Ich schrubs schon woanders. Im Winter 2011 holten sie Stranzl, Fink, Nordveit und Hanke. 2009 Dante, Galasek und Stalteri. Jetzt? Takai, Bolin und Sarco.
Da haste aber nen Laptop-Sattler eingestellt.
Ich schrubs schon woanders. Im Winter 2011 holten sie Stranzl, Fink, Nordveit und Hanke. 2009 Dante, Galasek und Stalteri. Jetzt? Takai, Bolin und Sarco.
Da haste aber nen Laptop-Sattler eingestellt.
5/5
Während andere auf [BITTE EINSETZEN] über Purpose, Power & Performance posten, sortiere ich Käfer, Brotkanten und metaphysische Dialoge mit einer KI.
Nicht aus Trendgründen. Aus Überzeugung. Denn Literatur beginnt da, wo PowerPoints enden.
4/x
Und ich?
Ich sage:
„Hey Nemo, sortier mal meine 47 Figurendossiers und finde die Verbindung zwischen dem Bildhauer und Gidons Brotkanten.“
Die Zukunft der Literatur?
Chaos mit KI-Sekretär.
3/x
Virginia Woolf verteilt ihre Gedanken auf Zimmer:
„Bewusstseinsstrom links, Selbstmordgedanken rechts, alles andere irgendwo dazwischen.“
Kafka?
Sortiert:
„Käfer. Verwandlung. Vater hasst mich. Bürokratie. Noch ein Käfer.“
2/x
Dann grunzt er, schiebt sie nach links und zieht die nächste:
„Kaffee. Krieg. Noch mal Männlichkeit.“
Irgendwo fliegt ein Papierflieger mit dem Vermerk:
„Nicht vergessen: Katze auf dem Dachboden metaphorisch machen.“
Zwanzig Jahre später:
„Der alte Mann und das Meer 2 – Die Rache der Katze.“
1/x
Literatur...
Da sitzt er, Papa Hemingway, mit einem Whiskeyglas in der einen, einer zerknitterten Karteikarte in der anderen Hand. Zigarre qualmt, der Ventilator dreht sich langsam und auf der Karte steht nur:
„Fisch. Meer. Tod. Männlichkeit. Noch mal Tod.“
Unvorbereitet wirkt ein Klub nicht am Deadline Day. Einfach in den Wochen und Jahren davor. Genau das war das Problem.
Die kurze sportliche Phase vor der Pause im Nachhinein anderen zuzuschreiben, greift zu kurz. Die Verantwortung für diesen überteuerten, dysfunktionalen Kader liegt bei Roland Virkus und Steffen Korell.
Das ist keine Abrechnung ... das ist notwendig, damit so etwas nicht noch einmal passiert.
(3/3)
Man darf dabei nicht vergessen: Schröder arbeitet mit einem Kader, der strukturell und wirtschaftlich bereits festgefahren war. Handlungsunfähig ist kein Schlagwort, es ist eine Beschreibung. Der Winter war deshalb nicht glamourös, er war kreativ. Und das ist unter den Umständen kein Makel.
(2/3)
Zustimmung.
Was hier auffällt, ist nicht Brillanz, eher Ehrlichkeit. Und genau die hat in der Borussen-Kommunikation lange gefehlt. Keine Phrasen, kein Schönreden, sondern ein nüchternes Umreißen der Lage. Das ist kein großer Wurf ... aber ein notwendiger Schritt.
(1/3)
Manchmal ist Klarheit keine Entscheidung gegen etwas,
sondern für sich selbst.
Zeichnerische Illustration eines ausgestreckten Arms, der einen Football sicher in einer Hand hält. Dunkler Hintergrund, reduzierte Linien, Fokus auf Kontrolle und Stabilität.
Ich habe lange gedacht, die Browns brauchen „mehr Talent“ im WR-Room.
Heute glaube ich: Sie brauchen mehr Verantwortung außen.
Nicht Highlight. Nicht Geschmack. Struktur.
Gedanken dazu hier:
wortkurve.de/sport/die-re...
Manche Entscheidungen sieht man erst, wenn sie gefallen sind.
Andere wirken schon vorher – leise, strukturell, unumkehrbar.
Die Coaching-Suche der Browns ist kein Ticker-Thema.
Sie ist eine Frage nach Identität.
Wie eine Entscheidung zeigt, wer Cleveland sein will.
wortkurve.de/sport/die-wa...
Illustration eines leeren Vertragsblatts mit orangefarbenem Rand auf dunklem Untergrund. Daneben liegt ein schwarzer Stift. Das Blatt ist noch nicht unterschrieben.
Der Einsatz.
Wie Cleveland aufhörte, Schuld zu teilen und anfing, sie zuzuordnen.
Kein Spielbericht.
Keine Analyse für den nächsten Sonntag.
Sondern ein Text über Verantwortung, Zeit und den Moment, in dem Entscheidungen nicht mehr erklärt werden können.
wortkurve.de/sport/der-ei...
Stefanski war nicht der Mann, der das Feuer gelegt hat.
Er war derjenige, der am längsten versucht hat, nicht mit Benzin zu löschen.
Dass ausgerechnet er gehen musste, sagt am Ende mehr über diese Browns als jede Statistik, jeder Sack-Rekord oder jeder Walk-off-Kick.
Nächstenliebe endet nicht dort,
wo Selbstachtung beginnt.
Irrelevantes braucht keinen Spott.
Es verschwindet von selbst.
Vielleicht ist das der eigentliche Grund,
warum sie bis heute stört.
Nicht weil sie religiös ist.
Sondern weil sie sich weigert,
harmlos zu werden.
5/5
Man muss das nicht glauben.
Aber man sollte wahrnehmen,
wie sehr diese Geschichte quersteht
zu unserer Gegenwart.
Sie erklärt nichts.
Sie rechtfertigt nichts.
Sie bleibt.
4/5
Das ist kein Trost.
Das ist eine Zumutung.
Denn Nähe macht verletzlich.
Und Verletzlichkeit passt schlecht
in eine Zeit der Lager, Fronten und Gewissheiten.
3/5
Während Kriege wieder Namen bekommen
und Menschen zu Zahlen werden,
erzählt diese Nacht von einem Kind,
das nichts kann außer da zu sein.
Keine Macht.
Kein Plan.
Keine Lösung.
2/5
Heiligabend ist kein frommer Feiertag.
Er ist ein Störfall.
Eine Geschichte von Nähe
in einer Welt, die auf Abstand schaltet.
1/5
Man kann Jesus für irrelevant halten.
Merkwürdig ist nur, wie viel Energie es kostet, das zu erklären.
Irgendwann wird Sprache schneller als Entwicklung.
Dann zählen keine Reps mehr,
sondern Narrative.
Eine kurze Meta-Beobachtung.
wortkurve.de/sport/tempo-...
Kreidezeichnung einer diagonalen Lebensroute von Chicago über IMG nach Columbus, dargestellt als weiße Linie auf schwarzer Tafel mit rotem Akzent.
Carnell Tate – eine Route durchs Leben.
Chicago. IMG. Columbus.
Eine Linie, die nicht driftet.
Und die Frage, wohin sie eines Tages führen sollte.
wortkurve.de/sport/carnel...
... Terrasse gesessen – Rotwein, Zigarette, Ruhe.
Kein VAR.
Kein Drama.
Nur ein Abend, der zählt.
(2/2)
Während hier alle über den VAR diskutieren,
hat bei mir heute einfach das Leben eingegriffen.
Gladbach gewinnt.
Deutschland lost Gegner, die schon wieder weg sind.
Alle reden über Linien und Millimeter.
Ich hab gekocht.
Einen kleinen Stiefel für morgen vorbereitet.
Mit meiner Frau auf der...
(1/2)
Deshaun Watson kehrt zurück.
Nicht als Spieler.
Als Geräusch.
wortkurve.de/sport/tempo-...
Drei weiße Linien auf dunkler Tafel, davor ein kleiner oranger Punkt – abstraktes Diagramm zu drei Diskursebenen.
Manchmal ist es nicht der Quarterback.
Manchmal ist es die Sprache über ihn.
In Cleveland existiert Shedeur Sanders in drei Diskursen gleichzeitig
und in keinem vollständig.
Drei Ebenen.
Ein Quarterback.
Ein System, das von sich selbst spricht.
wortkurve.de/sport/drei-e...
Zwei Tafeln als Kontrast: Links ein strukturierter Football-Play mit klaren Wegen und Symbolen. Rechts ein chaotisches Geflecht aus Kreidelinien – eine visuelle Metapher für den Unterschied zwischen Plan und tatsächlicher Ausführung.
Spiele erzählen zwei Geschichten:
Die sichtbare – Punkte, Fehler, Frust.
Und die unsichtbare – Struktur, Räume, gewonnene Routes.
„Was wir sehen – und was wir nicht sehen.“
wortkurve.de/sport/was-wir-sehen-und-was-wir-nicht-sehen