Herzlichen Dank an alle Autor:innen - wir wünschen eine anregende Lektüre!
Herzlichen Dank an alle Autor:innen - wir wünschen eine anregende Lektüre!
Karl-Dieter Opp setzt sich kritisch mit Richard Swedbergs Konzept des Theorizing auseinander und argumentiert, dass der Versuch, neue Theorien mithilfe von methodischen Heuristiken zu finden, nicht erfolgversprechend ist. doi.org/10.5771/9783...
Wolfgang Ludwig Schneider untersucht „Iteration“ und „re-entry“ der Leitunterscheidungen als analytische Figuren der Theorieentfaltung. Theorien mit fachuniversalem Anspruch behandelten dadurch das scheinbar Ausgeschlossene im Rahmen der eigenen Theorie. doi.org/10.5771/9783...
Jenni Brichzin untersucht, wie „anti-essentialistische“ Theorien, die gegen die Tendenz von Begriffen, eine essentialistische Sicht auf ihre Gegenstände festzuschreiben, anarbeiten. Sie unterscheidet drei zentrale Techniken anti-essentialistischer Begriffsbildung. doi.org/10.5771/9783...
Kurt Rachlitz interessiert sich aus methodisch-praktischer Perspektive dafür, wie theoretische Probleme „verfeinert“ werden können und expliziert verschiedene Techniken, die es der soziologischen Theorie ermöglichen sollen, ihre „Problembegriffe“ zu überarbeiten doi.org/10.5771/9783...
Im dritten Teil geht es um Techniken der Begriffsbildung in soziologischen Theorien.
In meinem eigenen Beitrag frage ich danach, was man mit Begriffen tun muss, um Sozial- oder Gesellschaftstheorien zu entwerfen, und welche fachlichen Probleme diese Theorieformen lösen. doi.org/10.5771/9783...
Lena Friedrich zeigt, dass begriffsgeschichtliche Unterschiede zwischen Deutschland und Großbritannien bezüglich der Begriffe „Klasse“ oder „Schicht“ historische Auseinandersetzungen um gesellschaftliche Deutungsmuster widerspiegeln. doi.org/10.5771/9783...
Jana Vogl diskutiert am Beispiel der Übertragung von Vorstellungen von „Emanzipation“, „Autonomie“ oder „Empowerment“ auf Verhältnisse des globalen Südens wie Begriffe in empirischen Feldern scheitern können und wie dadurch theoretisches Lernen möglich ist doi.org/10.5771/9783...
Im zweiten Teil des Heftes geht es um begriffliche Transformationen. Elena Beregow untersucht das kontextüberschreitende „Wandern“ von Begriffen am Beispiel des Milieubegriffs. Sie zeichnet dabei Dynamiken der Bedeutungsausweitung, -verschiebung und "Reinigung" nach. doi.org/10.5771/9783...
Sascha Münnich zeigt am Begriffs des Kapitalismus allgemeine soziologische Ambiguitäten der Gegenstandsbestimmung, die auf verschiedene epistemologische und ontologische Optionen zurückführbar sind. Er plädiert für eine reflektierte Selektivität in der Gegenstandsbestimmung doi.org/10.5771/9783...
Thomas Schwinn unterzieht die Debatte um gesellschaftliche Tendenzen, die als „Spaltung“ oder „Polarisierung“ beschrieben werden, einer Begriffskritik und nimmt dabei insbesondere organizistische Metaphern auf's Korn. doi.org/10.5771/9783...
Im ersten Teil des Heftes geht es darum, wie die Soziologie gegen begriffliche Unschärfe anarbeiten kann. Tilmann Reitz entwickelt i die These, dass Streit um Begriffe in der Soziologie klärende Wirkung hat, selbst wenn keine Hoffnung auf Einigung besteht. doi.org/10.5771/9783...
In der Einleitung sortieren wir begriffstheoretische Positionen und stellen die These zur Diskussion, dass theoretische Paradigmen und Theoriestile sich entlang der Differenz von „offenen“ und „scharfen“ Begriffsstrategien unterscheiden. doi.org/10.5771/9783...
📣OUT NOW: Das Sonderheft der Sozialen Welt, „Begriffe als Werkzeuge der Soziologie“! Jenni Brichzin, Thomas Kern und ich freuen uns sehr über das Erscheinen dieses Herzensprojekts! Hier geht es zum Band (open access) doi.org/10.5771/9783748963417 Es folgt eine Skizze der Beiträge (1/N)
New post: Can AI Replace Social Science Researchers? (No. No it can't. Come on, now.)
davekarpf.beehiiv.com/p/can-ai-rep...
Nächste Woche in Dortmund. Die gemeinsame Tagung von @theoriesektiondgs.bsky.social und @gender4dgs.bsky.social „Geschlechter des Sozialen“ an der TU Dortmund!
Ich freue mich schon!
Musk, worth $829 billion, owns X.
Bezos, worth $234 billion, owns The Washington Post & Twitch.
Zuckerberg, worth $231 billion, owns Facebook, Instagram & WhatsApp.
And now Larry Ellison, worth $202 billion, is about to control CNN, CBS, TikTok & HBO.
Yes, this is oligarchy.
#CfA: Call for Applications für bis zu zwei Post-Doc Fellowships 2026/27. Die Fellows werden insbesondere Teil des #NormativeOrdersResearchNetwork sein. Allgemeines Thema ist "The Future of Democracy". Bewerbungsschluss ist am 15. März 2026. 👇
English version below.
“One of the most concerning findings of the study is the longer-term effects of X’s algorithmic feed. The study showed the algorithm nudged users towards following more right-leaning accounts, and that the new following patterns endured even after switching back to the chronological feed.”
Wittgenstein claimed, in a letter to the third publisher he contacted for getting his book out, that his Tractatus consists of two halves: the one he wrote and the one he remained silent about. He cared more about the second half. It may be due to our noisy times, that this strikes me as beautiful.
"Wo bleibt denn die Kritik des digitalen Kapitalismus, Herr Baecker?" Wenn man immer schon weiß, was man von soziologischer Theorie zu erwarten hat (vor allem: Resonanz mit eigenen Werturteilen), wie kann man dann von ihr lernen?
Luhmann 100 Konferenz in Friedrichshafen. Ich hatte die Freude, das Plakat beizusteuern. See you there. #systemtheorie #luhmann100 #illustration
www.zu.de/lehrstuehle/...
Ausdrückliche Lektüreempfehlung: Endlich einmal wieder ein Buch, das historische Analyse und Arbeit am Begriff (hier des Mediums) auf anregende Weise zusammenbringt: "Trennen - Verbinden - Takten", von P. Wöhrle, Stephan Hein und Stefan Meißner
Es ist soweit: Die Anträge auf Ausrichtung einer Ad-hoc-Gruppe können bis zum 28.02.2026 hier eingereicht werden!
kongress2026.soziologie.de/calls-for-pa...
Abstract Recently, sociology saw a surge of interest in practical theorizing. Many contributions to this discourse adopt an empiricist approach to theory building characterized by data centrism, a separation between discovery and justification, and an unclear or restricted role of existing theory. The article develops “hermeneutic theorizing” as a distinct approach that reconceptualizes engagement with prior theory as a central driver of novel theorizing. This hermeneutic mode has implicitly shaped the self-understanding of many classical sociological theorists and finds its roots in Hegel’s concept of determinate negation and the broader hermeneutic tradition. By explicating this way of thinking with and against tradition and showing its relevance for contemporary sociological theory building, the article aims to broaden the conception of theorizing and find a systematic place for the critical engagement with established theory in theory development.
Reading list:
The Art of Saying No: Hermeneutic Theorizing and the Force of Negation (2026) by @fanicker.bsky.social
"aims to broaden the conception of theorizing and find a ... place for the critical engagement with established theory in theory development"
journals.sagepub.com/doi/full/10....
Sektionsveranstaltung mitorganisiert von Simon Egbert, Stefanie Raible und @juliaschubert.bsky.social.
Wir freuen uns auf Einreichungen rund um die Herstellung von Zukunftswissen. Insbesondere, aber nicht nur, aus Perspektive der Wissenschafts- und Technikforschung.
#sts
Now properly published in AI & Society vol. 41 - my ethnography on a social field that was among the first to be revolutionized by superhuman AI: professional chess. link.springer.com/article/10.1...
Do you have to be a social scientist to know how funny this is?
Coming soon!
Wer keine 100 € ausgeben mag, kann das Heft auch einfach kostenlos downloaden, es erscheint open access =)
„O wie schwer ist das Schreiben: es trübt die Augen, quetscht die Nieren und bringt zugleich allen Gliedern Qual. Drei Finger schreiben, der ganze Körper leidet…“ (8. Jhd. CE)