Ich danke für dein Feedback! Wobei das Video ja nur ein schneller Schnitt ohne Vertonung und Grafiken war.
Ich danke für dein Feedback! Wobei das Video ja nur ein schneller Schnitt ohne Vertonung und Grafiken war.
Play-Type Stats des DBB-Teams bei den WM-Quali-Spielen gegen Kroatien. Hohe Diskrepanz bei Iso / Ballhandler-Aktionen: 1,16 PPP im ersten, 0,48 PPP im zweiten Spiel. Aus Off-Screen-Plays lief nichts. Selbstverständnis von Kayil zeigte sich auch statistisch im Pick-and-Roll: 1,43 PPP sind überragend.
Danke an den Shoutout, Per, da es das angesprochene Video zu Bambergs Verteidigung gegen Andi Obst nur in der Insta-Story gab, hier ist es auch nochmal:
Der Bundestrainer in unserem Podcast! Per und ich haben mit Álex Mumbrú über die anstehende WM-Quali, sein besonderes Verhältnis zu Dennis Schröder, das Erbe von Gordon Herbert, Isaac Bongas Zukunft und vieles mehr gesprochen. Unbedingt reinhören! 🇩🇪🏀🎧
Spotify: t.ly/NonAh
Apple: t.ly/Ny8qj
Ich tue mich bei der Frage immer schwer, weil zum Coaching vieles gehört, was nicht öffentlich ist: Training, Kommunikation, Menschenführung (finde daher einen Award „Playbook des Jahres“ einfacher). Aber bei der Kombination aus Erfolg und Überperformance darf er als solcher diskutiert werden.
Anton Gavels Zweitname sollte Cinderella sein. 2023 mit Ulm der historische Lauf zur Meisterschaft mit Siegen über Berlin, Bayern und Bonn. 2024/25 mit Bamberg auf dem Weg zum Top Four Ulm und Berlin ausgeschaltet. Jetzt der Pokal-Titel nach Erfolgen gegen Bayern und Berlin. Playbook schlägt Budget.
Play-Type Stats Bambergs beim Pokal-Halbfinalerfolg gegen die Bayern. Effizient gegen die beste Verteidigung der Liga trotz geringem Transition-Anteil. Balance beim Scoring und der Abschlussarten: Williams als Ballhandler, Demonia als Abroller stark, drei Spieler mit zwei Dreiern im Catch-and-Shoot.
#BBLPlays: Anton Gavel / Bamberg. Chin Zoom Miami
Williams nutzt nach seinem Pass Back-Screen von Onu und cuttet weg vom Ball („Chin“). Watson nutzt Pin-Down von Demonia, kommt zum Hand-Off von Onu („Zoom“) und übergibt dann per Hand-Off auf Williams, dahinter stellt Onu Ball-Screen („Miami“).
Bambergs Verteidigung gegen Andi Obst im Pokal-Halbfinale: bei der ersten Aktion Obsts in einem Play öfter Switches. Danach Doppeln, auch bei der Next-Defense. Bei Off-Screen-Aktionen frühe Hilfe / Hedge-Out des Bigs. Obst nach drei Vierteln: zwei Punkte, 1/6 FG, drei Ballverluste.
Danke dir!
... Kostja Mushidi, Louis Olinde, Rickey Paulding, Marko Pesic, Quantez Robertson, Henrik Rödl, Augustine Rubit, Martin Schiller, Harald Stein, Jeff Strasser, Karsten Tadda, Bryce Taylor, Johannes Voigtmann, Gunnar Wöbke, Akeem Vargas, Ferdinand Zylka.
Zeichenzahl der sechs Oral Historys: 97.565
Anzahl meiner Gesprächspartner: 29
und zwar: Chris Babb, Danilo Barthel, Pedro Calles, Mithat Demirel, Henrik Dettmann, Richard Freudenberg, Per Günther, Misan Haldin, Gordon Herbert, Stefan Koch, Konstantin Konga, Thorsten Leibenath, Tyron McCoy, ...
Das war die sechste Oral History, die ich für die BIG produziert habe, Themen der anderen fünf: Stefan Koch Coaching-Tree / Dragons 2012/13, Ulms Playoff-Lauf 2016, Frankfurts Europe-Cup-Titel 2016, Deutschlands AST-Titel 2016, Deutschlands WM-Bronze 2002. Bei Interesse schick ich gerne welche zu.
Hier noch die weiteren Seiten meiner Oral History. Bei Interesse am Artikel schicke ich gerne eine hochauflösendere Version als PDF zu.
Ja, das sind die Stats dieser Saison.
Swings innerhalb eines Spiels gehören ja auch bei guten Teams irgendwie dazu, da würde es mir schwer fallen, von „on/off“-Teams zu sprechen. Und ja, auch sehr schwer zu ermitteln bzw. Parameter festzulegen (Lauf, Dauer), wann man von einem Swing spricht.
Partien, die mit max. fünf Punkten Differenz entschieden wurden: 32,6%, Höchstwert seit 2005.
Partien mit einer Verlängerung: 8,7%, Höchstwert seit Erhebung 2014.
Partien mit mehr als 20 Punkten Differenz: 17,4%, achthöchster Wert der vergangenen 25 Jahre.
Das ist jetzt nicht die eine Statistik, sondern sehr viel Arbeit... Bei der Punktedifferenz aller Teams ist auffällig, dass es viele enge Spiele und sehr viel Spiele mit Verlängerungen gibt, gleichzeitig aber auch viele Blowouts. Ich weiß aber nicht, ob das als Erklärung für „on/off“-Teams dient.
Bei „on/off“-Spielen denke ich als erstes an Feldwurfquoten, man könnte die Quoten von Teams über den Saisonverlauf grafisch darstellen und würde, wenn deine These stimmt, dann große Wellenbewegungen wahrnehmen. Eventuell das gleiche bei der Punktedifferenz bei Siegen / Niederlagen.
Nach über zwei Jahren habe ich für die BIG wieder eine Oral History produziert, zum TOP FOUR. Mit Rickey Paulding, Karsten Tadda, Bryce Taylor und Akeem Vargas sprach ich über Heldentaten im Pokal, niederschmetternde und sonderbare Momente und das (nicht immer) bedeutungslose Spiel um den 3. Platz.
Ironie beiseite, fand ich interessant, als mir Niels Giffey mal erzählt hatte, dass unter Aíto alle Spieler die gleichen Drills laufen: Bigs mal Pick-and-Roll, eben alle im Low-Post. Und Giffey so, beiläufig, diese Post-Präsenz entwickelt hat.
Danke für den Input. Aber nicht der erste Wurfversuch aus dem Post? Wenn nicht, würde mich interessieren, ob der Einstieg für Olinde-Post-ups öfter dieses / ein solches Flex-Screen-Play ist. Schon interessant (bei so wenig Post-Anteil), dass Olinde so für den Gamewinner eingesetzt wird.
Ein Gamewinner mit der Sirene aus dem Post-up? Dass es das 2026 noch gibt. Und dann von Louis Olinde. Hatte ich nicht auf der Bingokarte. Stark wie seine 24/9 im Spiel und seine 12,1 PPG bei 40,6 3P%, 6,3 RPG, 1,9 APG im neuen Jahr.
Diese Tyrannei der Intimität, um sich bei Richard Sennett zu bedienen, diese unsägliche Influencer-Krankheit, „ich spreche nicht über Basketball, sondern über mich selbst, wie ich Basketball konsumiere“, lässt einen trotz Welt-/Europameister-Hype wirklich ein Stück weit vom Basketball abwenden.
In der vergangenen Saison fiel das Duell zwischen Sananda Fru und Johann Grünloh – den besten Nachwuchsspielern der vergangenen beiden BBL-Spielzeiten – noch aus, nun trafen sie mit Louisville und Virginia in der NCAA aufeinander, mit dem besseren Ausgang für Grünloh (16 PTS, 3/4 3P, 7 REB, 4 BLK).
Cheers. Hätte auch noch „Above the Rum“ und „behind the Beck‘s“ im Kopf.
30-Punkte-Partien deutscher Spieler in der EuroLeague
37: A.Obst (7.1.2026 vs Baskonia)
34: A.Obst (22.11.2025 vs Barcelona)
32: M.Lo (24.11.2023 vs Roter Stern)
31: A.Obst (2.10.2025 vs Roter Stern)
31: J.Thiemann (7.12.2023 vs Efes)
30: M.Lo (17.12.2024 vs Real)
30: T.Pleiß (13.2.2014 vs Mailand)
„Die BBL könnte erstmal anfangen, Spielpläne für EuroLeague-Teams ordentlich zu takten“, sagte mir Andi Obst damals. „Dass wir am 31.12. in Rostock spielen, ist sehr fragwürdig. Schickt uns lieber nach Würzburg oder Ulm, wo man schnell mit dem Bus hinfahren kann.“ 29 Punkte in 21:44 Minuten – Rede.
„Vor dem Pokalsieg verlief unsere Saison schrecklich. Kurz vor dem TOP FOUR hatten wir einen Trainerwechsel, Mladen hat dem Team neue Energie gegeben“, erzählte mir Rickey Paulding. Hab auch mit Karsten Tadda, Bryce Taylor und Akeem Vargas gesprochen… für ein Comeback meiner Oral History in der BIG.
Es überwogen auf jeden Fall nicht-sportliche Gründe. Die Bayern nannten damals „Kommunikationsprobleme“ (vom Coach zu den Spielern), Pesic erklärte Weiteres in einem Magenta-Sport-Podcast, müsste man mal nachhören. Djordjevic selbst kritisierte das Münchener Management damals auch sehr harsch.
Schon etwas absurd: Gordon Herbert, Dejan Radonjic, Sasa Djordjevic müssen bei Bayern gehen … alle drei als BBL-Tabellenführer. Herbert 2025/26 mit 8-1, Radonjic 2019/20 mit 14-0, Djordjevic 2017/18 mit 23-2 (und Pokalsieger). Wie Bayern von der BBL entrückt ist, zeigt nicht nur der Budgetvergleich.