🛡️ HPV Awareness Day: Eine Infektion mit HPV kann Krebs verursachen. Die STIKO empfiehlt die HPV-Impfung für alle Jungen und Mädchen zwischen 9 und 14 Jahren.
🛡️ HPV Awareness Day: Eine Infektion mit HPV kann Krebs verursachen. Die STIKO empfiehlt die HPV-Impfung für alle Jungen und Mädchen zwischen 9 und 14 Jahren.
♀️ Geschlechtersensible Medizin: Frauengesundheit ist das Thema einer aktuellen Ausstellung im BMG. Dabei wird auf die unterschiedlichen medizinischen Bedürfnisse von Frauen und Männern aufmerksam gemacht.
Die Grafik informiert über wichtige gesundheitspolitische Themen aus der vergangenen Woche. 1. Bundestag passt Krankenhausreform an 2. Bessere Gesundheitsversorgung für Frauen 3. Aufmerksamkeit für HPV-Impfung
🏥 Krankenhausreform: Der Bundestag hat in 2./3. Lesung das Anpassungsgesetz zur Krankenhausreform beschlossen. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken dazu: „Die Kliniklandschaft muss sich verändern und sie wird sich verändern.“
„Mit dem Gesetz gehen wir einen großen Schritt bei der notwendigen Neuordnung der Krankenhauslandschaft“, sagte Warken.
Die Grundprinzipien der Krankenhausreform bleiben dabei erhalten: „Wenn Kliniken künftig Leistungen erbringen wollen, müssen sie das nötige Fachpersonal, die notwendige Erfahrung und die erforderliche Ausstattung vorhalten.“
Zur Notwendigkeit des Anpassungsgesetzes sagte Warken: „Zu viele Regelungen der Krankenhausreform waren bislang vor Ort nicht praxistauglich umsetzbar." Wenn die Versorgung in einer Region gefährdet ist, sind nun vorübergehende Ausnahmen bei den Reformvorgaben möglich.
Der Bund stellt den Ländern dafür in den kommenden Jahren bis zu 29 Milliarden Euro zur Verfügung. Wichtig dabei: Die Mittel aus dem Transformationsfonds sind nur für die Kliniken, die ihre Strukturen auch anpassen.
Viele Krankenhäuser arbeiten mit Defiziten und belasten die kommunalen Haushalte stark – das könne auf Dauer nicht funktionieren, so Warken. „Gleichzeitig müssen Menschen sich auf eine flächendeckende Grund- & Notfallversorgung verlassen können, in der Stadt und auf dem Land.“
„Die Krankenhauslandschaft muss sich verändern und sie wird sich verändern. Der Transformationsprozess hat längst begonnen, dafür schaffen wir jetzt die Rahmenbedingungen“, so Nina Warken bei der 2./3. Lesung zum Anpassungsgesetz der Krankenhausreform im Bundestag.
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Auf dem Bild sieht man einen Jungen, der fragend schaut. Darüber steht: "HPV Awareness Day: HPV-Impfungen sind doch nur was für Mädchen - oder? Nein, denn..."
Am unteren Bildrand sieht man eine Gruppe von sechs Teenagern. Darüber steht: "... auch Jungen und Männer können an HPV-bedingten Krebsarten erkranken. Außerdem können ungeimpfte Jungen und Männer die Viren über einen langen Zeitraum weitergeben."
Heute ist HPV Awareness Day: Die meisten Menschen infizieren sich in ihrem Leben mit HPV. Da die Infektion mit bestimmten Humanen Papillomviren (HPV) Krebs verursachen kann, empfiehlt die STIKO die HPV-Impfung für alle Kinder – Jungen und Mädchen – zwischen 9 und 14 Jahren.
Auf dem Bild sieht man einen Jungen, der fragend schaut. Darüber steht: "HPV Awareness Day: HPV-Impfungen sind doch nur was für Mädchen - oder? Nein, denn..."
Am unteren Bildrand sieht man eine Gruppe von sechs Teenagern. Darüber steht: "... auch Jungen und Männer können an HPV-bedingten Krebsarten erkranken. Außerdem können ungeimpfte Jungen und Männer die Viren über einen langen Zeitraum weitergeben."
„Ich sage ganz deutlich: Ich stehe zu den Zusagen des Koalitionsvertrages. Die Honorarerhöhung durch die Anhebung des Packungsfixums wird kommen“, so Warken abschießend.
Das ganze Statement: youtu.be/hzgttya5_cg
„Wir brauchen ein ausgewogenes Paket bei Sparmaßnahmen, die Last muss auf mehrere Schultern verteilt werden. Nur so bekommen wir eine Akzeptanz für die notwendigen Schritte“, so Nina Warken im DLF zu künftigen Strukturreformen in der GKV.
Zum Gespräch: www.deutschlandfunk.de/interview-de...
⚕️ Apothekenreform: Das Gesetz zur Weiterentwicklung der Apothekenversorgung wurde in 1. Lesung im Bundestag beraten. Es sieht vor: höhere Zuschüsse für Notdienste, Bürokratieabbau sowie Befugnis- & Kompetenzerweiterung. Ziel: Apotheken stärken – vor allem in ländlichen Gebieten.
❓ Regierungsbefragung: Warken sprach über Reformvorhaben der nächsten Zeit: Ein Gesundheitssicherstellungsgesetz, die Stabilisierung der GKV-Beiträge, Einführung eines Primärversorgungssystems, Digitalisierung, Pflege- & Notfallreform. „Wir stellen uns den Herausforderungen!“
Das Update aus dieser Woche informiert über die wichtigen Themen der Woche: Trauerstaatsakt für Rita Süssmuth Regierungsbefragung mit Nina Warken Weiterentwicklung der Apothekenversorgung
Update der Woche
✝️Der Bundestag hat mit einem Trauerstaatsakt Abschied von der früheren Parlamentspräsidentin und Gesundheitsministerin Rita Süssmuth genommen. Nina Warken würdigte Süssmuths „besondere Art, wie sie den Menschen zugeneigt war. Darin sollten wir ihr nacheifern!“
Am Freitag wurde in 1. Lesung die Apothekenreform beraten. Darum geht's 👇
Zum Tag der Seltenen Erkrankungen sieht man auf der blauen Grafik Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und ein Zitat von ihr: „Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland sind von einer Seltenen Erkrankung betroffen - viele davon Kinder. Das Ziel: Die gesundheitspolitische Situation dieser Menschen durch Innovation, Wissen und Vernetzung zu verbessern."
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zum heutigen Tag der seltenen Erkrankungen 👇
4⃣ Bürokratieabbau, z. B. durch Erleichterungen bei der Verschreibung gleichwirkender Arzneimittel
5⃣ Mehr Kompetenzen, z. B. Durchführung von Impfungen
Das sind u. a. die Maßnahmen:
1⃣ Zuschuss für Teilnotdienste
2⃣ Erleichterung der Gründung von kleineren Apothekenstandorten in dünn besiedelten Gebieten
3⃣ Vertretung der Apothekenleitung durch pharmazeutisch-technische Assistenten für bis zu 20 Tage im Jahr möglich
„Unser Ziel ist klar: Wir wollen Apotheken stärken! Vor allem in ländlichen Gebieten. Denn Apotheken sind ein essenzieller Teil der Gesundheitsversorgung!“ Das sagte Nina Warken heute in ihrer Rede zur 1. Lesung des Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetzes (ApoVWG).
Wie geht's weiter mit der Krankenhausreform? U. a. darüber sprach Nina Warken heute im ntv-Frühstart: „Für die Länder muss die Reform umsetzbar sein. Unser gemeinsames Ziel: Echte Veränderungen schaffen und gleichzeitig die Versorgung der Menschen sichern & verbessern.“
www.n-tv.de/mediathek/ma...
Außerdem verfolge man weitere Reformvorhaben. So z. B. im Bereich der Pflege, der Notfallversorgung oder der Apotheken. Auch die Digitalisierungsstrategie wurde weiterentwickelt: „Wir werden Digitalisierung als wesentliche Säule des Gesundheitssystems etablieren“, so Warken.
Darüber hinaus sei für eine gute und zielgerichtete medizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten ein Primärversorgungssystem geplant.
Auch die Finanzen der GKV müssten nachhaltig stabilisiert werden: „Die Schere von Einnahmen und Ausgaben wird immer größer. Klares Ziel ist, dem mit einem Paket aus entschiedenen Maßnahmen zu begegnen und die Beiträge so zu stabilisieren“, sagte die Ministerin.
Das Gesundheitssystem stehe vor zahlreichen Herausforderungen, betonte Warken. So müsse z. B. die Handlungsfähigkeit des Gesundheitssystems auch in Krisenzeiten gesichert werden. Dazu werde man zeitnah ein Gesetz vorlegen.
Regierungsbefragung im Bundestag: „Den anstehenden Herausforderungen stellen wir uns – mit entschiedenen Maßnahmen, abgestimmten Strukturreformen & klarem Ziel: verlässliche, gute & effiziente Gesundheitsversorgung für die Zukunft, in der Stadt & auf dem Land“, so Nina Warken.
Fotos: BMG/Frederic Schweizer