatte über zwei sehr unterschiedliche Stile im Journalismus eigentlich seit Tagen beendet.
Dann und wann schenkt man dann doch besonders manischen Appellen Gehör. Das Publikum spöttelt dann aus gutem Grund, und ich werde wieder schweigen.
Das Urteil ist bekannt und natürlich zu respektieren, ebenso wie alle Geschwornen.
Im "Falter Radio #1526" hat Klenk noch deren Auswahl nach dem Melderegister kritisiert: "Das können, sog i amol, acht völlig minderbemittelte Volltrotteln sein, die da sitzen, ich sag’s jetzt amol sehr zugespitzt".
Nicht jetzt, Klenk arbeitet aus dem Archiv
Fall #Schaden
Vielleicht können wir alle aus Fehlern lernen? Die Erben hätten die Bibliothek an zeitgeschichtliche Institute geben sollen, der Antiquar die problematischen Bücher Historikerinnen anbieten, die Justiz maßvoll handeln und Klenk sachlich statt reißerisch berichten.
Klenk hat die Debatte ins Falter Maily verlagert, wo er (dank Abos wie meinem) die Reichweite auf seiner Seite hat und derzeit tun darf, was ihm einfällt.
Soll sein, damit lass ich's bleiben, mein Hang zum Manischen ist zum Glück nicht ausgeprägt
Sachliche Diskussion erfordert vollständige Information - und die fehlt mir (als Abonnent!) in der Falter-Story nach wie vor. Ich warte gerne ab, wie das Gericht die Causa sieht, ich maße mir weder ein Urteil in der Sache an, noch kritisiere ich irgendjemandes verpasste Eignung zum Richterdienst. /
So begann ein Streit. Sachlich diskutieren kann man viel, ob es sinnvoll ist, das NS-Verbotsgesetz aufzuweichen, um (möglicherweise) sorglose Händler zu schonen; ob eine Ministerin, die Weisungen abschaffen will, plötzlich auf Zuruf doch eine politisch motivierte erteilen soll /
Dank Klenk ist der schlichteste Einwand gegen meine Kritik an seinem Strorytelling obsolet: nun weiß alle (Falter-)Welt, dass Anna Sporrer und ich verheiratet sind. Sein Posting "Was macht Anna Sporrer eigentlich beruflich" verstand ich nicht als Auskunftsbegehren, sondern als untergriffig. /
Letzter Satz im vierten Absatz der Pressemitteilung.
Unfug, ich habe gar nichts übernommen, wir sind selbstständige Leute.
Hier schreibt ein Abonnent über viele Jahrzehnte, der sich den Thurnher-Falter zurückwünscht
Es kommt nicht oft vor, dass eine Staatsanwaltschaft auf diesem Weg Fehler in Medien richtigstellt
Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Wien
Hier einige von @klenkflorian.bsky.social erbetene Hinweise, was in seiner "Justizskandal" Story fehlt:
Alle Argumente der StA Wien, zB dass sie nicht NS-Gesinnung vorwirft und kein Buch vernichtet wird.
Oder warum Polizist aus Vöcklabruck auf die Buchhandlung S kommt, Übereifer oder Ermittlung?
Dass ich seit vielen Jahren Anna Sporrer liebe, dass sie mich vor vielen Jahren geheiratet hat, wissen alle in der Blase.
Trotzdem lasse ich mir nicht verbieten, journalistische Verirrungen zu thematisieren.
Man kann Justizthemen im Stil des Boulevards (auf Insta war zielgruppenkonform von "Justizskandal" zu lesen) abhandeln, muss man aber nicht.
Man kann die Justizministerin anrotzen, muss Mann aber nicht.
Doch wenn man es tut, sollte man untadelig korrekt recherchiert haben. Hat er aber nicht.
Zwei polemische Postings über die österreichische Justizministerin
Der eine dieser ebenso sachlichen wie geistreichen Herren ist Rechtsanwalt, der andere Chef-Redakteur.
Vermutlich würden sie gerne mansplainen, fühlen sich aber zu wenig gehört.
Was die Justizministerin selbst über ihre Arbeit sagt, erfährt man heute ab 11 Uhr in der ORF-Pressestunde
Super Idee, denken sich wohl jetzt die Rechtsfreunde diverser Delinquenten.
Als Höchste Instanz im (Falter-)Universum dekretiert Klenk, wen die Staatsanwaltschaft anklagen sollte und wen nicht. Im Fall seines Antiquars agitiert er für Einstellung. Da der Story relevante Fakten fehlen, ist das Kampagne, nicht Journalismus.
Will das auch jemand in Causen wie Kurz od Benko?
Presseaussendung der Staatsanwaltschaft Wien, 4.12.2025
Alles an der Story würde ich so nicht glauben
Damit sie es dort besser lesen können: www.theguardian.com/commentisfre...
Anonymisierung eines Beschuldigten in einer OGH-Entscheidung: "DI (FH) * B*, MBA, MSc"
Die Grundregel ist § 15 Abs 4 OGH-Gesetz www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Bu... - in der Praxis werden offb. in Strafverfahren die RAs nicht genannt, in Zivilverfahren schon. Übrigens, weil es mir gerade untergekommen ist, eine typisch österreichische Anonymisierung: ris.bka.gv.at/Dokumente/Ju... /2