Fragen von unserer Initiative @metoohistory.bsky.social für den @vhdonline.bsky.social.
#Machtmissbrauch #academia #metoohistory
@efdavies
Historian of East (Central) Europe at ZZF Potsdam President of the German-Ukrainian Society (DUG) Subscribe to my newsletter "After empire: Reconfiguring Eastern Europe" https://efdavies.substack.com #StandWithUkraine
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So far, I wd say Putin is winning the Gulf War. Oil prices are up, & the US has relaxed pressure on India to stop buying fm RU, so budget revenues will increase, making the war easier to fund. And UA will now be an even lower priority for US air defence munitions, so an easier target for RU strikes.
Diese ganz spezifische Mischung aus Unwissenheit, Respekt, Mitgefühl und Faszination, mit der Leute an entscheidender Stelle den räudigsten Faschos begegnen: das ist der Sound der Gegenwart
Habermas offenbar für viele ganz unverzeihlich war. "Aggressive Frau" und so weiter. Männern in Machtpositionen wird so einiges verziehen, Frauen ohne Professur? Die müssen (sollten) ganz vorsichtig sein.
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sie an der Aushöhlung der Demokratie arbeiten, menschenfeindliche Parteien wie die AfD normalisieren, die USA unter Trump preisen und russlandfreundliche "Analysen" zum Besten geben?
Interessant ist auch, wer mit der Zuschreibung "ganz nett" normalisiert wird, während mein Schnodder-Tweet über
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gehört, wenn ich mit ihnen über einen gewissen pro-russischen und neurechten Kollegen rede. Gerade Historiker:innen sollten doch wissen, dass die Fähigkeit, "ganz nett sein" zu können, rein gar nichts bedeutet. Zu wem und in welchen Kontexten sind solche Leute "ganz nett", während sie
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Neben dem rührseligen Ton über die Tränen des Faschisten Curtis Yavin im @zeit.de Text über das absurde Treffen in Schloss Elmau ist ein weiterer Tiefpunkt das unkritische Wiederholen der Behauptung von Alex Soros: "Er ist eigentlich ganz nett."
Genau das habe ich schon oft von Kolleg:innen
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Ich war mal bei einem Workshop in Berkeley vor ca. zehn Jahren. Das war schon fast Personenkult, wie die Doktorand:innen (aber auch einige Profs) um Slezkine herumschlichen. Was wird der große Yuri sagen? Das wird dann nachgeplappert. Bin inzwischen stolz, dass er mein Paper damals getrashed hat.
Z.B. seine Antwort auf Mark von Hagens „Does Ukraine have a history“ (1995) und der Text „Imperialism as the highest stage of socialism“ von 2000.
zu tun haben. Vielmehr sind in den Arbeiten von Miller & Slezkine bereits seit Jahrzehnten russisch-koloniale Narrative erkennbar. Für den Fall Miller habe ich das analysiert (siehe Link), auch bei Slezkine lässt sich das nachweisen. Mein Fach sollte sich fragen, was bei uns schiefgelaufen ist.
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Slezkine und Miller sind im "advisory board" der Kreml-Zeitschrift "Russia in Global Affairs", in dessen Editorial Board u.a. Sergei Lawrow sitzt.
Im Falle beider Historiker ist es nicht so, dass wir es mit einer bedauerlichen Wandlung von einst geschätzten Historikern zu Russland-Apologeten
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Vorträge in Russland gehalten, u.a. auf Einladung von Alexei Miller. Der ist ebenfalls Historiker und war bis zur Vollinvasion 2022 (die er heute unterstützt) in der westlichen akademischen Welt bestens vernetzt. Slezkine galt in meinem Fach (Osteuropäische Geschichte) ebenfalls als Star.
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Dabei war auch der 🇷🇺-🇺🇸Historiker Yuri Slezkine, den Marlene Knoblauch im @zeit.de-Text als "EU-kritisch" bezeichnet. Slezkine ist mehr als das. Der (emeritierte) Berkeley-Professor ist schon seit Jahren anti-liberal, anti-westlich und Russland-freundlich. Seit der Vollinvasion hat er mehrfach
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Ukrainische Schulen brauchen unabhängige Energie. Russische Angriffe auf die Energieinfrastruktur finden täglich statt. Ohne #Strom fällt der Unterricht aus. #Kinder verlieren Stabilität. Eltern suchen anderswo Sicherheit nur damit ihre Kinder weiter lernen können.
@efdavies.bsky.social
🙏
Ganser war schon post-Krim Annexion in Waldorfschulen unterwegs, um über die "Ukraine-Krise" zu referieren. Ein engagierter Schüler schrieb mir damals, der darüber völlig entsetzt war und ein bisschen Argumentationshilfe brauchte. Das muss etwa 2015 gewesen sein.
Ja, ich habe schon schlimmeres erlebt. Trotzdem irritiert es mich, dass diese Thesen nach vier Jahren Vollinvasion und unzähligen Kriegsverbrechen immer noch so verbreitet sind.
🙏
Das "Versprechen" von dem im 2+4 irgendwie nichts steht.
Ja, genau.
Ich habe ihm angeboten, dass ich ihm ein paar Texte von mir schicke. Das wollte er dann tatsächlich auch. Aber ich befürchte, wer immer noch in solchen Sphären unterwegs ist, dem werden auch meine Texte nicht helfen.
Ich war etwas direkter: naja, der lügt halt.
Das war in jedem Fall mein letzter Besuch dort.
Eine der erfolgreichsten Exporte der Schweiz in der Kategorie Verschwörungstheoretiker: de.wikipedia.org/wiki/Daniele...
Besuch bei einer gut laufenden Orthopädie-Praxis in Schwabing. Ich oute mich als Russland- und Ukraine-Historikerin und sofort geht es los: Habe die NATO nicht Versprechen gebrochen? Sei „der Ami“ nicht genauso schlimm? Und was ich denn zu den Ausführungen meines „Kollegen“ Ganser sagen würde.
Fast genau vier Jahre nachdem russische Besatzer Oleksandr Kostiuk festnahmen, wurde der ukr. Freiwillige im berüchtigten Gefängnis SIZO-2 auf der besetzten Krym „gefunden“. Das Gefängnis ist für seine Folter und Misshandlung von Ukrainern berüchtigt.⬇️
khpg.org/en/1608815562
This is Kostiantynivka in the Donetsk region of eastern Ukraine, where Russia continues to drop bombs on the area, systematically devastating and destroying entire neighborhoods.
Russia used the very same tactics — and the same types of bombs — when it targeted us in Syria, reducing our homes to rubble and leaving cities in ruins.
Das Handelsblatt mit einem klaren Urteil zu den aktuellen Plänen der Koalition:
„Die Diskrepanz zwischen dem, was die Bundesregierung verspricht, und dem, was sie tut, wird gerade unerträglich.“
www.handelsblatt.com/meinung/komm...
Gemeinsam für die Ukraine:
Engagierte Organisationen im Überblick
Wenn ihr mehr darüber erfahren möchtet, wie die Ukraine unterstützt wird, findet ihr hier eine Auswahl an Organisationen, die sich unermüdlich für die #Ukraine einsetzen.
@efdavies.bsky.social