Es ist 2026: Keine Frau sollte stundenlang laufen, sich verschulden oder demütigen lassen müssen, um medizinisch versorgt zu werden.
@msf.de
Medizinische Hilfe in über 70 Ländern – schnell und unabhängig. Wir berichten über das, was wir sehen, um die Notlagen unserer Patient*innen sichtbar zu machen. Folge uns für tägliche Updates. Pressekontakt: www.aerzte-ohne-grenzen.de/presse
Es ist 2026: Keine Frau sollte stundenlang laufen, sich verschulden oder demütigen lassen müssen, um medizinisch versorgt zu werden.
Wir sind weiterhin im Gazastreifen und Westjordanland aktiv. Im Irak halten wir medizinische Hilfsgüter bereit, die bei Bedarf in der Region eingesetzt werden können.
Details in unserer Pressemitteilung ⬇️ 3/3
Unsere Teams in Iran und Libanon sind in Sicherheit. Im Libanon haben wir schon angefangen, unsere Hilfe hochzufahren. In Iran warten wir auf die Genehmigung der Behörden, um die Notfallversorgung auszuweiten. Bisher versorgen wir dort an 3 Orten marginalisierte Gruppen. 2/3
Krieg im Nahen Osten: Wir fordern den Schutz von Zivilist*innen, Gesundheitseinrichtungen und anderer wichtiger Infrastruktur in der gesamten Region! 1/3
Jede Unterstützung ist wertvoll und trägt dazu bei, dass wir unsere humanitäre Arbeit fortsetzen können. Deswegen ein ganz großes DANKE für deine Unterstützung!❤️
▪️In Sidon bieten wir medizinische Versorgung und psychologische Erste Hilfe.
▪️In Beirut versorgen wir Notunterkünfte mit sauberem Wasser.
▪️Wir sondieren, ob wir unsere Hilfe ausweiten können, und setzen bestehende Programme fort. 2/2
#Libanon: Im Süden zwingen Evakuierungsanordnungen der israelischen Behörden ganze Landstriche zur Flucht. Die Menschen fliehen vor den israelischen Angriffen – oft ohne zu wissen, wo sie Schutz finden. Wir starten einen Emergency-Einsatz ⬇️ 1/2
Laura Leyser, Generalsekretärin von Ärzte ohne Grenzen International: "Meine neue Position ist nicht das Einzige, was mich beschäftigt: Meine Gedanken sind bei den Menschen, die sich in dieser Welt voller Unruhen an meine Kolleg*innen wenden. Ich bin zuversichtlich, dass wir bei Ärzte ohne Grenzen unserem Ziel treu bleiben: medizinische Versorgung dort zu leisten, wo sie gebraucht wird."
In eigener Sache: Diese Woche hat Laura Leyser ihr Amt als neue internationale Generalsekretärin von Ärzte ohne Grenzen angetreten.
Laura ist bereits mehr als 20 Jahre im Bereich humanitäre Hilfe und internationale Entwicklung tätig.
Wir wünschen viel Erfolg in deiner neuen Position, Laura!
Wir wünschen euch einen inspirierenden und bereichernden Austausch ❤️
Die Menschen kamen aus Ruweng, dem benachbarten Verwaltungsgebiet. Wir haben in dieser Region schon öfter gewaltsame Auseinandersetzungen erlebt, doch die hohe Zahl der Verletzten nach den jüngsten Angriffen ist alarmierend. 2/2
Im #Südsudan eskaliert weiterhin die Gewalt: Am Sonntag haben wir im Krankenhaus von Abyei bei der Versorgung von 80 Patient*innen mit Schussverletzungen geholfen. Einige der Verletzten sind leider gestorben, darunter eine schwangere Frau. 1/2
Danke! Die Menschen im Gazastreifen brauchen mehr humanitäre Hilfe, nicht weniger. Zugang muss ungehindert möglich sein.
Wir prüfen gerade, wie wir auf die Bedarfe der vertriebenen Menschen reagieren können und sind im Kontakt mit den zuständigen Behörden, um – wo nötig – zu unterstützen. Gleichzeitig versuchen unsere Kolleg*innen, mitunter selbst betroffen, unsere reguläre Arbeit aufrechtzuerhalten.
#Libanon
Seit heute Morgen beobachten unsere Kolleg*innen in Teilen des Landes, wie Hunderttausende Menschen fliehen. Die Menschen sind – teils mit wenigen Habseligkeiten – auf der Suche nach Sicherheit vor den israelischen Luftangriffen.
Wir sind in großer Sorge um 26 Kolleg*innen im Südsudan.
Wegen der eskalierenden Gewalt im Bundesstaat Jonglei mussten sie - wie viele unserer Kolleg*innen - fliehen. Bisher konnten wir keinen Kontakt zu ihnen herstellen & sind besorgt, dass sie sehr schwierigen Bedingungen ausgesetzt sein könnten.
Wir unterstützen Menschen auf der Flucht in mehr als 40 Ländern, zum Beispiel mit mobilen Kliniken. Wir stellen sauberes Trinkwasser bereit und leisten psychologische Hilfe. Menschen auf der Flucht müssen entsprechend ihres humanitären Bedarfs angemessen versorgt werden.
Die Klimakrise ist auch eine humanitäre Krise. Danke dir, dass du auf diesen wichtigen Aspekt aufmerksam machst!
Der fortschreitende Klimawandel und dessen Folgen tragen bereits heute in vielen Regionen zu Flucht und Vertreibung bei. Die humanitären Bedürfnisse werden global weit über das hinauswachsen, was wir und andere humanitäre Nothilfeorganisationen bewältigen können.
Noch immer kommen Menschen in #Gaza ums Leben, weil die Gewalt anhält - und die israelischen Behörden humanitäre Hilfe einschränken. Wir sind entschlossen, so lange wie möglich in den palästinensischen Gebieten (Gazastreifen & Westjordanland) zu bleiben und Hilfe zu leisten.
Wir fordern menschenwürdige Aufnahmebedingungen für alle Schutzsuchenden, unabhängig davon, wie und wo sie ankommen. Wir fordern ein Ende der systematischen Gewalt an den EU-Grenzen. Asylverfahren dürfen niemals in unsichere Staaten ausgelagert werden. 3/3
Wir sehen ganz konkret bei unserer Arbeit, welche brutalen Folgen die europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik bereits jetzt für Menschen hat: an der EU-Außengrenze in Polen, im Mittelmeer, auf griechischen Inseln. 2/3
"Deutschland trägt durch die Verabschiedung des GEAS-Anpassungsgesetzes dazu dabei, noch restriktivere Bedingungen für Menschen zu schaffen, die in Europa Schutz suchen. Das ist ein weiterer Schritt hin zu einem System, das Geflüchteten und Migrant*innen ihre Menschenwürde entzieht." Felix Braunsdorf, Experte für Migration bei Ärzte ohne Grenzen
Soeben hat der Bundestag beschlossen, noch härter gegen Schutzsuchende in Europa vorzugehen. @fbraunsdorf.bsky.social sagt zu #GEAS Anpassung👇 1/3
„Wir sind seit über 20 Jahren in #Gaza tätig. Und jetzt braucht man uns am meisten“, sagt unsere Kollegin Claire Nicolet, die die Notfallprogramme in Gaza leitet. Doch genau diese Hilfe steht nun auf dem Spiel. Monitor zeigt, was das konkret für die Menschen in Gaza bedeutet:
Doch es fehlt auch an Nahrungsmitteln und Unterkünften in Feina. Andere Organistionen und Geberländer wie Deutschland müssen JETZT handeln, um Krankheitsausbrüche und weitere Todesfälle zu verhindern! #TalkAboutSudan 2/2
#Sudan: Wir brauchen Unterstützung für die Menschen, die vor den Kämpfen nach Feina geflohen sind! Zehntausende versuchen in dem abgelegenen Gebiet im Jebbel-Marra-Gebirge in Süd-Darfur zu überleben.
Wir starten mit medizinischer Nothilfe und der Bereitstellung von Wasser- und Sanitäranlagen. 1/2
Ja, genau deshalb ist es so wichtig, hinzuschauen und darüber zu sprechen. Danke für deine Solidarität!
In der #Ukraine leisten wir entlang der Frontlinien seit 2014 medizinische Nothilfe. In den letzten 4 Jahren mussten wir 7 Krankenhäuser und über 40 weitere Standorte aufgeben. 2025 war das tödlichste Jahr für Zivilist*innen in der Ukraine seit Beginn der russischen Vollinvasion am 24. Februar 2022.
Danke fürs Teilen! Gemeinsam erreichen wir mehr Personen ❤️
Wir freuen uns sehr über deine wertschätzenden Worte. Dein Feedback bestärkt uns in unserer Arbeit und hilft uns, weiterzumachen ❤️
Vielen Dank für deine Unterstützung ❤️